-
Hamburger Senat hält Berechnungen zu Elbtower-Museumsalternativen zurück
-
OnlyFans zeigt Abhängigkeiten in der Plattformökonomie digitaler Sexarbeit
-
Cyberangriff legt digitale Infrastruktur der Universität Leipzig lahm
-
Steinmeier drängt China zu stärkerem Einfluss auf Russland im Ukrainekrieg
-
Tucker Carlson verbreitet unbelegte Warnung vor möglichem US-Atomangriff auf Iran
-
Gesundheitswesen soll stärker in deutsche Gesamtverteidigung eingebunden werden
-
Geheimgefängnis bei Kiew nach gewaltsamen Auseinandersetzungen untersucht
-
Abdul El-Sayed gewinnt in Michigan und wird erster muslimischer US-Senator
-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
TAP erhält neue Autonomie: Lufthansa-Deal und Regierungsdekret
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
Bayreuther Festspiele beginnen mit "Tristan und Isolde"
Mit einer Neuproduktion der Oper "Tristan und Isolde" von Richard Wagner haben am Donnerstag die Bayreuther Festspiele begonnen. Zu der Aufführung auf dem Grünen Hügel kam dabei weniger Prominenz als in den vergangenen Jahren üblich. Aus der Bundespolitik kamen Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) und Grünen-Chefin Ricarda Lang. Das Land Bayern wurde von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und zahlreichen Mitgliedern seines Kabinetts vertreten. Der Schlagersänger Roberto Blanco war einer der wenigen Gäste aus dem Showgeschäft.
In diesem Jahr werden erstmals in der Geschichte der Festspiele vor allem Frauen das Festspielorchester dirigieren. Die Australierin Simone Young wird dabei als erste Frau den vierteiligen Ring der Nibelungen dirigieren. Die international bekannten Festspiele dauern bis Ende August.
Kurz vor der Premiere einigten sich der Bund und das Land Bayern auf eine Finanzierung der dringend nötigen Generalsanierung des Festspielhauses. Diese soll paritätisch aufgeteilt werden, insgesamt fließen rund 170 Millionen Euro, wie Roth und Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) zur Unterzeichnung einer entsprechenden Verwaltungsvereinbarung erklärten.
Roth erklärte: "Die Bayreuther Festspiele sind ein in dieser Form einzigartiges Opernfestival mit Weltruhm, das zu den bedeutendsten Kulturveranstaltungen unseres Landes zählt." Zu dem so besonderen Gesamterlebnis Wagner gehöre das historisch und architektonisch einzigartige Festspielgebäude. "Daraus erwächst eine besondere Verantwortung, es für zukünftige Generationen zu erhalten - deshalb machen wir mit der heutigen Verwaltungsvereinbarung den Weg frei für die dringend notwendige Sanierung dieses einzigartigen Festspielhauses."
Blume erklärte, der Grüne Hügel mit dem Festspielhaus sei genauso einzigartig wie die Wagner-Festspiele selbst. "Wir sichern den zweiten Sanierungsabschnitt mit jeweils 84,7 Million von Bund und Freistaat und halten den Mythos Bayreuth auch in baulicher Hinsicht am Leben – und das soweit möglich bei vollem Festspielbetrieb." Ziel sei, die Sanierung durch einzelne Teilmaßnahmen durchzuführen. "Es ist unsere Pflicht diese historische Bausubstanz und die ursprüngliche Akustik zu bewahren."
M.Thompson--AMWN