-
Kaliforniens Gouverneur Newsom wirft Trump Rachefeldzug gegen ihn vor
-
Zahl der Klinikaufenthalte wegen Schlafstörungen stark gesunken
-
CSU fordert Nachbesserungen bei Reformen zu Pflege und Gesundheit
-
Britische Rocksängerin Bonnie Tyler aus künstlichem Koma erwacht
-
Mehr als hundert Laptops aus Schule in Schleswig-Holstein gestohlen
-
Toppmöller übernimmt beim französischen Vizemeister Lens
-
Ukrainischer Präsident Selenskyj beim G7-Gipfel eingetroffen
-
44 Prozent der Beschäftigten in der Privatwirtschaft bekommen Urlaubsgeld
-
Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform
-
Fahimi kritisiert "Jahrmarkt der Reformvorschläge" aus Koalition
-
Privathaushalte geben 2023 rund 335 Euro monatlich für Nahrungsmittel aus
-
Unicef: Mehr als eine Milliarde Kinder sind mindestens drei Klimarisiken ausgesetzt
-
Bevölkerungszahl in Deutschland entgegen bisherigem Trend gesunken
-
35-Jähriger soll 88-jährige Frau in Bayern getötet haben
-
Nach nur einem WM-Spiel: Tunesiens Nationaltrainer entlassen
-
Myanmars Machthaber Min Aung Hlaing zu Gesprächen in Peking
-
Wutausbruch von Irans Kapitän: Ein "Desaster"
-
USA-Iran-Abkommen: Trump kündigt offene und mautfreie Straße von Hormus an
-
American Dreams: Das geschah in der deutschen Nacht
-
Umfrage: Mehrheit wünscht sich strengere Alkoholgrenzen im Straßenverkehr
-
Politikexpertin: Linkspartei sitzt bei Werben um Arbeiter "in der Zwickmühle"
-
Wadephul fordert klare Voraussetzungen für Bundeswehr-Einsatz in Straße von Hormus
-
Remis beim brisanten Auftakt: Iran gleicht zweimal aus
-
Stiftung Warentest: Bis zu 660 Euro Ersparnis bei Krankenkassenwechsel möglich
-
Kaliforniens Gouverneur Newsom wirft Trump "Vendetta" gegen ihn vor
-
Karlsruhe verhandelt in Streit zwischen Grünen und Agrarminister Rainer
-
G7-Gipfel befasst sich in ersten Arbeitssitzungen mit Ukraine und Iran
-
EU-Parlament entscheidet über Umsetzung von Zolldeal mit den USA
-
EU-Parlament entscheidet über erlaubte Namen für Veggie-Ersatzprodukte
-
Umfrage: 75 Prozent halten Wirtschaftsministerin Reiche für Fehlbesetzung im Amt
-
Grüne rügen Innenminister: Zu wenig Einsatz gegen Rechtsextremismus
-
Gegen Saudi-Arabien: Araujo rettet Uruguay
-
Musk kündigt rechtliche Schritte gegen ZDF wegen Berichterstattung an
-
"Unbewusste Zuckung": Videoreferee Evans verteidigt Handgeste
-
US-Armee: Acht Tote bei Absturz von Kampfflugzeug in Kalifornien befürchtet
-
Eigentor: Ägypten verpasst ersten WM-Sieg
-
Waffen für Hamas-Anschläge: Bekennervideo bei festgenommenem Verdächtigen gefunden
-
Iran-Krieg: US-Ölreserve auf 40-Jahres-Tief
-
Trumps Iran-Deal bestimmt Auftakt des G7-Gipfels in Evian
-
EU bringt Beitrittsprozess der Ukraine einen wichtigen Schritt voran
-
Palästinenserführer Abbas kündigt für Anfang 2027 Präsidentschaftswahlen an
-
Erste WM-Sensation: Spanien patzt gegen Kap Verde
-
Trump kündigt für Freitag "vollständige" Öffnung der Straße von Hormus an
-
US-Vertreter: Trump und Vance haben Abkommen mit Iran elektronisch unterzeichnet
-
Brasilianischer Indigenen-Anführer Raoni auf Intensivstation verlegt
-
US-Präsident kündigt "Trump-Kundgebung" zu 250-Jahr-Feier am 4. Juli an
-
Trump zu G7-Gipfel in Evian eingetroffen
-
Selenskyj macht "gezielte" russische Angriffe für Brand in Höhlenkloster verantwortlich
-
Bildungsbericht zeigt erneut Defizite bei Chancengerechtigkeit und Kompetenzen
-
Totschlag an Bruder in Afghanistan: Acht Jahre Haft für Mann in Hanau
Elon Musk will mit SpaceX zu Rekord-Börsengang abheben - trotz roter Zahlen
Der mit Spannung erwartete Börsengang des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX rückt näher - und Tech-Milliardär Elon Musk soll auch künftig der zentrale Machtfaktor im Unternehmen sein. Aus am Mittwoch bekannt gewordenen Plänen zum bevorstehenden Aktiendebüt des Raketen- und Satellitenbauers, das sämtliche Börsengänge der Geschichte in den Schatten stellen könnte, gingen zudem erstmals detaillierte Finanzdaten hervor: Demnach schrieb SpaceX zuletzt einen Milliardenverlust - rechnet aber mit potenziell astronomischen Umsätzen.
Laut dem von der US-Börsenaufsicht SEC veröffentlichten Börsenprospekt des Konzerns, mit dem Investoren über die Geschäftsstrategie des Unternehmens ebenso wie über mögliche Risiken informiert werden, erzielte SpaceX im vergangenen Jahr einen Umsatz von 18,7 Milliarden Dollar (umgerechnet knapp 16,1 Milliarden Euro) und damit weniger als beispielsweise die Dax-Unternehmen Heidelberg Materials oder Adidas. Zugleich verbuchte SpaceX angesichts massiver Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) und in die Entwicklung von Raketen der nächsten Generation einen operativen Verlust von 2,6 Milliarden Dollar.
Erstmals in der 24-jährigen Geschichte des Unternehmens wurden damit detaillierte Finanzdaten veröffentlicht. Sie offenbaren zudem, dass das Geschäft mit dem Satellitennetzwerk Starlink, über das SpaceX insbesondere Internetdienste anbietet, bislang für den Löwenanteil des Umsatzes steht: 2025 waren es 11,4 Milliarden Dollar - fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der KI-Bereich, zu dem xAI und die Online-Plattform X (ehemals Twitter) gehören, verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,2 Milliarden Dollar, schrieb jedoch einen operativen Verlust von 6,4 Milliarden Dollar, da das Unternehmen im KI-Wettlauf mit finanzstarken Konkurrenten wie Google, Meta oder Amazon mit Hochdruck in den Ausbau von Rechenzentren investierte.
Aus dem Börsenprospekt geht außerdem hervor, dass es künftig eine zweistufige Aktienstruktur geben soll. Durch diese soll Unternehmensgründer Musk auch nach dem Börsengang die Kontrolle über das Unternehmen behalten, was Machtkämpfe wie beim Elektroautobauer Tesla, wo Aktionäre wiederholt die Vergütung des Multimilliardärs und die Unabhängigkeit des Vorstands in Frage gestellt hatten, verhindern dürfte.
Voraussichtlich wird Musk den Plänen zufolge künftig rund 85 Prozent der Stimmrechte kontrollieren und 42 Prozent des Aktienkapitals halten. SpaceX räumt in den Unterlagen gleichwohl ein, dass diese Regelung Risiken für externe Investoren berge und Musk damit "die Macht haben wird, den Ausgang von Angelegenheiten zu kontrollieren, die der Zustimmung der Aktionäre bedürfen, einschließlich der Wahl aller unserer Vorstandsmitglieder".
Demnach bleibt Musk außerdem auch nach dem für den kommenden Monat erwarteten Börsengang an der Technologiebörse Nasdaq, bei dem SpaceX US-Medienberichten zufolge unter dem Kürzel SPCX rund 75 Milliarden Dollar einsammeln und eine Bewertung von bis zu 1,75 Billionen Dollar erreichen will, weiterhin Vorstandschef von SpaceX - ebenso wie Technikchef und Verwaltungsratsvorsitzender.
Im Börsenprospekt skizziert wird zudem der ehrgeizige Fahrplan für den Bau von Rechenzentren im Weltraum - eine Strategie, die SpaceX für "die einzige wirklich skalierbare Lösung" hält, um dank in der Erdumlaufbahn gewonnener Sonnenenergie den rasant steigenden Strombedarf für KI zu decken. Bereits 2028 soll demnach mit dem Einsatz entsprechender Satelliten begonnen werden, um langfristig 100 Gigawatt Rechenkapazität pro Jahr in die Umlaufbahn zu bringen - eine Aufgabe, die tausende Raketenstarts pro Jahr und den Transport von rund einer Million Tonnen Nutzlast in den Orbit erforderlich machen würde.
SpaceX sieht sich hierbei als einziges Unternehmen in der Position, diese "unglaublich schwierige" Herausforderung in kommerziellem Maßstab bewältigen zu können. Außerdem beziffert das Unternehmen, das den Raumfahrtmarkt aktuell mit seinen wiederverwendbaren Raketen dominiert und lukrative Verträge mit der US-Raumfahrtagentur Nasa abgeschlossen hat, das gesamte Umsatzpotenzial mit einer schwindelerregenden Zahl: Auf 28,5 Billionen Dollar (rund 24,5 Billionen Euro) wird der sogenannte "Total Addressable Market" geschätzt, also das maximale Umsatzpotenzial für die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns - ohne Berücksichtigung der Märkte in Russland und China.
Ebenfalls mit Spannung erwartet wird nun der für Donnerstagabend angekündigte Start einer neuen Version der riesigen Starship-Rakete des Konzerns im US-Bundesstaat Texas - sie gilt als Schlüsselelement nicht nur für die ehrgeizigen Pläne von SpaceX, sondern auch für die Bestrebungen der Nasa, erstmals seit Jahrzehnten wieder Menschen zum Mond bringen.
Th.Berger--AMWN