-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
Ifo: Lockdown in China verschärft Lieferprobleme im Einzelhandel
Die strengen Corona-Maßnahmen in China führen zu verschärften Lieferproblemen im deutschen Einzelhandel. Im Mai beklagten 80,1 Prozent aller Einzelhändler Lieferengpässe, wie das Ifo-Institut am Mittwoch mitteilte. Damit lag der Anteil nur knapp unter dem Höchststand von Dezember 2021, als 81,6 Prozent der Einzelhändler von Lieferschwierigkeiten berichteten. Im Vormonat lag der Anteil bei 67,1 Prozent.
"Viele Waren stehen nicht im Regal, sondern im Container in einem Hafen von China", erklärte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Konsumenten bräuchten deshalb "eine gewisse Flexibilität beim Einkauf".
Insgesamt berichteten zwei Drittel der Einzelhändler, dass die strengen Corona-Maßnahmen in China bestehende Lieferprobleme weiter verschärft hätten. Besonders betroffen waren die Spielwarenhändler: Diese berichteten zu 100 Prozent von Lücken in ihrem Warenangebot.
Baumärkte waren mit 99,4 Prozent ebenfalls nahezu ausnahmslos betroffen, gleiches galt für Fahrradhändler, den Nahrungsmittelhandel, die Automobilbranche, den Bereich elektronische Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik - überall lag der Anteil der Einzelhändler, die über Lieferengpässe klagten, im Mai deutlich über 90 Prozent.
Nicht nur die Lieferengpässe belasteten die Einzelhändler, erklärte Wohlrabe weiter. So seien die Corona-Beschränkungen in Deutschland zwar weitestgehend aufgehoben. Die Inflation belaste die Stimmung im Einzelhandel jedoch zusätzlich.
J.Williams--AMWN