-
Kasachstans Präsident preist bei Besuch in Berlin "exzellente" Beziehungen zu Putin
-
Erste Regierungschefin Marokkos: König ernennt Fatima Ezzahra El Mansouri
-
Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich
-
Offiziell: Manchester City im Finanzskandal schuldig
-
AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume
-
Britischer Premier Burnham: "Der Brexit hat mehr geschadet als genutzt"
-
Merz: Russland "nicht an ernsthaften" Ukraine-Gesprächen interessiert
-
Ceferin attackiert Infantino: "Fußball braucht keine Kaiser"
-
Bericht: Berliner Linken-Spitzenkandidatin Eralp war Mitglied von Roter Hilfe
-
Französische Gewerkschaften: Mehr als 300.000 Menschen demonstrieren für höhere Löhne
-
U21: Tresoldi Kapitän auf Malta und gegen Georgien
-
Sachsen-Anhalt: AfD-Chef Siegmund will im Dezember Ministerpräsident werden
-
Pistorius will 16 neue Airbus-Transportmaschinen vom Typ A400M kaufen
-
Müller verlängert bei den Whitecaps
-
Siegmund will sich im Dezember zu Sachsen-Anhalts Ministerpräsident wählen lassen
-
Gericht: Polizei in Aachen darf Klimaaktivist erkennungsdienstlich behandeln
-
Merz: Klimaschutz und Nachhaltigkeit als Wachstumschance sehen
-
Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken
-
Autos trotz Embargo nach Russland verkauft: Ermittlungen gegen Unternehmer
-
Ölmagnat Dangote: Afrika wird bis 2030 bei Treibstoffen weitgehend autark sein
-
Nach Protesten: Spanische Regierung beschließt Maßnahmenpaket für Mieter
-
Korridorsanierung Hannover-Berlin: Bahn verspricht "Investition, die sich auszahlt"
-
Sachsen: Anklage gegen vier mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben
-
Leiche aus See in Berlin geborgen - Hinweise auf Verbrechen
-
Mögliche Anschlagspläne in Großbritannien: Offenbar kein Sprengstoff gefunden
-
Feuerwehr rettet Schwan aus sechs Meter tiefer Kanalschleuse in Nordrhein-Westfalen
-
OVG: Bundesländer dürfen individuelles Messerverbot verhängen - Keine Bundeskompetenz
-
Koalition ringt vor geplantem Kabinettsbeschluss um Einigung bei Pflegereform
-
AfD-Verbot: SPD-Fraktionsvorsitzende fordern Einleitung eines Prüfverfahrens
-
Rechtspopulistin Le Pen weist Antisemitismusvorwurf gegen Bardella als Manipulation zurück
-
Faustschlag während Jubelkorsos in Berlin: Polizist zu Geldstrafe verurteilt
-
71-Jähriger in den USA nach vier Jahrzehnten im Todestrakt freigelassen
-
Klage wegen Rabatt-App von Lidl: Oberlandesgericht erklärt sich für nicht zuständig
-
Fünf Cannabisplantagen bei Großrazzia in Nordrhein-Westfalen entdeckt
-
Spanische Regierung will Mietverträge entfristen und Zwangsräumungen verbieten
-
"Das ist mein Leben": Alonso bleibt der Formel 1 treu
-
Deutscher Wetterdienst: September außergewöhnlich warm und sonnig
-
Grüne fordern Steuer auf "Extremvermögen"
-
Gespräche über KI-Regeln: US-Tech-Chefs zu Treffen im Weißen Haus erwartet
-
DFB-Frauen: Gwinn und Freigang zurück, Berger pausiert
-
DFB-Neulinge: "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen"
-
300 Millionen Euro Betrug mit gebrauchten Handys: Internationale Razzia
-
Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berlin schon wieder beschädigt
-
Bundesweite Kontrolle gegen Schwarzarbeit in Friseur- und Kosmetikbranche
-
Türkischer Schiedsrichter-Chef festgenommen
-
Nach Fast-Debakel: Bayern vor Bewährungsprobe in Lissabon
-
Anwältin: 87-Jährige in Spanien darf nach Zwangsräumung in Wohnung zurückkehren
-
Untreueprozess gegen frühere RBB-Intendantin Schlesinger startet im November
-
Bilger will mit Ländern weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw prüfen
-
Öffentliche Schulden im zweiten Quartal 2026 um 1,0 Prozent gestiegen
US-Senatskandidat Walker soll weiterer Frau Abtreibung gezahlt haben
Der republikanische US-Senatskandidat Herschel Walker soll auch einer zweiten Frau eine Abtreibung bezahlt haben. Die Frau, die anonym blieb, sagte am Mittwoch bei einer Online-Pressekonferenz, der damalige Football-Star habe sie 1993 zu einem Schwangerschaftsabbruch gedrängt und ihr dafür Geld gegeben. Er habe sie sogar zu der Abtreibungsklinik in der texanischen Stadt Dallas gefahren, auf dem Parkplatz auf sie gewartet und ihr danach Medikamente gekauft.
"Herschel Walker ist ein Heuchler, und er ist nicht geeignet, US-Senator zu werden", sagte die Frau mit dem Pseudonym Jane Doe über Walker, der vor den Kongresswahlen am 8. November als entschiedener Abtreibungsgegner auftritt. "Herschel Walker sagt, dass er gegen Abtreibungen ist. Aber er hat mich dazu gedrängt, eine vorzunehmen." Die Frau hatte nach eigenen Angaben ab 1987 eine mehrjährige Affäre mit dem verheirateten Sportstar.
Die Anwältin der Frau, die prominente Juristin Gloria Allred, zeigte bei der Pressekonferenz mehrere Karten, die Walker der Frau geschrieben haben soll. Zudem zeigte sie ein Foto, das Walker in einem Hotelzimmer der Frau zeigen soll. Allred legte aber keine Beweise für einen Schwangerschaftsabbruch oder eine Zahlung durch Walker vor.
Erst Anfang Oktober hatte die Website "The Daily Beast" berichtet, der konservative Senatskandidat und Anhänger von Ex-Präsident Donald Trump habe 2009 seiner damaligen Freundin eine Abtreibung bezahlt. Die Frau zeigte demnach eine Rechnung für den Schwangerschaftsabbruch und das Bild eines Schecks über 700 Dollar, den ihr Walker fünf Tage nach der Abtreibung schickte. Walker hat die Angaben wiederholt als "Lüge" zurückgewiesen.
Der 60-Jährige bewirbt sich bei den anstehenden Kongresswahlen im Südstaat Georgia um einen Sitz im US-Senat in Washington. Das Rennen gegen den derzeitigen Senatoren Raphael Warnock von der Demokratischen Partei ist eines der landesweit engsten Senatsrennen - und könnte darüber entscheiden, ob die Demokraten von Präsident Joe Biden ihre hauchdünne Mehrheit in der Kongresskammer verteidigen oder sie an die Republikaner verlieren.
Walkers Wahlkampf ist äußerst holprig verlaufen und wird geprägt von Vorwürfen der häuslichen Gewalt, falschen Angaben zu seinem Lebenslauf und rhetorischen Schwächen. Durch den "Daily Beast"-Bericht über die mutmaßliche Abtreibung 2009 geriet er stark unter Druck, zumal viele konservative Wähler strikt gegen Abtreibungen sind. In den Umfragen hat sich die Affäre aber nicht niedergeschlagen. Führende Republikaner einschließlich Trump stellten sich hinter Walker.
Das Abtreibungsrecht ist eines der umstrittensten gesellschaftspolitischen Themen in den USA. Der Oberste Gerichtshof des Landes sorgte im Juni für ein politisches Erdbeben, als er das seit fast 50 verankerte landesweite Grundrecht auf Schwangerschaftsabbrüche aufhob. Zahlreiche konservativ regierte Bundesstaaten verboten in der Folge Abtreibungen oder schränkten den Zugang stark ein.
Die Demokraten machten das Recht auf Abtreibungen deswegen zu einem zentralen Wahlkampfthema. Präsident Biden versprach, ein landesweites Recht auf Schwangerschaftsabbrüche per Gesetz festschreiben zu wollen, wenn er nach der Wahl die dafür notwendigen Kongressmehrheiten hat.
Die Demokraten hoffen, damit Wähler mobilisieren zu können. Allerdings zeigen Umfragen, dass den Wählern andere Themen wie die hohe Inflation deutlich wichtiger sind. Meinungsforschern zufolge dürften die Demokraten bei den sogenannten Midterms ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus an die Republikaner verlieren. Das Rennen um die Senatsmehrheit wird aller Voraussicht nach extrem eng.
M.A.Colin--AMWN