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Deutlicher Anstieg der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im ersten Quartal
Im ersten Quartal ist in Deutschland bedeutend mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt worden. Mit 67,5 Milliarden Kilowattstunden wurde 13,9 Prozent mehr grüner Strom produziert als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die konventionelle Stromerzeugung ging um 1,8 Prozent zurück.
Insgesamt wurde demnach 6,0 Prozent mehr inländisch produzierter Strom ins Netz eingespeist als im ersten Quartal 2025. Erstmals seit Ende 2023 überstiegen so die deutschen Stromexporte wieder die Importe aus den Nachbarländern.
Der Anteil der Erneuerbaren an der inländisch erzeugten Strommenge lag bei 53,3 Prozent. Wichtigste Stromquelle war die Windenergie. Ein deutlicher Anstieg des produzierten Windstroms im Vergleich zum äußerst windschwachen ersten Quartal 2025 steht auch maßgeblich hinter dem deutlichen Anstieg der Ökostromproduktion. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,4 Prozent zurück.
Aufseiten der konventionellen Energieträger ging die Stromerzeugung mit Kohle um 5,1 Prozent zurück. Kohlestrom machte noch 24,1 Prozent der Gesamterzeugung aus und liegt hinter Wind auf Platz zwei. Die Stromproduktion mit Erdgas stieg um 3,2 Prozent und machte 20,0 Prozent aus.
P.Stevenson--AMWN