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Netzagentur verpflichtet zwei Energieanbieter zur Rücknahme von Preiserhöhungen
Die Bundesnetzagentur hat zwei Energieanbieter zur Rücknahme unzulässiger Preiserhöhungen verpflichtet. Das teilte die Aufsichtsbehörde am Donnerstag in Bonn mit. Betroffen sind demnach die Unternehmen Voxenergie GmbH und Primastrom GmbH. Sie hätten im Dezember 2021 ihre Preise für Haushaltskundinnen und -kunden erhöht, ohne die gesetzliche vorgeschrieben einmonatige Ankündigungsfrist zu beachten. Die Bundesnetzagentur hatte die Angelegenheit seit Mai überprüft.
Im Fall der Missachtung der behördlichen Anordnung droht den Unternehmen ein Zwangsgeld in Höhe von 100.000 Euro. "Auch in angespannten Marktsituationen sind die geltenden rechtlichen Bestimmungen zu beachten. Dies gilt auch und insbesondere für Normen, die dem Schutz von Verbrauchern dienen", erklärte die Netzagentur. Sie prüfe "fortlaufend", ob Anbieter alle Vorgaben einhielten.
Auch Verbraucherschützer haben die beiden Firmen im Visier. Hintergrund sind Verbraucherschutzzentralen zufolge zahlreiche Beschwerden von Kundinnen und Kunden über Kostensteigerungen für Strom und Gas trotz einer angeblicher Preisgarantie. Der Bundesverband Verbraucherzentralen hatte im Juli bekanntgegeben, eine Klage zu prüfen und riet Betroffenen, unzulässig erhöhte Forderungen nicht zu bezahlen.
L.Davis--AMWN