-
30-Jähriger in Niedersachsen auf offener Straße getötet
-
Keine flächendeckenden Auswirkungen durch Glatteis am Montag: Wenige Unfälle
-
Wahl in Myanmar: Junta-nahe Partei gewinnt Wahlkreis von Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi
-
Merz verurteilt Gewalt gegen Demonstranten im Iran: "Ausdruck von Schwäche"
-
Verleihung der Golden Globes: Topfavorit "One Battle After Another" und "Hamnet" räumen ab
-
Trump lobt Zusammenarbeit mit neuer Regierung in Venezuela
-
Gericht in Hongkong hört Plädoyers zum Strafmaß für Demokratie-Aktivist Jimmy Lai
-
Tennis: Raonic beendet Profi-Karriere
-
Australian Open: Engel scheitert in erster Quali-Runde
-
NBA: OKC siegt weiter ohne verletzten Hartenstein
-
NHL: Nächster Sieg für Sturms Bruins
-
Solarverband: Batteriespeicherkapazität in Deutschland binnen fünf Jahren verfünffacht
-
Appell an Minister Rainer: Tierärzte fordern Ende der Anbindehaltung von Rindern
-
"Macht Spaß": Bayern-Offensive brilliert weiter
-
"Bollwerk" als Schlüssel: Handballer zuversichtlich zur EM
-
Golden Globes: "One Battle After Another" gewinnt Preis für beste Komödie
-
NFL: 49ers schocken Eagles
-
Vor Berlin-Trip: Moritz Wagner feiert Sieg bei NBA-Comeback
-
Gewalt gegen Demonstranten: Grüne fordern Einfrieren iranischer Vermögenswerte
-
Ermittlungen gegen US-Notenbank: Fed-Chef Powell spricht von "Vorwand"
-
Golden Globes: Beste Hauptdarsteller in einer Komödie geehrt
-
US-Außenminister Rubio empfängt Wadephul zu Gespräch über Ukraine-Krieg und Grönland
-
Merz zu zweitägigem Besuch in Indien - Treffen mit Premier Modi
-
Neue Gemini-Anwendung: Google setzt mit Partnerunternehmen auf KI-gestütztes Einkaufen
-
Trump: USA erwägen "einige sehr drastische Optionen" nach Berichten über Gewalt im Iran
-
Powell: US-Notenbank Fed hat Vorladung von US-Justizministerium erhalten
-
Moritz Wagner feiert Sieg bei NBA-Comeback
-
Sieg im Clásico: Flicks stolze Finalserie hält
-
Bei Dobrindt-Besuch: Deutschland und Israel unterzeichnen Sicherheitspakt
-
Wolff-Gala bei Generalprobe: Handballer bereit für EM-Mission
-
Tausende Menschen demonstrieren in Paris und London für Protestbewegung im Iran
-
Trump verschärft Drohungen gegen Kuba - Präsident der Karibikinsel will kämpfen
-
Nach Tor-Gala: Bayern ziehen davon
-
Warnungen vor Glatteis in weiten Teilen Deutschlands - Schnieder mahnt zu Vorsicht
-
Paschke guter Neunter bei Laniseks Sieg in Zakopane
-
Augsburg im Winterschlaf: Gladbach vergrößert Baums Sorgen
-
Nach WM-Silber: Bundestrainer Gaugisch verlängert bis 2028
-
Trump richtet erneut Drohungen gegen Kuba
-
Staat in Geldnot: Wirtschaftsweise Schnitzer hält Steuererhöhungen für denkbar
-
Regierung des Sudan kehrt in Hauptstadt Khartum zurück
-
Bob: Ammour erstmals Europameister im Vierer
-
Syrische Armee kontrolliert ganz Aleppo - Kurden bestätigen "Evakuierung" ihrer Kämpfer
-
Grönlands Parteien bieten Trump die Stirn - Unterstützung aus Berlin
-
Wadephul betont mit Blick auf Grönland gemeinsame Interessen mit den USA
-
Maduro meldet sich laut Sohn aus US-Gefängnis kämpferisch zu Wort
-
Verfolgung: Preuß in Oberhof wieder Fünfte
-
Köln: Mann mit vermeintlich blutverschmierter Machete löst Polizeieinsatz in ICE aus
-
75-Jährige soll Ehemann erstochen haben: Seniorin in Nordrhein-Westfalen in Haft
-
Nächster Rückschlag für Straßer
-
USA und Jordanien greifen Ziele der Dschihadistenmiliz IS in Syrien an
Verleihung der Golden Globes: Topfavorit "One Battle After Another" und "Hamnet" räumen ab
Glanz, Glamour und Politik: Der politisch aufgeladene Film "One Battle After Another" ist der Gewinner bei den Golden Globes. Die Tragikomödie wurde bei der Verleihung der wichtigsten US-Filmpreise nach den Oscars in vier Kategorien ausgezeichnet und setzte sich unter anderem gegen die Filme "Bugonia" und "Marty Supreme" durch. Als bestes Drama wurde bei der Gala im kalifornischen Beverly Hills am Sonntag der Shakespeare-Film "Hamnet" geehrt. Viele Stars zeigten zudem ihre Solidarität für die Proteste gegen das gewaltsame Vorgehen der Einwanderungspolizei ICE.
Die Golden Globes gelten als traditionell wichtiger Indikator für die Oscars. Der Film des Regisseurs Paul Thomas Anderson war mit neun Nominierungen als Topfavorit ins Rennen gegangen. Neben der Trophäe für die beste Komödie wurde er auch mit dem Preis für die beste Regie geehrt.
"Ihr seid so großzügig mit eurer Zuneigung zu mir und diesem Film – und ich nehme das gerne an", sagte Anderson, als er den Preis sichtlich strahlend entgegennahm.
Allerdings ging Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio in der Rolle eines gealterten linksextremistischen Revolutionärs leer aus. Den Preis als bester Hauptdarsteller heimste dagegen sein US-Kollege Timothée Chalamet ein. Chalamet brillierte in dem Film "Marty Supreme" als ambitionierter Tischtennisspieler in den 1950er-Jahren.
Chalamet setzte sich nicht nur gegen DiCaprio durch, sondern auch gegen George Clooney in dem Film "Jay Kelly" und Ethan Hawke in "Blue Moon". "Ich bin in einer Kategorie mit vielen Größen – diese Kategorie ist stark besetzt", sagte Chalamet, als er den Preis entgegennahm. "Ich bewundere euch alle", fügte er hinzu.
Die Australierin Rose Byrne setzte sich mit ihrer Darstellung einer Frau, deren Leben aus den Fugen gerät, in der Tragikomödie "If I Had Legs I'd Kick You" gegen ihre Konkurrentinnen durch. Byrne gewann unter anderem gegen die Schauspielerinnen Emma Stone ("Bugonia") und Kate Hudson ("Song Sung Blue").
Das Familiendrama "Hamnet" der Regisseurin Chloé Zhao war mit sechs Nominierungen ins Rennen gegangen. Der Film thematisiert auf fiktive Weise die Trauer von William Shakespeare und seiner Frau Agnes nach dem Tod ihres Sohnes. Für ihre Darstellung von Shakespeares Frau gewann die irische Schauspielerin Jessie Buckley den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in der Kategorie Drama.
Als bester Hauptdarsteller in einem Drama wurde der brasilianische Schauspieler Wagner Moura geehrt. In dem Politthriller "The Secret Agent" über die Militärdiktatur in Brasilien spielt Moura einen Mann auf der Flucht. Der Film erhielt auch die Auszeichnung als bester nicht auf Englisch gedrehter Film.
Zuvor waren als beste Nebendarsteller die US-Schauspielerin Teyana Taylor für ihre Rolle in "One Battle After Another" sowie der schwedische Schauspieler Stellan Skarsgard für seine Darstellung eines von seinen Töchtern entfremdeten Regisseurs in dem norwegischen Familiendrama "Sentimental Value" ausgezeichnet worden.
Bei der Gala wurden auch die besten Fernsehproduktionen ausgezeichnet. Die packende Teenager-Mordserie "Adolescence" räumte vier Auszeichnungen ab, als beste Drama-Serie wurde "The Pitt" geehrt. "The Studio" über ein altes Hollywood-Filmstudio wurde als beste Comedy-Serie ausgezeichnet.
Viele Stars nutzten den roten Teppich auch für politische Statements: Mehrere Schauspieler, darunter Natasha Lyonne und Jean Smart, trugen Anstecknadeln mit der Aufschrift "Be Good" - als Hommage an die unbewaffnete Autofahrerin Renee Good, die am Mittwoch in Minneapolis von einem Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ICE mit drei Schüssen getötet wurde.
F.Dubois--AMWN