-
Rentenkommission legt Reformvorschläge am Dienstag vor - Warnungen vor Kürzungen
-
Unicef: Waffenruhe im Gazastreifen für palästinensische Kinder "tödliche Illusion"
-
Historisches Reformpaket: Kommunistisches Kuba will deutlich mehr Marktwirtschaft
-
Neue Verhaftungswelle gegen CHP-Vertreter in der Türkei
-
Trotz Abkommen: Heftige neue Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah
-
Medikamentenpreise: USA leiten Untersuchung gegen Deutschland ein
-
"Sie hat mich angebettelt" - Meloni bezeichnet Trump-Äußerung als "frei erfunden"
-
Innenminister wollen Ausbau ziviler Verteidigung bis 2029 deutlich stärken
-
Wildberger verteidigt KI-Nutzung für Reden und verweist auf "klare Regeln"
-
Innenminister wollen Straftäter leichter ausweisen können
-
Aufrufe zu Anschlägen auf Politiker: Drei Jahre Haft für Angeklagten
-
Nach Drohnenangriff auf Moskau attackiert Russland die Ukraine: Mindestens drei Tote
-
Linke startet in Potsdam Bundesparteitag unter dem Motto "Es reicht!"
-
Starmer-Konkurrent Burnham gewinnt Nachwahl in England - Regierungschef droht Aus
-
Suche mit Hunden und Drohnen: Drei Monate altes Baby in Renningen vermisst
-
Verdacht auf Spionage für Russland in französischer Drohnenfabrik: Mann festgenommen
-
Doppelrolle: Bundestrainer Mumbrú übernimmt Virtus Bologna
-
Umweltverbände sehen nur begrenzte Fortschritte bei Bonner Klimagesprächen
-
Bundesregierung erklärt Rücknahme von Akw-Atommüll aus dem Ausland für beendet
-
Reispreis in Japan fällt erstmals seit dreieinhalb Jahren
-
Vergleich der neuen Elektroautomobile: VW ID.7 und Hyundai Ioniq 6
-
Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs
-
Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz abgesagt
-
Rekorddefizite der Kommunen: Rufe nach Hilfe von Bund und Ländern werden lauter
-
Missbrauch bei Regensburger Domspatzen: Anspruch von mutmaßlichem Opfer verjährt
-
Bonner Rheinbrücke bleibt gesperrt - Neubau nötig
-
EU-Gipfel berät über EU-Haushalt und Lage am Golf
-
Falschmeldung über Messis Vater: Sprecherin entschuldigt sich
-
Ifo-Präsident warnt vor "existenzieller" Abhängigkeit von US-Konzernen bei KI
-
Merz nennt Vorschlag zu EU-Haushalt "viel zu hoch"
-
Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter
-
Handelspolitik: EU-Gipfel setzt auf Dialog mit China - behält sich härtere Gangart vor
-
Linken-Politiker wenden sich gegen Antisemitismus in eigenen Reihen
-
Designierter Linken-Chef Pantisano gegen "scheinbare Reformen" am Arbeitsmarkt
-
Breites Bündnis fordert Umdenken für mehr Flüchtlingsschutz
-
Nouripur: Rahmenabkommen finanziert Irans Repression nach innen und Aggression nach außen
-
"Aberwitzig": Müller und Hummels adeln Neuer
-
Kuba beschließt umfassendes Reformpaket für mehr Marktwirtschaft
-
Rentenreform: Sozialverbände fordern "echte Stärkung" der gesetzlichen Rente
-
Neuer: Nagelsmann "mit dem Herzen dabei"
-
Starmer unter Druck: Labour-interner Rivale Burnham gewinnt richtungsweisende Nachwahl
-
Zweites Spiel, zweiter Sieg: Mexiko vorzeitig Gruppensieger
-
Starmer-Rivale Burnham gewinnt richtungsweisende britische Nachwahl in Makerfield
-
EU-Staats- und Regierungschefs beraten an zweitem Gipfeltag über Haushalt und Nahost
-
US-iranische Verhandlungen zu umfassender Friedenslösung sollen in der Schweiz beginnen
-
US-Geheimdienstkoordinator Pulte soll Amt kommissarisch antreten
-
Linke startet dreitägigen Parteitag in Potsdam
-
Venezuelas Interims-Regierung spricht mit Opposition über demokratischen Übergang
-
Umweltminister Schneider: Bereits über 55.000 Anträge für E-Auto-Prämie eingegangen
-
Tränen beim Triumph: Kanada siegt und weint
Eine prunkvolle Parade und Jubelrufe zum 70. Thronjubiläum der Queen
Mit einer prunkvollen Parade bei strahlendem Sonnenschein haben in Großbritannien die Feierlichkeiten zum 70. Thronjubiläum von Königin Elizabeth II. begonnen. Als die 96 Jahre alte Queen während der "Trooping the Colour"-Parade auf den Balkon des Buckingham-Palasts trat, schallten ihr Jubelrufe von zehntausenden Menschen entgegen. Zu dem Ereignis in der in den Landesfarben geschmückten Londoner Innenstadt kamen zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland.
In einem Mantel in hellem Taubenblau mit weißen Verzierungen und passendem Hut trat Elizabeth II. zunächst nur mit ihrem 86-jährigen Cousin Prinz Edward, dem Herzog von Kent, auf den Palast-Balkon. Ihr Mann Prinz Philip war im April 2021 nach 73 Ehejahren gestorben.
Später zeigte sich die Queen erneut auf dem Balkon, um sich eine spektakuläre Flugschau anzuschauen. Dabei bildeten etwa Kampfjets zu ihren Ehren eine 70. So viele Jahre hatte vor ihr noch nie ein Monarch auf dem britischen Thron gesessen.
Bei ihrem zweiten Auftritt auf dem Balkon wurde Elizabeth II. von einigen Royals begleitet, darunter Thronfolger Prinz Charles und seine Frau Camilla sowie dessen ältester Sohn William mit seiner Frau Kate und ihren drei Kindern. Der Auftritt war den "arbeitenden" Mitgliedern des Königshauses vorbehalten.
Williams in die USA ausgewanderter Bruder Prinz Harry und seine Frau Meghan wohnten dem Schauspiel in London aus der Ferne bei. Und auch der durch einen Missbrauchsskandal in Misskredit geratene Queen-Sohn Prinz Andrew stand nicht an der Seite der Königin.
Elizabeth II. stützte sich bei ihrem Auftritt auf einen Gehstock. Die Aufgabe, die Militärparade zu Pferde abzunehmen, hatte sie dieses Jahr dem 73-jährigen Prinz Charles überlassen. Auch seine Schwester Prinzessin Anne und Prinz William ritten in Galauniform mit.
Wiederholte gesundheitliche Probleme der Queen in den vergangenen Monaten hatten Befürchtungen aufkommen lassen, sie könne nicht an der Parade zum Auftakt der viertägigen Jubliäumsfeierlichkeiten teilnehmen. Erst kurz vorher bestätigte der Palast den Termin.
Zahlreiche Menschen aus dem In- und Ausland versammelten sich an der zum Buckingham-Palast führenden, festlich geschmückten Prachtstraße The Mall, um die Königin zu sehen. Einige Queen-Fans zelteten sogar tagelang entlang der Parade-Strecke, um sich einen guten Platz zu sichern.
Daniel Marmah sagte, er sehe sich die Parade zum ersten Mal an, weil es sich um ein "historisches Ereignis" handele. Angie Hart reiste eigens aus Kanada an. Die 51-Jährige zeigte sich beeindruckt vom "Prunk, dem Zeremoniell" zu Ehren von Elizabeth II., die auch Staatsoberhaupt von Kanada ist.
Die sechsjährige Lily kam zur Parade, nachdem sie seit Wochen "pausenlos über dieses Jubiläum" gesprochen hatte, wie ihre Mutter Jo erzählte. Auch der 55-jährige Paul Fletcher wollte das Ereignis um keinen Preis verpassen. 70 Jahre auf dem Thron werde wohl kein Royal mehr schaffen, sagte er. Für den 73-jährigen Thronfolger Prinz Charles und den bald 40-jährigen Prinz William liegt dies tatsächlich außer Reichweite.
Viele packte beim Anblick der 96 Jahre alten Queen die Wehmut. Es sei vielleicht "der letzte Tag" mit einem solch großen öffentlichen Auftritt der Königin, sagte der 65-jährige Gilbert Falconer aus Schottland.
Elizabeth II. hatte ihr 70. Thronjubiläum Anfang Februar begangen. Groß gefeiert wird das Platin-Jubiläum nun bis Sonntag. Den Auftakt bildete die "Trooping the Colour"-Parade, mit der üblicherweise der Geburtstag der Queen nachgefeiert wird, für den Abend stand das Entzünden tausender Leuchtfeuer auf dem Programm. Weitere Highlights sind ein großes Pop-Konzert am Samstag sowie landesweite Festessen unter freiem Himmel und ein Festumzug in London am Sonntag.
Die Queen bedankte sich vorab bei allen, die an der Organisation der Feiern beteiligt sind. Sie sei "inspiriert von dem Wohlwollen, das mir entgegengebracht wird" und schaue mit den Briten "mit Vertrauen und Enthusiasmus in die Zukunft", erklärte sie.
M.Thompson--AMWN