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Nepals Katastrophenschutzbehörde meldet nach Sturzflut 823 Vermisste
Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und dem Autonomen Gebiet Tibet in China werden in Nepal nach Behördenangaben noch 823 Menschen vermisst. Darunter seien mindestens 579 Touristen aus dem In- und Ausland, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Donnerstag mit. Bisher wurden auf beiden Seiten der Grenze insgesamt 165 Tote geborgen. In Tibet werden nach chinesischen Angaben bisher noch 558 Menschen vermisst.
Eine gigantische Sturzflut, die nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS von einem Gletscherabbruch ausgelöst worden war, hatte am Mittwoch ganze Städte und Dörfer im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet zerstört. In Nepal wurden nach Polizeiangaben inzwischen 162 Tote geborgen, in Tibet nach Berichten staatlicher Medien drei.
Ch.Havering--AMWN