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Auftragsbestand in der Industrie im Dezember weiter gestiegen
Wie schon in den Vormonaten hat sich der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember weiter verbessert. Verglichen mit dem Vormonat November legte der Auftragsbestand saison- und kalenderbereinigt um 1,2 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2024 wuchs er gar um 7,0 Prozent.
Auch die Reichweite des Auftragsbestands stieg im Dezember: Verglichen mit dem Vormonat legte sie dem Bundesamt zufolge von 8,0 auf 8,2 Monate zu. Der Wert gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten.
Das Plus beim Auftragsbestand, für den das Bundesamt bereits seit vergangenem Sommer Zuwächse verzeichnete, war im Dezember laut Statistik vor allem auf einen Anstieg im Bereich sonstiger Fahrzeugbau zurückzuführen. Hierzu zählen Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge. Auch der Anstieg in der Herstellung von Metallerzeugnissen wirkte sich demnach positiv auf das Gesamtergebnis aus. In der Automobilindustrie sank der Auftragsbestand hingegen um 2,9 Prozent.
Getragen wurde die Entwicklung laut Statistischem Bundesamt insbesondere von offenen Aufträgen aus dem Inland, die im Dezember um 3,0 Prozent zum Vormonat zulegten. Der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland stagnierte hingegen.
O.Norris--AMWN