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Dienstleistungen treiben Verbraucherpreise - Inflation im November bei 2,3 Prozent
Der Besuch im Restaurant, Pauschalreisen, die Kfz-Versicherung - Dienstleistungen wie diese haben im November für den Anstieg der Verbraucherpreise gesorgt. Die Inflationsrate insgesamt lag bei 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte und damit seine vorläufigen Angaben bestätigte. Dämpfend auf die Teuerung dagegen wirkte sich die Preisentwicklung bei Energie und Nahrungsmitteln aus.
Dienstleistungen verteuerten sich im November demnach um 3,5 Prozent. Vor allem die Preise für Bahn-Fahrkarten stiegen kräftig um 11,9 Prozent, auch für Dienstleistungen sozialer Einrichtungen mit 7,6 Prozent.
Energieprodukte dagegen waren insgesamt um 0,1 Prozent günstiger als vor einem Jahr - Strom um 1,5 Prozent, Fernwärme um 0,7 Prozent. Heizöl dagegen wurde um 2,4 Prozent teurer, Erdgas um 0,5 Prozent. Auch an der Tankstelle erhöhten sich die Preise im Vergleich zum November 2024 um 1,6 Prozent.
Die Preise für Nahrungsmittel stiegen unterdurchschnittlich um 1,2 Prozent. Günstiger als ein Jahr zuvor waren vor allem Butter und Olivenöl sowie Kartoffeln. Teurer waren Süßwaren, vor allem Schokolade, sowie Fleisch und Fleischwaren vor allem vom Rind.
Die Inflationsrate hatte im September bei 2,4 Prozent gelegen, im Oktober bei 2,3 Prozent. Mit den 2,3 Prozent im November habe sich die Entwicklung der Verbraucherpreise "zum Jahresende stabilisiert", erklärte die Präsidentin des Statistikamtes, Ruth Brand.
P.M.Smith--AMWN