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Katze fährt 75 Kilometer in Motorraum auf Autobahn in Nordrhein-Westfalen mit
Eine Katze ist als blinder Passagier über rund 75 Kilometer im Motorraum eines Autos über die Autobahn 44 in Nordrhein-Westfalen gefahren. Das Tier blieb unverletzt, wie die Freiwillige Feuerwehr Olsberg am Donnerstag mitteilte. Demnach meldete der Fahrer eines Firmenfahrzeugs die Katze im Motorraum am Mittwochnachmittag in Bigge. Er war am Morgen in Hamm zu einem Termin gestartet.
Nach getaner Arbeit bei Rüthen sprang der Motor nicht mehr an. Als der Mitarbeiter eines Energieunternehmens die Motorhaube öffnete, blickte ihm eine Katze entgegen. Kurz darauf verschwand das Tier in den Tiefen des Motorraums. Nach Kontrolle aller Verbindungen sprang das Fahrzeug wieder an. Vermutlich hatte der Kater eine Verbindung gelöst.
Auch der hinzugerufene ADAC konnte den Stubentiger nicht vom Aussteigen überzeugen. Nach einer Weile war nicht mehr sicher, ob sich das Tier noch dort aufhielt. Deswegen setzte der Mann seine Fahrt nach Olsberg fort.
Dort öffnete der 51-Jährige erneut die Motorhaube und entdeckte wieder die Katze. Diese flüchtete erneut weiter in den Motorraum hinein, wo kein Zugriff möglich war. Daraufhin rief der 51-Jährige die Feuerwehr, die das Tier auch nicht befreien konnte.
In einer nahen Werkstatt in Bigge wurden Verkleidungsteile am Unterboden entfernt, wodurch die Katze letztlich befreit werden konnte. Das Tier wurde der Katzenhilfe Hochsauerland übergeben. Es war nicht gechipt oder tätowiert. Der Besitzer war somit unbekannt.
O.M.Souza--AMWN