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Steuerhinterziehung in Millionenhöhe: Haftbefehl für Berliner Reinigungsunternehmer
Der Geschäftsführer eines Berliner Reinigungsunternehmens soll mit Schwarzarbeit Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben. Gegen den 40-Jährigen und vier weitere Beschuldigte wurden am Dienstag Haftbefehle erlassen, wie Staatsanwaltschaft und Hauptzollamt Berlin gemeinsam mitteilten. Bei dem Firmenchef wurden zudem Vermögensarreste im Wert von fünfeinhalb Millionen Euro vollstreckt. Dafür wurden vier Immobilien, Bargeld und ein Fahrzeug beschlagnahmt.
Laut Behörden soll der Hauptbeschuldigte Arbeitnehmer, die für sein Unternehmen tätig waren, nicht oder nicht richtig zur Sozialversicherung angemeldet haben. Auf diesem Weg soll er die Sozialversicherungsbeiträge in Millionenhöhe einbehalten haben. Die Schwarzarbeit soll er mit Scheinrechnungen von angeblichen Servicefirmen verschleiert haben. Die weiteren Beschuldigten im Alter von 24 bis 53 Jahren sollen ihn dabei mit Scheinrechnungen ihrer jeweiligen Servicefirmen unterstützt haben.
P.Stevenson--AMWN