-
Pfefferspray in Schule in Berlin versprüht: Unterrichtsausschluss rechtens
-
Ausfall der Lenkung droht: VW und Audi rufen knapp eine Million Pkw in die Werkstätten
-
Unfälle mit E-Scootern: Künftig haften bei Unfällen auch Vermieter
-
Selenskyj: Trump gibt Ukraine Erlaubnis für Herstellung von Patriot-Abwehrraketen
-
Studie: Deutsche Konzerne im europäischen Vergleich führend - beim Stellenabbau
-
Antragsloses Kindergeld kommt: Bundesrat gibt grünes Licht
-
Bundestag beschließt Polizeireform - im zweiten Anlauf
-
Papst Leo XIV. zu Besuch in Frankreich eingetroffen
-
Havertz und Musiala reisen ab - Klopp nominiert nach
-
Selenskyj: Trump gibt Ukraine Erlaubnis für Herstellung von Patriot-Abfangraketen
-
Iran legt den USA Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus binnen einer Woche vor
-
Europas Top-Ligen greifen in FIFA-Machtkampf ein
-
VW und Audi müssen knapp eine Million Autos in Deutschland zurückrufen
-
Sachsen:45-Jähriger soll Hörgeschädigte mit falschen Anlagen betrogen haben - Anklage
-
Schwesig: Tankrabatt allein reicht nicht - Debatte im Bundesrat
-
Krankenkasse DAK erfasst 30 Prozent mehr neue Fälle von Abrechnungsbetrug
-
Pomp für Chinas Präsidenten: Trump empfängt Xi zu Staatsbankett im Weißen Haus
-
Bundestag berät erstmals über Frühstartrente - Klingbeil: Signal für Gerechtigkeit
-
Schlag gegen Cyberkriminelle: Mehr als 9000 betrügerische Rufnummern abgeschaltet
-
Britischer Weltumwanderer hängt nach 50.000 Kilometern am Ärmelkanal fest
-
Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten erneut beschädigt
-
Wadephul berät bei Besuch in Kanada über vertiefte Zusammenarbeit
-
Papst Leo XIV. zu Staatsbesuch in Frankreich eingetroffen
-
Bundesgerichtshof: Einzelner Eigentümer kann Kunst an Hochhausfassade nicht verbieten
-
Rhein kritisiert im Bundesrat Stopfen von Haushaltslöchern
-
Rheinland-Pfalz behält Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz - Protest der AfD
-
US-Ölsektor warnt vor möglichem Exportverbot für Diesel
-
Klopp-Debüt sorgt für Top-Quote bei RTL
-
Zentralrat der Juden bezweifelt Linken-Versprechen zu Kampf gegen Judenhass
-
Zahl auf Wohngeld angewiesener Haushalte steigt um 7,2 Prozent
-
Auftragseinbruch für das Baugewerbe im Juli
-
Schwesig fordert Bund-Länder-Gipfel zu strittigen Sozialreformen
-
Voigt verlangt Mitspracherecht für Länder bei Kür von Bundespräsidenten-Kandidat
-
UN-Vollversammlung verabschiedet Resolution zu Maßnahmen gegen Anstieg des Meeresspiegels
-
Studie: Vergesellschaftung privater Wohnungsbestände kann sinnvolle Ergänzung sein
-
Konsumklima erleidet deutlichen Dämpfer - Weniger Kaufkraft befürchtet
-
Deloitte-Analyse: EU-Handelsabkommen bieten deutschen Autobauern große Chancen
-
Keine Diskussion um 2027: Audi "sehr glücklich" mit Hülkenberg
-
Koch und das deutsche Team wittern ihre WM-Chance
-
Di Salvos klares Ziel: Drei Siege und das EM-Ticket
-
Debütant "Pippo" Treu: Wohin mit dem Trikot?
-
Für Havertz und Musiala: Klopp holt neues Personal
-
Peseschkian sieht Entscheidung über Ende des Iran-Kriegs bei den USA
-
Xi von Trump zu Staatsbankett im Weißen Haus empfangen
-
Bundesgerichtshof urteilt über Gemälde an Fassade von Wuppertaler Hochhaus
-
Pistorius trifft neuen ungarischen Verteidigungsminister in Budapest
-
Wadephul trifft bei Kanada-Besuch Außenministerin und Verteidigungsminister
-
Berliner Linkspartei entscheidet bei Parteitag über Sondierungsgespräche
-
Bundestag und Bundesrat stimmen über Tankrabatt ab
-
Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schließen
Deutliches Auftragsplus für die Bauwirtschaft - Branche erwartet Wachstum
Nach Jahren der Krise beginnt sich die Bauwirtschaft zu erholen: Am Jahresende verzeichneten die Unternehmen der Branche laut dem Statistischen Bundesamt ein deutliches Auftragsplus. Im November wuchs der reale Auftragseingang im Vergleich zum Oktober um 8,5 Prozent. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie hatte bereits zu Beginn der Woche einen positiven Ausblick auf 2026 gegeben - er rechnet mit "Wachstum in allen Sparten".
Im November legten die Aufträge im Hochbau um 7,2 Prozent zu, die im Tiefbau sogar um 10,1 Prozent, wie das Statistikamt meldete. Im Dreimonatsvergleich stiegen die Aufträge von September bis November um 5,1 Prozent im Hochbau und um 2,6 Prozent im Tiefbau.
Auch im Vergleich zum November 2024 legten die Aufträge im Hochbau zu, und zwar um 9,5 Prozent. Im Tiefbau gingen sie dagegen leicht um 0,4 Prozent zurück. Das liegt laut Bauindustrieverband vor allem am Ausschreibungsstopp bei der Autobahn GmbH. Er war Ende Juli 2025 aufgehoben worden - "es dauert aber ziemlich lang, bis die Aufträge kommen".
Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) erklärte, vor allem die Auftragsentwicklung im Wohnungsbau habe sich im Jahresverlauf "spürbar" stabilisiert. Im Wohnungsbau, der zum Hochbau gehört, seien die Aufträge im November um circa zwölf Prozent gestiegen. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass das Ausgangsniveau sehr niedrig war, gab ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa zu bedenken.
Der Umsatz der Branche stieg in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres preisbereinigt um 2,1 Prozent, wie das Statistikamt mitteilte. Laut ZDB wuchs der Umsatz auf rund 108 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten nahm um 1,3 Prozent zu.
ZDB-Hauptgeschäftsführer Pakleppa erklärte: "Die Zahlen machen Mut, sind aber kein Selbstläufer." Er forderte "verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und konjunkturelle Impulse". Bund und Länder müssen die Kommunen als wichtigsten öffentlichen Auftraggeber mit genügend Investitionsmitteln, auch aus dem Sondervermögen, ausstatten.
Der Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner, hatte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" kürzlich gesagt, das Jahr 2026 werde "mit Sicherheit sehr viel besser als das alte Jahr". Der Wohnungsbau werde um zwei Prozent zulegen, der Wirtschaftsbau um vier Prozent und der öffentliche Bau um 1,5 Prozent.
Der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien, erwartet, dass der Bau im laufenden Jahr eine wichtige Rolle "dafür spielen wird, dass sich die deutsche Wirtschaft aus der Rezession herausarbeitet." Der Bau könne "sogar zum Wachstumsmotor werden".
P.Martin--AMWN