-
Nachbarschaftsstreit mit Kölner Volksbühne geht in nächste Runde
-
Trump: USA brauchen keine Hilfe mehr in Straße von Hormus
-
FC Bayern: Urbig wohl fit, Musiala fällt aus
-
Pariser Bürgermeisterwahl offener denn je: Ex-Ministerin Dati hofft auf Sieg
-
Ökonomen: Sondervermögen wird zweckentfremdet - Scharfe Kritik der Opposition
-
Mordanklage gegen 42-Jährigen wegen Tötung von Gerichtsvollzieher in Saarland
-
Vater im Schlaf überrascht und getötet: Lange Haft für 50-jährigen Berliner
-
Laufenten sorgen für mehrere Polizeieinsätze in Kempten
-
US-Antiterror-Chef Kent tritt aus Protest gegen Iran-Krieg zurück
-
Mutmaßliche Vergewaltigung von Praktikantin in Bayern wird zum dritten Mal verhandelt
-
Debatte um Sondervermögen: Reichinnek attackiert Grüne
-
Meningitis-Ausbruch in England: Hunderte sollen vorbeugend Antibiotika einnehmen
-
Zwischenzeitlich totaler Stromausfall in Kuba - Trump will Karibikinsel "übernehmen"
-
Trickbetrüger erbeuten 170.000 Euro von 83-Jähriger aus Erfurt
-
Kritik an Krisenmanagement nach Stromausfall: Wegner weist Medienbericht zurück
-
Gaspreise für Neukunden gestiegen - Regierung prüft Einrichtung von Notfall-Reserve
-
AfD-Spitze begrüßt Zusammenarbeit mit EVP im EU-Parlament
-
Nach Todesschüssen von Minneapolis: US-Grenzschützer Bovino geht in Ruhestand
-
Bauernverband pocht auf Ausnahmen beim Mindestlohn für Saisonarbeiter
-
Israel: Irans mächtiger Sicherheitschef Laridschani getötet - Teheran schweigt
-
Einsatzkräfte beschlagnahmen in Stuttgart giftige Kobra und Waran aus Wohnung
-
Jugendliche auf Toilette vergewaltigt: Ermittlungen gegen 14- und 16-Jährigen
-
Taliban: Rund 400 Tote bei pakistanischem Angriff auf Entzugsklinik in Kabul
-
SPD holt in politischer Stimmung in Mecklenburg-Vorpommern leicht zu AfD auf
-
Ökonomen: Regierung hat Sondervermögen bislang fast komplett zweckentfremdet
-
Mehr als 20 Tote und dutzende Verletzte bei Selbstmordanschlägen in Nigeria
-
JU-Chef Winkel kritisiert Klingbeil und Verwendung des Sondervermögens
-
Olympia-Bewerbung: Hamburg selbstbewusst vor heißer Phase
-
Spülschwämme sind schuld: Abwasch per Hand setzt tonnenweise Mikroplastik frei
-
Verlegung iranischer WM-Spiele für FIFA derzeit kein Thema
-
Straße von Hormus: Forderungen nach stärkerer politischer Rolle Deutschlands
-
Nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt: 467 Anträge auf Entschädigung
-
Spritpreis-Paket der Bundesregierung soll bis Anfang April abgeschlossen werden
-
Streit mit Ungarn: Ukraine will Druschba-Ölpipeline bis Anfang Mai reparieren
-
Wadephul drängt auf Ende des Iran-Krieges und "gemeinsame Wege aus der Eskalation"
-
Baum stürzt auf fahrendes Auto - Fahrer in Baden-Württemberg tödlich verletzt
-
Bayerische Ermittler mit neuen Methoden erfolgreich gegen Kinderpornografie
-
Prozess um mutmaßlich von Russland gesteuerte Sabotagepläne in Stuttgart begonnen
-
Bundesregierung erwägt Einrichtung von Notfall-Gasreserve
-
Am 40. Geburtstag: Dzeko nach Rot für zwei Spiele gesperrt
-
Europäischer Gerichtshof: Kirchenaustritt allein ist kein Grund für Kündigung
-
CDU-Politiker Bilger weist Vorwurf der Zweckentfremdung bei Sondervermögen zurück
-
Hohe Öl- und Gaspreise heizen Diskussion über EU-Klimapolitik an
-
K-Pop-Sensation BTS vor Comeback: "Wir sind immer noch nur Kinder vom Land"
-
WWF-Zählung: Gefährdete Monarchfalter erholen sich trotz andauernder Bedrohung
-
Neuer Schufa-Score soll Verbrauchern einfachen Einblick in Bewertung geben
-
Israel: Irans Sicherheitschef Laridschani und Basidsch-Anführer Soleimani getötet
-
Vermeintlichen Nebenbuhler getötet: Lebenslange Haft für 35-Jährigen in Sachsen
-
"Letzte Verteidigungswelle": Weitere Durchsuchungen bei rechtsextremer Zelle
-
Pariser Bürgermeisterwahl offener denn je: Ex-Kulturministerin Dati hofft auf Sieg
Staatsbesuch von Charles III. klingt mit Geste der Versöhnung aus
Mit einem Zeichen der Aussöhnung nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs und einem Appell für Frieden haben der britische König Charles III. und seine Ehefrau Camilla am Freitag in Hamburg ihren dreitägigen Staatsbesuch in Deutschland ausklingen lassen. Am Bombenkriegsmahnmal St. Nikolai gedachte Charles gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) der Kriegsopfer auf deutscher und britischer Seite.
Zuvor waren Charles III. und Camilla am Freitagmittag gemeinsam mit Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender in einem regulären ICE der Deutschen Bahn von Berlin nach Hamburg gefahren. In der Hansestadt absolvierten sie unter anderem noch einen Besuch im Rathaus und eine Bootstour durch den Hafen. Den offiziellen Abschluss des Aufenthalts in Deutschland sollte am Nachmittag ein von der britischen Botschaft ausgerichteter Empfang bilden.
Der Besuch in Deutschland war die erste Auslandsreise des neuen britischen Monarchen, der seit dem Tod seiner Mutter Queen Elizabeth II. im September 2022 amtiert. Ein zuvor geplanter Aufenthalt in Frankreich war wegen der dortigen Rentenproteste verschoben worden. Die Wahl der Reiseziele gilt auch als Zeichen symbolischer Unterstützung für einen proeuropäischen Kurs Großbritanniens, das nach dem Brexit-Referendum 2016 aus der EU austrat.
Wie zuvor bereits in Berlin und Brandenburg wurden Charles und Camilla auch in Hamburg von jubelnden Schaulustigen empfangen. Trotz Regens warteten bei deren Ankunft am Bahnhof Dammtor sowie am Rathaus zahlreiche Neugierige mit britischen Fahnen. Charles und Camilla suchten mehrfach das Gespräch mit den Wartenden, zudem zeigten sie sich mit Steinmeier und Büdenbender auch auf dem Rathausbalkon.
Am Bombenkriegsmahnmal St. Nikolai nahe der Innenstadt verharrten Charles, Steinmeier und Tschentscher schweigend, ihre Frauen legten weiße Blumen nieder. Während des von den Nationalsozialisten entfesselten Zweiten Weltkriegs war Hamburg im Sommer 1943 das Ziel verheerender Luftangriffe britischer und US-amerikanischer Bomber mit dem militärischen Codenamen Operation Gomorrha.
Bei nächtlichen Flächenbombardements wurden während der Angriffsserie durch alliierte Flugzeuge ganze Stadtviertel zerstört, in Erinnerung blieb vor allem die berüchtigte sogenannte Feuersturmnacht vom 27. auf den 28. Juli 1943 mit mehr als 30.000 Toten. Der Turm der Kirche St. Nikolai diente den Bomberverbänden damals als Orientierungspunkt beim Anflug, in der Ruine des kriegszerstörten Gebäudes entstand später eine Gedenk- und Begegnungsstätte.
Trotz späterer Aussöhnung zwischen Großbritannien und Deutschland blieben die wechselseitigen massiven Bombenangriffe auf städtische Ziele während des Weltkrieg stets ein schwieriges Kapitel der Erinnerung. Anders als im Fall von Dresden, das später im Krieg ebenfalls von besonders verheerenden Luftangriffen zerstört wurde, war das Gedenken in Hamburg allerdings nie stark polarisiert. Dort wurde schon früh auf Aussöhnung gesetzt. Hamburg und Großbritannien sind von jeher auch durch den Seehandel eng verbunden.
Bereits zuvor war der am Mittwoch begonnene Staatsbesuch von Charles und Camilla von politischen Gesten geprägt. Am Donnerstag hielt der britische König als erster Monarch überhaupt eine Rede im Bundestag, bei der er zur Festigung der engen Partnerschaft zwischen Großbritannien und Deutschland aufrief. Zudem betonte er vor dem Hintergrund des russischen Kriegs gegen die Ukraine die Verantwortung beider Länder für die europäische Sicherheit.
Charles besuchte unter anderem auch ein Ankunftszentrum für Flüchtlinge im früheren Berliner Flughafen Tegel. Darüber hinaus spielten aber auch andere Themen bei der Visite eine große Rolle. So besichtigte der seit langem für sein Engagement für biologische Landwirtschaft bekannte König etwa einen Berliner Wochenmarkt und ein Ökodorf in Brandenburg. Gesellschaftlicher Höhepunkt war ein Staatsbankett im Steinmeiers Amtssitz Schloss Bellevue.
D.Sawyer--AMWN