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Untergang von Autofrachter: Landgericht weist Schadenersatzklage gegen Porsche ab
In einem Prozess zum Untergang des Frachters "Felicity Ace" vor den Azoren hat das Landgericht Stuttgart Schadenersatzansprüche gegen den Autobauer Porsche abgewiesen. Das Gericht sei "nach Durchführung der Beweisaufnahme" nicht davon überzeugt, dass ein Elektroauto von Porsche Ursache des Brandes auf dem Schiff war, teilte es am Mittwoch mit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Az. 26 O 30/23)
Der Frachter "Felicity Ace" war im Februar 2022 im Atlantik rund 170 Kilometer vor der Küste der Azoren-Insel Faial in Brand geraten. Die gesamte Besatzung des Schiffs wurde gerettet, die Schiff brannte über die folgenden Tage vollständig aus und sank am 1. März. Es transportierte zum Unglückszeitpunkt fast 4000 Autos verschiedener Volkswagen-Marken, darunter auch E-Autos.
In Stuttgart klagten die Reederei des Schiffs sowie fünf Seekaskoversicherungen auf Schadenersatz in Höhe von knapp 30 Millionen Euro. Sie führten an, eine sich selbst entzündende Lithium-Ionen-Batterie in einem Porsche Taycan sei Ursache des Brandes gewesen. Das bestritt Porsche. Das Landgericht gab dem Autobauer Recht und wies die Klage ab. Die Kläger können dagegen in Berufung gehen.
P.Silva--AMWN