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Landwirte können mit Kälteeinbruch und Schneesturm gut leben
Das Winterwetter der vergangenen Tage dürfte sich nach Angaben von Bauernverbänden nicht negativ auf die Ernten der Landwirte auswirken. Kälteprobleme gebe es weder bei der derzeitigen Aussaat des Wintergetreides noch für die Nutzpflanzen, sagte Konrad Westphale, Vizechef beim Landvolk Niedersachsen, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Samstagausgaben). Eher zu erwarten seien sogar positive Folgen der Minustemperaturen.
"Der frühe Frost Ende November hat eine Art Winterruhe bei den Pflanzen hervorgerufen und auch den Befall mit Läusen gestoppt", sagte Westphale. Auch den aktuellen Schnee und Frost bewerte er als "grundsätzlich erst einmal gut". Niedersachsen war am Freitag besonders stark vom Sturmtief "Elli" betroffen.
"Die Ernte kann sogar vom Frost profitieren", sagte Peter Röhrig, geschäftsführender Vorstand des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft, dem RND. Durch die sogenannte Frostgare könnten die Böden mehr Luft, Wasser und Nährstoffe speichern: Wenn Wasser im Boden gefriert, dehnt es sich aus und lockert so die Erde auf. Dies erleichtere die anstehende Aussaat im Frühjahr, sagte Röhrig. Zudem könne der Frost Schädlinge abtöten.
L.Harper--AMWN