-
Frankreichs Regierung stellt Haushaltsentwurf vor
-
Berliner Linke trifft sich mit Grünen und SPD zu Gespräch vor möglichen Sondierungen
-
Bundesgericht prüft Herstellung von Impfstoff gegen Coronavirus durch Arzt
-
EU-Innenminister beraten über Abschiebungen
-
Erneuter Tankrabatt tritt in Kraft
-
Wadephul trifft europäische Außenminister in Montenegro und reist nach Italien
-
Merz trifft Rutte - und hält außenpolitische Grundsatzrede
-
"Katastrophales Jahr": Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis
-
Trump droht früherem Fed-Chef Powell mit neuen Ermittlungen
-
Israel: Flydubai-Maschine entgeht laut Regierung knapp einem Terroranschlag
-
Bühl eröffnet: Bayern-Frauen feiern ersten Königsklassen-Sieg
-
US-Richterin billigt Übernahme von Warner Bros. durch Paramount
-
US-Verteidigungsminister Hegseth: Zahl der Offiziere um 20 Prozent reduziert
-
Wadephul sieht EU-Erweiterung auf westlichem Balkan als "Nagelprobe für Europa"
-
Streit eskaliert: Ronaldo reist aus Trainingslager ab
-
Dominante Magdeburger sorgen für erste Kieler Niederlage
-
Dreierpack als Kapitän: Tresoldi überragt auf Malta
-
Linnemann weist Pflege-Forderungen der SPD zurück: Kostendeckel wäre "gefährlich"
-
Merz bekräftigt Reformkurs - und macht Tempo bei Arbeitsmarktreform
-
"Dummheit": Klopp hält Plädoyer gegen Rassismus
-
Indonesien: Behörden zerstören Gefängnis-"Villen" mit Luxusausstattung
-
Großeinsatz an Luftwaffenstützpunkt: London sieht "starke Hinweise" auf iranische Beteiligung
-
Auch die Schweiz entzieht Infantino die Unterstützung
-
Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten - Urbig im Tor
-
Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus
-
Berliner SPD erwartet Erklärung zu Eralps Mitgliedschaft bei Roter Hilfe
-
Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt
-
Tippfehler in Trumps Abkommen für "Superintelligenz" sorgt für Spott
-
Deutschlandticket wird ab 2027 teuer
-
Volkswagen kündigt zahlreiche Tarifverträge - Gewerkschaft protestiert
-
Bundeskabinett beschließt Pflegereform - Beitragserhöhung für 2027 abgewendet
-
Elterngeldreform: Prien bereit für nochmalige Prüfung der Sparmaßnahmen
-
Antisemitismusvorwurf gegen Bardella: Macron nennt Äußerungen "inakzeptabel"
-
Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig
-
Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe
-
Netanjahu: Copilot wollte Flydubai-Maschine zum Absturz bringen
-
Sechs Jahre Haft wegen Schwarzarbeit in großem Stil in Hessen
-
Schlotterbeck erleidet Knöchelverletzung
-
Freispruch für neun Polizisten in Duisburger Prozess um Fesselung von Flüchtling
-
Krise in Rumänien: Wahl von neuem Regierungschef im Parlament erneut gescheitert
-
Verkehrsminister: Preis vom Deutschlandticket steigt ab 2027 auf 66,80 Euro
-
Prozess gegen 34-Jährige wegen IS-Mitgliedschaft in Düsseldorf begonnen
-
Volkswagen kündigt zahlreiche Tarifverträge zum Jahresende
-
Hessen: Wegen Anschlagsplans verurteilter früherer Soldat Franco A. aus Haft entlassen
-
Höchster Wert seit Ende 2023: Inflationsrate steigt voraussichtlich auf 3,3 Prozent
-
Nach Festnahme in Hessen: Mutmaßlicher früherer IS-Kämpfer in Haft
-
Gericht: Berliner Tiktokerin darf Schwein nicht in Altbauwohnung halten
-
Kiew: Russland startet vor Wintereinbruch neue Offensive gegen Energieinfrastruktur
-
Berufungsgericht in Ungarn verringert Haftstrafe für Maja T. auf sieben Jahre
-
Bundeskabinett beschließt Pflegereform - aber weiter Kritik
IG Metall: Seit Ende der Friedenspflicht über 500.000 Beschäftigte im Warnstreik
Seit dem Ende der Friedenspflicht in den Metall-Tarifverhandlungen vor zwei Wochen sind bereits mehr als 500.000 Beschäftigte in Warnstreiks getreten. Die IG Metall zog am Sonntag eine zufriedene Bilanz ihrer Aktionen und sprach von einer "weiterhin hohen Streikbereitschaft in den Belegschaften". Die Gewerkschaft will ihren Druck kommende Woche erhöhen. Die Arbeitgeber warnten allerdings vor gesamtwirtschaftlichen Schäden bei weiteren Streiks in der Branche.
"Die Beschäftigten der Branche reagieren zunehmend ungeduldig auf das Lavieren der Arbeitgeberseite", erklärte Gewerkschaftschef Jörg Hofmann. In vier Verhandlungsrunden sei kein Ergebnis erzielt worden, daher schwinde die Geduld der Menschen "zu Recht". Die Arbeitgeber müssten nun ein "substanzielles Angebot vorlegen".
Die Tarifverhandlungen in der Branche laufen seit mehreren Wochen und wurden zuletzt schon mit befristeten Warnstreiks untermauert. Die Hauptforderung der IG Metall ist eine Lohnerhöhung von acht Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten angesichts der hohen Inflation. Die Arbeitgeber sind bislang zu einer Prämie zum Inflationsausgleich von 3000 Euro bei einer Laufzeit von 30 Monaten bereit.
Die Gewerkschaft erachtet das als zu wenig und hatte bereits am Freitag angekündigt, die Gangart notfalls zu verschärfen, sollten sich die Arbeitgeber nicht bewegen. Eine fünfte Verhandlungsrunde soll kommende Woche beginnen, anschließend könnte es zu größeren Streiks kommen, wie die IG Metall erkennen ließ.
Für die kommende Woche rief die IG Metall bereits zu weiteren Warnstreiks auf. Am Montagabend will die Gewerkschaft über ihr weiteres Vorgehen beraten.
Die Arbeitgeber warnten vor einer Ausweitung der Arbeitskämpfe. "Streiks passen ganz und gar nicht in unsere Krisen-Zeit", sagte Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf der "Augsburger Allgemeinen". Die Auftragslage sei für viele Firmen gut, die Aufträge müssten abgearbeitet werden. "Das dürfen wir nicht durch Streiks gefährden."
Die "durch hohe Energiepreise gebeutelte deutsche Wirtschaft" dürfe durch Arbeitskämpfe nicht weiter geschädigt werden, fuhr Wolf fort. "Das Maß aller Dinge für Deutschland muss es jetzt sein, Arbeitsplätze zu erhalten", sagte der Arbeitgeberchef der Zeitung. Jeder sechste Betrieb der Metall- und Elektroindustrie sehe sich durch die hohen Energiepreise in seiner Existenz gefährdet. Das sei "mehr als ein Alarmsignal".
Wolf kritisierte auch die Haltung der Arbeitnehmer und forderte Solidarität mit den Beschäftigten anderer Branchen. "Das Lohnniveau in der Metall- und Elektroindustrie liegt deutlich über dem im Pflegebereich oder dem, was ein Gärtner, eine Arzthelferin oder eine Verkäuferin im Einzelhandel verdient", sagte er. Diese Menschen litten aber auch unter den hohen Preisen. "Da wäre in der Metall- und Elektroindustrie einmal solidarisches Maßhalten bei der Lohnerhöhung gefragt."
F.Dubois--AMWN