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Spanische Fußballnationalmannschaft nach WM-Sieg begeistert in Madrid empfangen
Die spanische Fußballnationalmannschaft ist nach ihrem WM-Titelgewinn mit Begeisterung in der Heimat empfangen worden. Die Fußballer fuhren am Montagabend im offenen Doppeldecker durch die Straßen der spanischen Hauptstadt Madrid, wo ihnen zehntausende Fans mit rot-gelben Spanien-Flaggen zujubelten. "Reyes del Mundo" stand auf dem Bus - "Könige der Welt".
Das Team war nach dem 1:0-Erfolg gegen Argentinien im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft von den USA aus zurück nach Spanien geflogen. Die Maschine der siegreichen Mannschaft landete am Montagmorgen auf dem Flughafen Barajas von Madrid - mit einer kleinen spanischen Fahne auf dem Cockpit. Als erste verließen Trainer Luis de la Fuente sowie Mannschaftskapitän Rodrigo Hernandez (Rodri) das Flugzeug. Mit der Medaille um den Hals hielt Rodri den WM-Pokal in die Höhe.
Später wurde das Team vom spanischen König Felipe VI. im Zarzuela-Palast vor den Toren von Madrid empfangen. "Als ihr gewonnen habt, habt ihr für ganz Spanien gewonnen", sagte der Monarch. Die Spieler seien "solidarisch" und "großzügig" gewesen - "und außerdem habt ihr mit Würde gewonnen".
"Ihr tragt diese beiden Sterne, die so sehr für ganz Spanien strahlen, für die Ewigkeit", sagte Felipe. Die beiden Sterne stehen für die beiden von Spanien gewonnen Fußball-Weltmeisterschaften 2010 und 2026.
Der Höhepunkt der Feiern war auf dem Cibeles-Platz vor dem Rathaus von Madrid geplant. Auf den Straßen von Madrid waren rund eine Million Menschen erwartet worden. Nach Behördenangaben sollten mehr als 2000 Polizisten sowie 400 Einsatzkräfte der Guardia Civil vor Ort sein.
Der amtierende Europameister hatte sich im WM-Finale am Sonntagabend mit 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien durchgesetzt und sich damit den zweiten WM-Titel nach 2010 gesichert. Nach dem Endspiel im MetLife-Stadion in New Jersey überreichte US-Präsident Donald Trump gemeinsam mit dem Chef des Weltfußballverbands Fifa, Gianni Infantino, Spaniens Kapitän Rodri den Pokal.
Spanien befindet sich seit dem Abpfiff des Spiels im Freudentaumel. Überschattet werden die Jubelfeiern im ganzen Land von dem Tod eines 13-Jährigen, der während einer Siegesfeier in der Nacht verunglückte.
F.Schneider--AMWN