-
Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige stellen sich
-
Volleyballer scheiden im EM-Viertelfinale aus
-
Erdogan: Welt muss unverzüglich mit Wiederaufbau des Gazastreifens beginnen
-
München und NRW-Städte bei deutscher Olympia-Bewerbung vorn
-
Rede vor der UNO: Trump hält Iran- und Ukraine-Abkommen für möglich
-
Erdogan: Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer sind "inakzeptabel"
-
"Demütig": Merz übt in Unionsfraktion Selbstkritik - und wirbt für Reformen
-
DOSB: Kommission sieht München dicht vor Köln/Rhein-Ruhr
-
Drohnenfund in Niedersachsen: Womöglich Sprengstoff in der Nähe entdeckt
-
EU verlängert Russland-Sanktionen um drei Jahre und streicht zwei Oligarchen von Liste
-
Trump unterzeichnet Sicherheitsabkommen mit Dänemark und Grönland
-
Pilot bei Absturz von F-16-Kampfjet auf US-Stützpunkt Spangdahlem verletzt
-
Trump ruft Mitgliedstaaten zu Abkehr von Internationalem Strafgerichtshof auf
-
EU beschließt Aufhebung von Sanktionen gegen zwei russische Oligarchen
-
Rad-WM: Deutsche Mixed-Staffel verpasst Medaille
-
Österreichischer Investor Benko erneut verurteilt: Haftstrafe um sechs Monate erhöht
-
UN-Rede: Trump kündigt Bau von zwei US-Militärstützpunkten auf Grönland an
-
Letztes Walfangunternehmen Islands kündigt Klage gegen mögliches Verbot an
-
Republikanischer US-Senator fordert Untersuchung von Hochzeitsfeier von Trumps Sohn
-
Rede vor der UNO: Trump hält Iran-Abkommen nach Kongresswahlen für möglich
-
Clan-Kontakte und Antisemitismus-Vorwürfe: Berliner Linke massiv in der Kritik
-
Wirbel um Merz-Äußerung zu Krankenkassen - SPD zufrieden, Union bremst
-
Landkreis: Ein Verletzter bei Flugzeugabsturz auf US-Stützpunkt Spangdahlem
-
Großer römischer Münzschatz auf Acker in Nordrhein-Westfalen entdeckt
-
Islamistisch motivierte Messerangriffe: Neun Jahre Jugendstrafe in Düsseldorf
-
Neue Zeitrechnung: Klopp leitet erstes Teamtraining
-
Frauenleiche in brennendem Auto in Bayern: Exmann soll 45-Jährige getötet haben
-
VGH Hessen: Kein Abschiebeverbot für Afghanen trotz schwieriger Verhältnisse
-
Guterres: USA und China sollen bei Künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten
-
Kurz vor Fristende: EU streitet über Aufhebung von Sanktionen gegen russische Oligarchen
-
Frei mahnt rasche Reformen an - und sagt Merz Rückhalt der Fraktion zu
-
Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin eröffnet - Rekordzahl von Ausstellern
-
Autobahn für Pferd gesperrt: Polizisten unterstützen Umladen von Tier in Hessen
-
G7-Staaten fordern Ende der Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien und die Schifffahrt
-
IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn - Arbeitgeber: "Realitätsfern"
-
Wadephul vor UN-Generaldebatte: Vereinte Nationen müssen "effizienter werden"
-
Endgültiges Ergebnis bestätigt Wahlausgang in Sachsen-Anhalt
-
Blessin wird Trainer in Mönchengladbach
-
Clan-Kontakte und Antisemitismus: Berliner Linke im Kreuzfeuer der Kritik
-
Nach Hausexplosion in Weimar: Weiter keine Spur von vermisstem Mann
-
Debatte um Merz-Äußerungen zur Krankenversicherung - CSU lehnt Systemänderung ab
-
Jugendlicher schießt vor Schule um sich: Elf Verletzte in der Türkei
-
CSU-Politiker Hoffmann: Koalition einig bei Härtefallregelung für Frühverrentung
-
IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten
-
Macron lädt zum Papstbesuch alle EU-Staats- und Regierungschefs ein
-
21 Festnahmen bei Durchsuchungen gegen illegale Zigarettenfabrik in NRW
-
Davis Cup: Deutsches Team trifft auf Großbritannien
-
CSU lehnt Systemänderung bei Krankenkassen ab - Debatte um Merz-Äußerungen
-
Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein - Protest gegen Hausverbot für CNN
-
Dos Santos: Kanzler hat trotz Frust "die volle Rückendeckung der Unionsfraktion"
Deutsche Exporte im April trotz Iran-Kriegs gestiegen
Der deutsche Außenhandel hat im April trotz der weltwirtschaftlichen Verwerfungen durch den Iran-Krieg zugelegt. Die Exporte stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent und die Importe um 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hob allerdings hervor, dass "kriegsbedingt gestiegenen Öl-, Gas- und Rohstoffkosten" die Preise für Aus- und Einfuhren aufgebläht hätten.
Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden im April Waren im Wert von 136,6 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 122,1 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Verglichen mit dem Vorjahresmonat April 2025 legten die Ausfuhren damit um 3,6 Prozent und die Einfuhren aus dem Ausland um 6,2 Prozent zu.
Als "Stabilitätsanker" für die deutschen Exporteure erweist sich dem Außenhandelsverband BGA zufolge dabei vor allem der EU-Markt, in den mehr als die Hälfte der deutschen Ausfuhren gehen, wobei hier im April ein Exportwachstum um 1,0 Prozent zum Vormonat verzeichnet wurde. Während die Exporte in wichtige Drittstaaten - insbesondere in die USA - weiterhin unterhalb des Vorjahresniveaus lägen, würden diese Rückgänge im April "durch die Entwicklung innerhalb Europas mehr als kompensiert", erklärte BGA-Präsident Dirk Jandura.
"Gleichzeitig ist es ein Warnsignal, dass die Importe deutlich stärker wachsen als die Exporte", führte Jandura aus. "Um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu sichern, brauchen Unternehmen wettbewerbsfähige Energiepreise, schnellere Verfahren und weniger Bürokratie", forderte er.
DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier erklärte, dass neben den Folgen des Kriegs im Nahen Osten, die die deutschen Exporteure belasteten, auch "strukturelle Probleme im Inland" die internationale Wettbewerbsfähigkeit verringerten. Für das Gesamtjahr sei deshalb "allenfalls mit einer Stagnation" der Exporte zu rechnen.
"Besonders die Ausfuhren in unseren größten Absatzmarkt, den Vereinigten Staaten, liegen derzeit um 13 Prozent unter dem Vorjahresniveau", führte Treier aus. "Der US-Markt ist unter dem Strich gesehen aufgrund der US-Handelspolitik weniger attraktiv für deutsche Unternehmen geworden - vor allem aus Sicht der Exporteure." Dies gelte aber auch "für die Vielzahl deutscher Unternehmen, die in den Staaten vor Ort produzieren, gleichzeitig aber auf internationale Lieferketten angewiesen sind".
Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden im April Waren im Wert von 11,4 Milliarden Euro in die USA exportiert. Das waren 1,8 Prozent mehr als im Vormonat März. Gegenüber dem Vorjahresmonat April 2025 allerdings waren die Exporte in die Vereinigten Staaten um 12,9 Prozent niedriger. Dennoch ist das Land weiterhin der wichtigste Abnehmer deutscher Produkte.
Einen starken Rückgang der Exporte um 9,5 Prozent im Vormonatsvergleich gab es im April bei den Ausfuhren nach Großbritannien. Das Land liegt im Ranking der Abnehmerländer deutscher Produkte aber weiterhin vor China. Die Exporte in die Volksrepublik gingen im April um 3,5 Prozent zurück.
Auf der Importseite verlangsamte sich das Wachstum der Einfuhren aus China. Im April wurden 0,2 Prozent mehr Waren von dort bezogen. Die US-Importe legten um 7,6 Prozent zu, die britischen Einfuhren nahmen um 4,7 Prozent ab.
Y.Kobayashi--AMWN