-
"Spiegel": Steinmeier greift in Koalitionsstreit ein - Regierung sieht sich "handlungsfähig"
-
Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern
-
Früherer ARD-Russlandkorrespondent Albrecht Reinhardt gestorben
-
Auch im September nur etwa jeder zweite Fernzug der DB pünktlich
-
Nach Explosion im Grenzgebiet: Kim-Schwester bezeichnet Südkorea als "abscheulich"
-
Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt
-
Sprecher: Regierung zu Einigung bei Zuckersteuer "in guten Gesprächen"
-
Kaufhauskette Galeria: Vierte Insolvenz binnen sechs Jahren
-
Schleuser in Bayern zu drei Jahren Haft verurteilt
-
Albaniens Regierungschef: EU belügt die Ukraine hinsichtlich eines EU-Beitritts
-
Verkehrschaos in Kiew nach russischen Drohnenangriffen auf wichtige Brücke
-
Freigabe strategischer Ölreserven: EU "bereit für gemeinsames Handeln"
-
Nach Schuldspruch: City legt Berufung im Finanzverfahren ein
-
Flexiblere Schlichtungsverfahren: Fluggäste sollen schneller entschädigt werden
-
Frankreichs Bildungsminister: Eltern sollen Schüler von Protesten abhalten
-
Kaufhauskette Galeria meldet erneut Insolvenz an
-
Linken-Fraktionschef Pellmann tritt Roter Hilfe bei
-
Spaniens Parlament stimmt über Dekrete gegen Wohnungsnot ab - Mehrheit ungewiss
-
Schwedens Wahlsiegerin Andersson unternimmt zweiten Anlauf zur Regierungsbildung
-
Hamburger Volksentscheid über Grundeinkommen wird nicht wiederholt
-
Leclerc gewinnt zweites Training - Mercedes unauffällig
-
Gestoppte Fregatte F126: Werft fordert Milliarden vom Bund
-
Tötung von Flugbegleiterin in Bonn vor 34 Jahren: BGH bestätigt Mordurteil
-
Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor
-
Flydubai-Vorfall: Trump vermutet Beteiligung Irans und droht mit harten Konsequenzen
-
"Maßnahmen ergreifen": Auch die FA prüft den City-Skandal
-
Krankengeld für Selbstständige: Kalenderjahr vor Arbeitsunfähigkeit entscheidend
-
Vier Verletzte und 30 verendete Kälber bei Großbrand in Schleswig-Holstein
-
Topfkonzerte in Spanien vor Parlamentsabstimmung über Maßnahmen gegen Wohnungskrise
-
Eishockey: Reindl neuer IIHF-Präsident
-
OpenAI entlässt drei Sicherheitsforscher wegen Weitergabe sensibler Daten
-
Nach BGH-Urteil: Amazon senkt Prime-Beitrag für langjährige Kunden vorübergehend
-
Mehr als zehn Millionen sehen ersten Klopp-Sieg
-
Öffentlicher Gesamthaushalt: Fast hundert Milliarden Defizit in erstem Halbjahr
-
City-Skandal: Droht auch Ärger mit dem Finanzamt?
-
Rechtsrock-Razzia: Zehntausende Tonträger und hohe Vermögenswerte beschlagnahmt
-
Drohender Ausschluss: Chef von arabisch-israelischer Partei zieht Kandidatur für Knesset zurück
-
"Spiegel": Steinmeier schaltete sich in Koalitionsstreit ein
-
Taiwan erhält erste F-16V-Kampfjets aus den USA
-
Zahl der Hochschulabschlüsse in Deutschland erneut gestiegen
-
Nach Verdacht auf Sprengstoff vor Oberstem Gericht in Brasilien gibt Polizei Entwarnung
-
Draisaitl trifft zweimal: Oilers feiern spektakulären Sieg
-
Copernicus: Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor
-
US-Gericht befasst sich mit Visabeschränkung für Journalisten und Studierende
-
Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit beginnen in Bremen
-
Vor Präsidentenwahl in Brasilien: Polizei untersucht möglichen Sprengsatz vor Oberstem Gericht
-
American Wave Machines erhebt Patentverletzungsklage gegen WhiteWater West Industries
-
Der CEO von Datavault AI hält auf der XRP Seoul 2026 einen Vortrag zum Thema „Betriebssystem für tokenisierte Vermögenswerte“
-
"Unbeschreiblich": Baur ist der 1000. Nationalspieler
-
Nach Ronaldo-Flucht: Portugal gewinnt in Dänemark
Angst vor Trumps Handelskrieg - Börsen weltweit im Minus
US-Präsident Donald Trump will vor dem Inkrafttreten der von ihm angeordneten Zölle auf Waren aus Mexiko und Kanada noch einmal mit Vertretern der beiden Länder in Kontakt treten. Er werde am Montag mit Kanadas Premierminister Justin Trudeau sprechen, sagte Trump am Sonntagabend. "Ich werde auch mit Mexiko sprechen morgen früh", fügte er hinzu. Weltweit reagierten die Aktienmärkte negativ auf Trumps Handelskrieg.
Trump hatte am Samstag wie zuvor angekündigt per Dekret Importzölle von 25 Prozent auf die meisten Produkte aus Kanada und Mexiko erhoben. Die Aufschläge werden in der Nacht zum Dienstag Washingtoner Zeit (6.00 Uhr MEZ) gültig. "Damit bleibt ein minimaler Verhandlungszeitraum", erklärte der ING-Analyst Carsten Brzeski. Allerdings sei auch die Zeit für die rechtliche und bürokratische Umsetzung der Zölle knapp bemessen, "was in den kommenden Tagen zu einem Chaos an der Grenze führen könnte", fügte er hinzu.
Offiziell begründet Trump die Zölle mit dem Schmuggel von Migranten und Drogen in die USA. Was genau seine Forderungen an Kanada und Mexiko sind, ist jedoch nicht klar. Am Sonntag machte Trump zudem deutlich, dass es ihm auch Handelsfragen geht: "Sie nehmen weder unsere Autos noch unsere Agrarprodukte, fast nichts, und wir nehmen Millionen von Autos, riesige Mengen an Agrarprodukten."
Neben den US-Nachbarstaaten belegte Trump außerdem China mit zusätzlichen Zöllen in Höhe von zehn Prozent. China, Mexiko und Kanada sind die drei wichtigsten Handelspartner der USA und haben angekündigt, mit Gegenmaßnahmen zu reagieren. Trump hatte bislang behauptet, dass seine Zollpolitik nicht zulasten der US-Verbraucher gehe. Am Sonntag gestand er jedoch ein, dass auch diese einen Preis zu zahlen hätten.
Auch die US-Bürger würden wirtschaftliche "Schmerzen" verkraften müssen, sagte er. "Aber wir werden Amerika wieder groß machen, und es wird den Preis wert sein, den man dafür zahlen muss", erklärte er. Analysten gehen davon aus, dass der Handelskrieg das US-Wachstum verlangsamen und die Preise erhöhen wird.
Auch die Europäer sind im Visier Trumps. "Ich habe keinen Zeitplan", sagte er am Sonntag. Aber es werde bald Zölle gegen die EU geben. Die EU-Länder "nutzen uns wirklich aus", klagte Trump und verwies auf das Handesdefizit der USA. Bei einem Gipfeltreffen in Brüssel machten am Montag unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und hohe EU-Vertreter deutlich, dass sie auf Zölle ebenfalls mit Gegenmaßnahmen reagieren würden.
Besonders die europäische Autoindustrie ist bereits von den Zöllen gegen Kanada und vor allem Mexiko betroffen. Viele europäische und insbesondere deutsche Hersteller produzieren in mehreren der drei nordamerikanischen Länder. Die Lieferketten dort sind dank des nordamerikanischen Freihandelsabkommens stark integriert - und werden von den Aufschlägen stark getroffen.
Die Aktienkurse von BMW und Mercedes fielen am Montag um knapp vier Prozent, Volkswagen sogar um über fünf Prozent. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) sprach von einem "deutlichen Rückschlag für den regelbasierten Welthandel". Auch andere europäische Hersteller verbuchten Kursrückgänge, darunter Stellantis und Renault an der Börse in Paris und Volvo in Stockholm.
Als eine der ersten Reaktionen an den Börsen auf Trumps Zölle brachen am Montag zudem die Kurse von Kryptowährungen ein. "Die Marktteilnehmer trennen sich von spekulativen Vermögenswerten", erklärte Stephen Innes, Analyst bei SPI Asset Management. Es gehe darum, drohende Verluste in anderen Bereichen auszugleichen, die nach der Einführung von US-Strafzöllen in Schwierigkeiten geraten dürften. Insgesamt sackten mit Handelsbeginn die weltweiten Aktienkurse ab.
F.Schneider--AMWN