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Nicht nur beten und appellieren - Papst Leo XIV. trifft bei Spanien-Besuch Bad Bunny
Papst Leo XIV. nutzt seine Spanien-Reise nicht nur für Messen und eine Rede vor dem Parlament - das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte auch eine kurze Begegnung mit Pop-Star Bad Bunny. "Ja, ich bestätige es", sagte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni am Dienstag vor Reportern. Der Sänger aus Puerto Rico sei am Montag "mit seiner Familie und ein paar anderen Leuten" im Bernabeu-Stadion von Real Madrid gewesen und dort dem Papst begegnet.
Leo XIV. habe Bad Bunny und seine Entourage "kurz gegrüßt, bevor er das Stadion verließ", führte Bruni aus. Spanische Medien berichteten, das Team des Papstes und Bad Bunnys Entourage hätten sich noch nicht entschieden, wann die Fotos ihrer Begegnung am besten veröffentlicht werden sollten.
In dem Stadion hatten sich etwa 80.000 Menschen versammelt, um den Papst zu sehen. Am Dienstag reiste Leo XIV. in die katalanische Metropole Barcelona weiter, wo er am Mittwoch in der weltberühmten Basilika Sagrada Família eine Messe feiern will.
Der Papst-Besuch in Madrid fiel mit zehn Konzert-Terminen von Bad Bunny im Metropolitano-Stadion des Real-Rivalen Atletico Madrid zusammen. Auf dem Flug in die spanische Hauptstadt hatte Leo XIV. am Samstag gesagt, er sei "sehr erfreut über Berichte", dass sich junge Menschen wieder zunehmend für den katholischen Glauben interessierten. "Ich denke, viele werden Bad Bunny sehen", fügte der Papst hinzu. "Aber ich denke, es werden auch ein paar Leute hier sein, um den Papst zu sehen. Und das sagt etwas aus."
Der 32-jährige Bad Bunny wurde mit Hits wie "Debí Tirar Más Fotos" zum Super-Star. Im Februar sang er während der Super-Bowl-Halbzeitshow im kalifornischen Santa Clara als erster Sänger ausschließlich auf Spanisch.
G.Stevens--AMWN