-
US-Tech-Aktien sacken ab - Anleger befürchten Blase
-
Niedersachsens Ministerpräsident Lies gegen radikale Sparpläne bei VW
-
Zwei Stürme nehmen Kurs auf Japan - In Taiwan zwei Tote
-
Bericht: Regierung verständigt sich auf Haushalt mit harten Sparmaßnahmen
-
Antonelli Schnellster in Österreich - Probleme bei Red Bull
-
Mehr als vier Jahre Haft für verbotene Lieferung von Fahrzeugteilen nach Russland
-
Tunesien: Bekannte Menschenrechtsaktivistin zu 25 Jahren Haft verurteilt
-
Mutter soll in Renningen gefundenen Säugling getötet haben
-
Sechseinhalb Jahre Haft für Untreue mit Millionenschaden in Bayern
-
Maria im Finale von Eastbourne
-
Etliche Veranstaltungen in Deutschland wegen Extremhitze am Wochenende abgesagt
-
Wadephul reist in die USA und nach Südamerika - Gespräche über Mercosur geplant
-
"Eine menschenverachtende Tat": Lebenslange Haft für Anschlag in Magdeburg
-
Warken will Suizidprävention stärken - Verbände fordern zentrale Hilfe-Rufnummer
-
Gericht: Kein Anspruch auf subsidiären Flüchtlingsschutz nach Häufung von Straftaten
-
Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Bundes-Einstieg beim Panzerbauer KNDS
-
Prien plant offenbar gleichmäßigere Zeitaufteilung beim Elterngeld
-
Gouverneur: Ausnahmezustand auf der Krim nach ukrainischen Angriffen ausgerufen
-
Deutsche Bahn verschiebt Inbetriebnahme von Stuttgart 21 offiziell auf 2031
-
CL: Berlin, Magdeburg und Melsungen mit anspruchsvollen Gruppen
-
In Nationalsozialismus verfolgte Zeugen Jehovas: Streit um Archiv geht in nächste Runde
-
"Er wollte eine hohe Opferzahl": Lebenslange Haft für Anschlag in Magdeburg
-
Bundestag beschließt Vorrang für schnelles Bauen - Kritik von Umweltschützern
-
Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein
-
Weniger schweinehaltende Betriebe - Zahl der Tiere aber steigend
-
AfD-Parteitag in Erfurt: Behörden rufen Gegendemonstranten zu Gewaltverzicht auf
-
DESG-Chef Große verteidigt Vorstoß: "Frist ist bindend"
-
Wimbledon: Zverev startet gegen Belgier Blockx
-
Hundertjährige in Nordrhein-Westfalen lässt Telefonbetrüger abblitzen
-
Hundertjährige überführt in Nordrhein-Westfalen Telefonbetrüger
-
Tour de France: Lipowitz und Evenepoel bilden Doppelspitze
-
Hisbollah sieht in US-Vereinbarung mit dem Iran Niederlage für die USA und Israel
-
Volkswagen plant radikalen Konzernumbau - massiver Stellenabbau und Werkschließungen
-
Elf Jahre Haft wegen Totschlag an neuem Freund von Ex-Partnerin in Bremen
-
Städtetag fordert Aufwertung des Hitzeschutzes in Kommunen
-
Rechtsextreme "Letzte Verteidigungswelle": Zwei mutmaßliche Unterstützer festgenommen
-
Frankreichs Schulen bekommen 130 Millionen Euro für Klimaanlagen
-
Mehr als zwölf Jahre Haft für Mord aus Hass an Homosexuellem in Osnabrück
-
Finanzaufsicht Bafin prüft Zalando - Aktie sackt ab
-
Anschläge auf jüdische Repräsentanten: Prozess gegen mutmaßliche Agenten gestartet
-
UNO warnt vor neu entwickelten synthetischen Drogen
-
Zu 99 Prozent: DFB-Team im Sechzehntelfinale gegen Paraguay
-
DGB fordert höheres Rentenniveau und verpflichtende Betriebsrenten
-
Hitzewelle steuert auf Höhepunkt zu: Temperaturen von über 40 Grad möglich
-
EU will wehrfähigen Ukrainern keinen Schutzstatus mehr gewähren
-
Marburger Bund fordert besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser
-
Bei DFB-Pleite: Nächste Top-Quote für ARD
-
Thüringens Innenminister Maier fordert AfD-Verbotsverfahren
-
Gut 450.000 wohnungslose Menschen in Deutschland untergebracht
-
Zahl der Scheidungen leicht gestiegen - Insgesamt weniger Ehen
Heftiger Wintersturm sorgt in Europa für Verkehrschaos und Stromausfälle
Nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern Europas hat der schwere Wintersturm am Freitag für Probleme gesorgt. In Frankreich waren wegen des Sturms "Goretti", der in Deutschland "Elli" heißt, bei klirrender Kälte hunderttausende Haushalte ohne Strom. In Großbritannien und mehreren anderen Ländern fielen Flüge und Züge aus.
Wie der französische Energieversorger Enedis mitteilte, fiel am Freitagmorgen in rund 380.000 Haushalten der Strom aus, vor allem in der Normandie. Auch Haushalte in der Bretagne, der Picardie nördlich von Paris und der Region Île-de-France waren von den Stromausfällen betroffen. Der französische Wetterdienst warnte vor heftigen Sturmböen, insbesondere im Département Manche am Ärmelkanal, wo die höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen wurde.
In der Nacht wurden in dem Département den Angaben zufolge Sturmböen von bis zu 216 Stundenkilometern gemessen. Die Präfektur rief die Menschen auf, zu Hause zu bleiben und nicht mit dem Auto zu fahren. In der Region kam es auch zu Einschränkungen im Bahnverkehr.
Der Stromkonzern EDF nahm zudem den EPR-Atomreaktor im nordfranzösischen Flamanville vom Netz. Das Atomkraftwerk Flamanville, das neben dem neuen Druckwasserreaktor zwei ältere Atomreaktoren umfasst, liegt auf der Halbinsel Cotentin direkt an der Küste des Ärmelkanals. Nach Angaben von EDF war in der Nacht wegen des Sturms eine externe Hochspannungsleitung ausgefallen.
Über Großbritannien war der Sturm schon in der Nacht hinweggefegt. Der Wetterdienst Met Office gab Unwetterwarnungen wegen starker Sturmböen und heftiger Schneefälle heraus. In Cornwall im Südwesten Englands und auf den vorgelagerten Scilly-Inseln galt sogar die seltene Alarmstufe Rot. In ganz Cornwall fuhren am Freitag keine Züge.
Nach Angaben des Energieversorgers National Grid waren in Großbritannien rund 57.000 Haushalte ohne Strom. In Schottland blieben mehr als 250 Schulen geschlossen. Am Londoner Flughafen Heathrow fielen etwa 50 Flüge aus. Auch in anderen Ländern, von Tschechien bis Russland, war der Flugverkehr beeinträchtigt.
In ganz Europa sind in dieser Woche schon mehr als zehn Menschen bei wetterbedingten Unfällen ums Leben gekommen. Zuletzt gab es Medienberichten zufolge fünf Tote in der Türkei. Zwei Menschen starben demnach durch herunterfallende Dachziegel, ein Mann wurde von einer umstürzenden Mauer erschlagen, ein Bauarbeiter wurde ins Meer gespült und ein Rentner stürzte von einem Dach.
A.Malone--AMWN