-
Erneut antisemitische Hetze verbreitet: Sieben Jahre Haft für Rentner in München
-
Syriens Übergangspräsident bekräftigt vor der UNO Anspruch auf den Golan
-
Medien: Berlin zieht Olympiabewerbung zurück
-
Erstmals wieder hochrangiges Treffen von Vertretern Polens und Belarus' bei UN-Vollversammlung
-
Trotz Insolvenz: Prozess über Verbot von salafistischem Verein kann weitergehen
-
Großbritannien will mit neuem Zentrum gegen russische Desinformation vorgehen
-
Bahn: Neue Italien-Verbindung bindet beliebte Urlaubsziele "noch komfortabler" an
-
Baden-Württemberg: Hunderte Kilogramm Zwetschgen gestohlen - acht Bäume abgeerntet
-
Linnemann will an privater Krankenversicherung festhalten
-
Eriksen und Wolfsburg lösen Vertrag
-
IStGH spricht Ex-Rebellenchef aus Zentralafrikanischer Republik schuldig
-
Frankreich nach Jahren wieder auf Platz eins der Skidestinationen
-
Krisendiplomatie zur Ukraine in New York - Rede Selenskyjs bei UN-Generaldebatte
-
Preise nicht gesunken: ADAC fordert Abschaffung der Zwölf-Uhr-Regel an Tankstellen
-
Freundin erstickt und in Wald vergraben: Zehn Jahre Haft in Bayern
-
Bundesregierung verschärft Vorgehen gegen Sozialmissbrauch
-
Sachsen-Anhalt: Cannabisplantage und hundert Kilogramm Blüten bei Razzia beschlagnahmt
-
Blessin will in Gladbach die "scheiß Zeit" beenden
-
Drei Millionen Euro in Wand versteckt: Italienische Polizei durchsucht Mafioso-Villa
-
"Merkel unplugged": Ex-Kanzlerin startet Talkreihe mit Schulklassen
-
Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige in Untersuchungshaft
-
In Deutschland geborener Türke wird nach tödlichem Raserunfall ausgewiesen
-
Niroomand: Olympia-Evaluierung "nur eine Empfehlung"
-
Marokkaner stimmen über ein neues Parlament ab
-
ADAC fordert Abschaffung der Zwölf-Uhr-Regel an Tankstellen
-
Behörden: Zwei Tote bei russischen Angriffen auf zivile Infrastruktur in der Ukraine
-
Aserbaidschan begnadigt Franzosen nach Streichung zweier Russen von EU-Sanktionsliste
-
Grünes Licht aus Brüssel: Henkel darf Spezialbeschichtungsfirma Stahl kaufen
-
RKI: Drittel der Erwachsenen trinkt mindestens drei alkoholische Getränke pro Woche
-
200 Rinder gestohlen: Viehdiebe in Polen und Brandenburg festgenommen
-
Polizeihubschrauber in Karlsruhe im Einsatz: Mann klettert über Bauzaun an BGH
-
Klopp: "Grillfeuer" soll Flächenbrand entfachen
-
Xavi elektrisiert - van Dijk will Klopps Debüt vermiesen
-
Regierung beschließt digitalen Kassenbon ab 2028
-
Tatverdächtiger nach tödlichem Raubüberfall auf 84-Jährige in Hannover ermittelt
-
Metall- und Elektroindustrie: IG Metall pocht auf fünf Prozent mehr Geld
-
Seit Tagen vermisster Taucher tot aus Starnberger See geborgen
-
Wer ist der fetteste Bär Alaskas? Virtuelle Wahllokale geöffnet
-
Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht
-
Bundestag soll Freitag über Neuauflage des Tankrabatts abstimmen
-
Berlin: Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schusswaffenhandels
-
Urkunde bei UNO hinterlegt: Deutschland tritt UN-Hochseeschutzabkommen bei
-
Grüne fordern von Linkspartei "Klarheit" bei Antisemitismus und Rauswurf Kocaks
-
Thüringer SPD-Chef Maier gibt Amt auf - Kritik an Bundespartei
-
OECD hebt Wachstumsprognose für Deutschland 2026 auf 1,1 Prozent an
-
Erste Urteile in Prozess um riesiges Waffenarsenal in Wuppertal gefallen
-
Kimmich: Fans sollen "stolz auf Deutschland sein"
-
Absturz von Kampfjet auf US-Stützpunkt Spangdahlem: Ermittlungen zu Ursache laufen
-
Landtagswahlumfrage für Nordrhein-Westfalen: CDU weiter vorn - AfD legt zu
-
US-geführte Anti-Drogen-Initiative unterstützt Sanktionen gegen 24 kriminelle Netzwerke
Tausende Menschen demonstrieren für mehr Tempo bei der Energiewende
Tausende Menschen haben am Samstag für eine schnellere Energiewende in Deutschland demonstriert. Nach Angaben der Veranstalter gingen in den vier Städten Köln, Berlin, Hamburg und München mehr als 80.000 Menschen auf die Straßen - laut Polizei waren es deutlich weniger. Das Bündnis, das zu den Demonstrationen aufgerufen hatte, wertete die Beteiligung als "riesigen Erfolg".
Klimaaktivistin Luisa Neubauer sagte AFP in Berlin, es seien Menschen aus allen Generationen gekommen, "um sich hier mit uns einzusetzen für eine Energiewende". Deutschland stecke "mal wieder in einer fossilen Energiekrise - man muss kein Öko sein, um zu sagen: Jetzt rein in die Erneuerbaren." Auch viele Unternehmen und Verbände seien gekommen "und sagen, das ist in unserem wirtschaftlichen Interesse, dass wir Zukunftstechnologie stellen".
Neubauer warf Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) eine Blockade der Energiewende vor. "Wir merken, dass die Abgeordneten im Bundestag, dass die Wirtschaft unruhig wird und da nicht mehr mitmachen möchte", sagte sie AFP. "Wir wollen nicht schon wieder eine Technologie in China verlieren, weil man sich hier in irgendwelchen fossilen Gestrigkeiten vergräbt."
Die Klimaaktivistin nannte es "dramatisch, wie viele der Parteien, angefangen natürlich bei CDU und CSU, aber auch Teile der SPD, weiterhin meinen, man könnte mit so einem fossilen Kurs irgendwie eine Zukunft gestalten". Die Energiewende sollte "eigentlich eine Chance für alle sein".
Der geschäftsführende Vorstand von Campact, Christoph Bautz, betonte gegenüber AFP in Berlin, eine zukunftsfähige Energieversorgung für Deutschland, "die setzt auf erneuerbare Energien, kombiniert mit besser ausgebauten Netzen, mit Digitalisierung der Energieversorgung und mit Großspeichern". Die erneuerbaren Energien seien in Deutschland ein "prosperierender Wirtschaftszweig".
Initiatoren der Demonstrationen waren unter anderem Greenpeace, WWF, Fridays for Future, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch und das Netzwerk Campact. Sie gaben an, dass in Köln 30.000 Menschen auf die Straße gegangen seien, in Berlin 24.000, in Hamburg 15.000 und in München 12.000. Die Polizei in Köln ging in einer ersten Schätzung von lediglich 4500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus, die in Berlin von 9000. Aus Hamburg und München lagen zunächst keine Angaben der Polizei vor.
Das Motto der Demonstrationen lautete "Erneuerbare Energien verteidigen!". Die Organisatoren warfen Ministerin Reiche vor, die Energiewende anzugreifen. Ihre Gesetzespläne würden den Ausbau der Erneuerbaren bremsen. Dabei geht es etwa um das Heizungsgesetz, die Kraftwerksstrategie für den Bau neuer Gaskraftwerke, die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) oder das Netzpaket.
P.Costa--AMWN