-
Französische Ex-Ministerin Dati wegen Korruption vor Gericht
-
Kosovo-Sondertribunal verkündet Urteil im Fall von Ex-Präsident Thaci
-
Bundesverwaltungsgericht prüft Klage von Umwelthilfe für bessere Luft
-
Bundesverwaltungsgericht prüft Klage von Ostseegemeinde Binz gegen LNG-Terminal
-
BGH prüft Maskenkäufe von früherem Bundesgesundheitsminister Spahn in Pandemie
-
Spitzenkandidaten für Abgeordnetenhauswahl in Berlin stellen sich Bürgerfragen
-
Fernsehduell von Schwesig und Holm vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
-
Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: Termin für erste Landtagssitzung wird festgelegt
-
Trump droht mit dauerhafter Schließung des Kennedy Centers in Washington
-
Iran-Krieg: USA räumen erstmals Munitionsknappheit ein
-
US-Reise: Pistorius vereinbart mit Hegseth enge Rüstungszusammenarbeit
-
"Abschied, den er verdient": Messi noch einmal für Argentinien
-
Kreise: Wirtschaftsministerium hält Preisdeckel für Sprit und Übergewinnsteuer für "problematisch"
-
Pistorius betont Einigkeit mit USA bei Truppenabzug und Tomahawks
-
Ed Sheeran: Veranstalter für Tournee-Rauswurf von Rapper Macklemore verantwortlich
-
Trump kündigt sofortige Schließung des Kennedy Centers in Washington an
-
Maduro-Vertrauter schließt Deal mit der US-Justiz
-
Dutzende Festnahmen bei Protest gegen Razzien bei türkischen LGBTQ-Aktivisten
-
Volleyball-EM: Deutschland unterliegt Frankreich
-
Ajax-Trainer bestätigt: ter Stegen wieder für Deutschland
-
US-Reise: Verteidigungsminister Pistorius trifft Hegseth im Pentagon
-
Verletzte bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei in Rumänien
-
Bundeskanzler Merz sagt Reise nach New York zur UN-Generaldebatte ab
-
Von New York nach Halle: Zverev beim Davis Cup dabei
-
OpenAI will KI mit Konkurrenten selbst regulieren
-
EU-Parlament hebt Immunität von ultrarechtem polnischen Politiker Braun auf
-
US-Finanzminister Bessent will chinesischen Amtskollegen treffen
-
Nach nur sechs Spielen: Toppmöller und Lens trennen sich
-
Irak will mehr Öl nach Europa exportieren - Pipeline nach Deutschland denkbar
-
Ägypten und Saudi-Arabien fordern freie Schifffahrt durch Meerenge Bab al-Mandab
-
Merz: Regierung nimmt wegen hoher Spritpreise Steuern und Abgaben in den Blick
-
Carney betont enge Verbindung Kanadas zu den USA
-
US-Notenbank Fed berät über Leitzins: Gegen Trumps Willen Erhöhung möglich
-
60-Jähriger stirbt in Hessen nach Schüssen: Drei Verdächtige festgenommen
-
Oberstes Gericht Brasiliens prüft Verbindungen von Richter zu inhaftiertem Banker
-
Ehemalige Regierungspartei in Brandenburg: Landtagsabgeordneter tritt aus BSW aus
-
Rekordhohe Spritpreise: Merz stellt Entlastungen in Aussicht
-
Neuendorf: "System" Infantino muss beendet werden
-
Nach Niederlage im Briefwahl-Streit: Trump kritisiert Oberstes US-Gericht scharf
-
Anwälte: Duterte leidet unter "erheblichen Gedächtnisverlusten"
-
Unbekannte stehlen dutzende Orgelpfeifen aus leerstehender Kirche in Gütersloh
-
Bund sagt Berlin höhere Hauptstadt-Unterstützung für Sicherheit und Kultur zu
-
Weitere Festnahmen bei Protest gegen Razzien bei türkischen LGBTQ-Aktivisten
-
Nach 1404 Tagen: Vuskovic zurück im HSV-Training
-
Katar: Schließung der Meerenge Bab al-Mandab hätte "katastrophale" Folgen für die Welt
-
Deutsch-französisches Raumflugzeug soll Astronauten ins All bringen
-
WHO: Ebola breitet sich in kongolesischer Unruhe-Provinz Nord-Kivu "exponentiell" aus
-
Krisensitzung in CDU-Zentrale: Merz ruft Präsidium für Wahlabend zusammen
-
Kaliforniens Gouverneur Newsom würde Kamala Harris bei US-Wahl den Vortritt lassen
-
Gegenseitige Schuldzuweisungen nach russischem Angriff mit Leuchtraketen auf dänischen Hubschrauber
US-Ebola-Patient wird in Berlin behandelt - WHO: Weltweites Risiko weiter gering
Ein Arzt aus den USA, der sich in der Demokratischen Republik Kongo mit Ebola infiziert hat, ist zur Behandlung in der Berliner Charité aufgenommen worden. Die US-Regierung habe Deutschland wegen seiner Expertise bei der Behandlung von Ebola-Patienten und der kürzeren Flugzeit um Hilfe gebeten, sagte ein Sprecher der Bundesregierung am Mittwoch in Berlin. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft das Risiko einer Ausbreitung in Zentralafrika als hoch, weltweit aber weiter als gering ein.
Bei dem US-Patienten handelt es sich nach Angaben der christlichen US-Hilfsorganisation Serge um ihren Arzt Peter Stafford, der mit seiner Ehefrau Rebekah - ebenfalls eine Ärztin - und vier Kindern in der Demokratischen Republik Kongo lebte und arbeitete. Die Bundesregierung wollte am Mittwoch keine Angaben dazu machen, ob Staffords Familie und der Arzt Patrick LaRochelle, der nach Angaben der Organisation ebenfalls Ebola-Patienten behandelt hatte, auch nach Deutschland gebracht wurden.
Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte am Montag erklärt, ein US-Bürger habe sich bei "seiner Arbeit in der Demokratischen Republik Kongo" mit Ebola infiziert. Er habe im Laufe des Wochenendes Symptome entwickelt und sei am Sonntagabend positiv auf das Virus getestet worden.
Das US-Außenministerium sprach eine Reisewarnung für die DR Kongo und die Nachbarländer Uganda und Südsudan aus und verhängte ein Einreiseverbot gegen Nicht-US-Bürger, die sich in den vergangenen drei Wochen im Kongo aufgehalten haben. Die kongolesische Fußball-Nationalmannschaft darf zur WM aber einreisen, wie ein Ministeriumsvertreter klarstellte.
Der US-Patient wird auf der Sonderisolierstation der Charité behandelt, "sodass kein Risiko für die Bevölkerung besteht", wie der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer in Berlin sagte. Auch das Bundesgesundheitsministerium und die EU-Kommission stufen das Risiko, sich in Deutschland oder Europa mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein.
Im Kongo wurden nach Angaben der WHO bisher 51 Infektionsfälle bestätigt. Wie WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf sagte, gibt es zudem fast 600 Verdachtsfälle, darunter auch 139 Todesfälle. "Wir erwarten, dass die Zahlen weiter steigen werden", sagte Tedros, der sich bereits am Dienstag "zutiefst besorgt" über das "Ausmaß und die Geschwindigkeit" der Ebola-Ausbreitung gezeigt hatte.
Die WHO rief wegen der Epidemie eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" aus - ihre zweithöchste Alarmstufe. Die Kriterien für eine Pandemie-Warnung seien aber weiterhin nicht erfüllt, sagte die Leiterin des WHO-Notfallkomitees, Lucille Blumberg.
Die WHO vermutet inzwischen, dass die Epidemie lange unentdeckt blieb. "Angesichts des Ausmaßes gehen wir davon aus, dass sie vermutlich vor einigen Monaten begonnen hat", sagte die WHO-Spezialistin Anaïs Legand in Genf. Wichtig sei nun vor allem, die Infektionsketten zu unterbrechen und alle Verdachts- und bestätigten Infektionsfälle zu isolieren und zu versorgen.
Das Zentrum der Epidemie befindet sich in Ituri, einer Provinz im Nordosten des zentralafrikanischen Landes, die an Uganda und den Südsudan grenzt. Die Epidemie wird von der seltenen Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus verursacht. Gegen sie gibt es keinen Impfstoff und keine gezielte Therapie. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 30 bis 50 Prozent.
Ch.Kahalev--AMWN