-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts zielt auf heimliche Aufnahmen
-
Pflegeversicherung steht trotz angekündigter Reform weiter unter Finanzdruck
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Trump-Wähler in New York ziehen vor den Midterms eine neue Bilanz
-
ADHS erhöht Risiko für leichte kognitive Störungen im Alter
-
Rauch aus Indonesien belastet erneut Luft und Klima in Südostasien
-
Deutsche U23-Boxmeisterschaft startet in Frankfurt
-
Debatte nach Ausschreitungen richtet sich erneut gegen ein „migrantisches Milieu“
-
Stress bei jungen Menschen: Soziale Isolation als häufige Reaktion
Prinz Harry erscheint überraschend in London vor Gericht
Der britische Prinz Harry ist überraschend in London vor Gericht erschienen. Der in den USA lebende Sohn von König Charles III. nahm am Montag vor dem Londoner High Court an einer Anhörung zu einer Klage gegen den Zeitungsverlag Associated Newspapers teil. Der Herzog von Sussex, Popstar Elton John und weitere Prominente hatten den Verlag der "Daily Mail" wegen Verletzung ihrer Privatsphäre verklagt.
Der 38-jährige Harry, der nach seinem Rückzug aus dem britischen Königshaus mit seiner Frau Meghan und den beiden gemeinsamen Kindern in Kalifornien lebt, fuhr im Taxi vor dem Gerichtsgebäude vor und saß im Gerichtssaal in einer der hinteren Reihen.
Die sechs Klägerinnen und Kläger werfen dem Verlag Associated Newspapers unter anderem vor, Privatdetektive angeheuert zu haben, um Abhörgeräte in Autos und Wohnungen zu verstecken und illegal private Telefongespräche mitzuschneiden. Der Verlag soll zudem Schmiergelder an Polizisten gezahlt haben, um an vertrauliche Informationen zu gelangen.
Zu den Klägerinnen und Klägern gehören neben Prinz Harry und Elton John auch die britischen Schauspielerinnen Liz Hurley und Sadie Frost, Johns Ehemann David Furnish und die Mutter eines Mordopfers. Der Anwalt David Sherborne erklärte in einer schriftlichen Eingabe an das Gericht, die Klägerinnen und Kläger seien "auf unterschiedliche Weise" Opfer "zahlreicher rechtswidriger Handlungen" geworden. Konkret listete er unter anderem das Abhören von Telefonaten und Sprachnachrichten, den Diebstahl von Telefonrechnungen und Patientenakten sowie Einbrüche auf.
Der Verlag weist die Vorwürfe als "unbegründet und höchst verleumderisch" zurück und fordert die Abweisung der Klage. Der High Court hat für die Voranhörung vier Verhandlungstermine bis einschließlich Donnerstag angesetzt.
Harry und Meghan haben seit ihrem Rückzug aus dem Königshaus schon mehrfach britische Medien wegen Verleumdung oder Verletzung ihrer Privatsphäre verklagt. Harrys Mutter Diana war 1997 in Paris auf der Flucht vor Paparazzi ums Leben gekommen.
Seit ihrem Abschied aus der ersten Reihe der Royals sind der Herzog und die Herzogin von Sussex nur noch selten ins Vereinigte Königreich zurückgekehrt, so etwa zur Beerdigung von Harrys Großmutter Queen Elizabeth II. im vergangenen September. Zur Krönungszeremonie von Harrys Vater König Charles III. am 6. Mai sind die beiden eingeladen. Sie haben aber noch nicht öffentlich bekanntgegeben, ob sie die Einladung annehmen.
Über die Teilnahme von Harry und Meghan an der Krönungszeremonie spekulieren britische Medien seit Monaten. In seiner im Januar veröffentlichten Autobiografie hatte Prinz Harry eingeräumt, er habe schon "seit einer ganzen Weile" nicht mehr mit seinem Vater gesprochen. Noch schlechter ist es um Harrys Verhältnis zu seinem älteren Bruder Prinz William bestellt.
Laut britischen Medienberichten will Harry in den kommenden Tagen weder seinen Bruder noch seinen Vater treffen. König Charles III. sollte am Montag eigentlich zu einem Staatsbesuch nach Frankreich reisen, der wegen der dortigen massiven Proteste gegen die Rentenreform aber verschoben wurde. Am Mittwoch kommt er zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Deutschland.
L.Miller--AMWN