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Musikreview: Panchiko, Keane Baldwin und CATHEDRA. im Fokus
Das Kulturmagazin LeftLion aus Nottingham widmet sich in seiner aktuellen Kolumne vier lokalen Künstlern. Im Mittelpunkt stehen das neue Single-Release der Band Panchiko, ein Tribut an Elton John von Keane Baldwin sowie Arbeiten der Duo-Band CATHEDRA. und der Singer-Songwriterin Emily Ashberry.
Das Nottinghamer Kulturmagazin LeftLion hat in seiner aktuellen Ausgabe der Kolumne "Latest Listens" kritische Perspektiven zu jüngsten musikalischen Veröffentlichungen von vier lokalen Künstlern vorgestellt. Die Rezensionen umfassen ein breites Spektrum an Genres, darunter Glitch-Pop, pianogetriebener Rock, dunkle Synthie-Pop-Musik und transatlantischer Folk.
Den Auftakt macht Panchiko mit der Single "One Car Hits Another", die als "glitchy pop masterpiece" (ein glitchiger Pop-Meisterwerk) beschrieben wird. Das Stück signalisiert eine Weiterentwicklung im Klangbild der Band, behält aber deren etablierte Ästhetik bei. Die Vocals stammen von Owain Davies und der US-amerikanischen Musikerin Mei Semones. Begleitet wird dies von einer als grandios charakterisierten Instrumentierung aus üppigen Synthesizern, Gitarren und Schlagzeug. Die Veröffentlichung hebt die "schwingende, zeitlose Qualität" des Songs hervor, die sich für introspektives Hören eignet, und verweist auf den euphorischen Synthie-Outro.
"One Car Hits Another" dient als Lead-Single für das dritte Studioalbum der Band mit dem Titel "Chimera", das am 9. April 2027 erscheinen soll. Josh Turner, der die Rezension verfasst hat, bezeichnete den Track als "aufregenden Blick darauf, wohin Panchiko als Nächstes gehen wird" und betonte seine anhaltende Anziehungskraft trotz der kurzen Laufzeit.
Im zweiten Teil konzentriert sich die Kolumne auf den Nottinghamer Pianisten Keane Baldwin und sein Single-Release "There is No One Quite Like Reg Dwight". Das Stück ist als Tribut an Elton John gedacht, dessen Geburtsname Reg Dwight war. Laut der Rezension zitiert Baldwin den Musiker als Inspiration, die seinem Leben "echte Bedeutung und Richtung" gegeben hat. Der Track zeichnet sich durch einen "Boogie-Woogie-Rhythmus" und "groovy Rock-and-Roll-Gitarrenlicks" aus, die an Johns Song "The Bitch Is Back" erinnern.
Die Mitwirkende Claire Spencer notierte, dass Baldwin den Satz "Go little Reggie!" wiederholt singt, während das Lied seinem Höhepunkt zusteuert. Die Rezension fasst die Single als Ode an die Weitergabe der "joie de vivre" (Lebensfreude) zusammen, die aus Elton Johns Musik entsteht, und beschreibt den Track als "hochgradig ansteckenden Ohrwurm".
Der dritte Schwerpunkt liegt auf CATHEDRA., einem aufstrebenden Duo, das mit der Single "Somebody's Daughter" auf sich aufmerksam macht. Die Publikation ordnet die Gruppe in die Tradition des Post-Punk und New Wave der 1980er Jahre ein und nennt Einflüsse wie New Order und Depeche Mode. Das Lied behandelt Themen wie Obsession, Schuldzuweisung und Identität, was zu einem "natürlich gothischeren Gefühl" führt, das sich mit den geschichteten Synthesizer-Arrangements deckt.
Phillippa Walsh, die Verfasserin der Rezension, schlug vor, dass der Track gut in "schwach beleuchtete Nachtclubs" passen würde. Sie hob hervor, dass die Band trotz ihrer nur dritten Veröffentlichung ein erhebliches Potenzial zeige. Die Rezension fasste CATHEDRA. als "dunkle Kirche zusammen, die die Anbetung ihrer wachsenden Fangemeinde wert ist".
Den Abschluss der Ausgabe bildet die Rezension des Debütalbums von Emily Ashberry mit dem Titel "Ocean Big & Wide". Ashberry, als lokale Künstlerin identifiziert, erforscht die Verbindungen zwischen englischen und amerikanischen Folk-Traditionen. Der Eröffnungstrack "Sprig Of Thyme" zeigt Ashberrys Solostimme, begleitet nur von einem Ziehharmonika und einer gedämpften E-Gitarre.
Das Album enthält Interpretationen traditioneller Lieder wie "Pretty Saro" und "Hard Times Come Again No More" sowie Originalkompositionen wie "Letters to Kentucky" und "Song For My Grandfather". Phil Taylor, der Rezensent, beobachtete, dass das Album zwar starke Appalachian-Einflüsse trägt, Ashberry es jedoch erfolgreich schafft, ihre englischen Wurzeln zu integrieren, während sie auf eine zukünftige musikalische Richtung blickt.
LeftLion beschreibt sich selbst als Treffpunkt für Informationen über etablierte Organisationen und Graswurzelinitiativen in Nottingham. Die Publikation verweist darauf, dass sie auf die Einnahmen ihrer Leser angewiesen ist, um den kostenlosen Zugang zu ihren Inhalten aufrechtzuerhalten.
G.Stevens--AMWN