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Spritpreise steigen am Mittag um fast acht Cent
Die Tankstellen dürfen seit Mittwoch ihre Preise nur noch einmal am Tag erhöhen - um 12.00 Uhr mittags: Nach einer ersten Auswertung des ADAC führte die Regelung am ersten Tag zu Preissteigerungen von durchschnittlich fast acht Cent. Benzin kostete nach der Preiserhöhung im bundesweiten Schnitt 2,175 Euro pro Liter, Diesel notierte bei 2,376 Euro. Im weiteren Tagesverlauf sind nur noch Preissenkungen zulässig.
Der Tankstellenverband warf den Mineralölkonzernen Preistreiberei vor. "Der einzige Preistreiber sind die hohen Spritpreise, die von den Konzernen aufgerufen werden", sagte der Sprecher des Tankstellenverbandes, Herbert Rabl, der "Rheinischen Post".
Der Branchenverband Fuels und Energie, in dem Konzerne wie Esso, Shell und BP Mitglied sind, erklärte hingegen, der Markt sei "gekennzeichnet durch eine Vielzahl unterschiedlicher Anbieter, darunter Tankstellengesellschaften, mittelständische Tankstellenketten und freie Tankstellen". Diese stünden "allesamt in Konkurrenz zueinander, so dass niemand beliebig Preise setzen kann".
Der ADAC stellte im Rückblick auf den März den höchsten durchschnittlichen Dieselpreis jemals fest. Im Monatsmittel kostete ein Liter Diesel demnach 2,164 Euro. Den bisherigen Preisrekord hatte der März 2022 gehalten, als kurz zuvor Russland die Ukraine überfallen hatte.
"Auch Super E10 hat sich zuletzt sehr stark verteuert und kostete im März im Schnitt 2,022 Euro", erklärte der ADAC. Damit war Benzin aber noch 4,7 Cent günstiger als im Rekordmonat März 2022.
F.Pedersen--AMWN