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Luxemburg nimmt kommendes Jahr erstmals seit 1993 wieder am ESC teil
Nach drei Jahrzehnten Abstinenz hat das Großherzogtum Luxemburg für kommendes Jahr seine Rückkehr zum Eurovision Song Contest (ESC) angekündigt. Die Regierung von Premierminister Xavier Bettel erklärte am Freitag nach einem entsprechenden Beschluss, Luxemburgs Rückkehr "zum wichtigsten jemals organisierten Musikwettbewerb" sei "eine exzellente Gelegenheit, den europäischen und internationalen Geist des Großherzogtums im Medien- und Musikbereich zu bekräftigen". Zuletzt hatte das kleine EU-Land 1993 an dem Song-Wettbewerb teilgenommen.
Die luxemburgische Regierung verspricht sich von der Entscheidung nach eigenen Angaben nicht nur eine positive Wirkung auf das kulturelle Leben und die Kreativbranche des Landes, sondern auch einen Schub für den Tourismus im Land und eine Stärkung des "Markenimages" von Luxemburg. Daher habe die Regierung nicht nur beschlossen, Luxemburgs ESC-Teilnahme offiziell zu unterstützen, sondern auch die "notwendige finanzielle Unterstützung für die Teilnahme einer Luxemburger Delegation an dem Wettbewerb" abgesegnet.
Luxemburg gehörte in den ersten Jahrzehnten des Musikwettbewerbs, der anfangs noch Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne hieß, zu den Erfolgsnationen. Das kleine Land gewann den Wettbewerb fünf Mal, zuletzt im Jahr 1983.
Der Wettbewerb findet in diesem Jahr zum 67. Mal statt. Von insgesamt 37 Ländern aus Europa und anderen Weltregionen qualifizierten sich 20 in den beiden Halbfinals für das Finale am Samstagabend im britischen Liverpool. Außerdem nehmen die fünf großen Geldgeber des Wettbewerbs Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien sowie die Ukraine als Siegerland des Vorjahres teil.
A.Malone--AMWN