-
Ukrainische Bahn: Kushner und Witkoff nach Gesprächen mit Selenskyj aus Kiew abgereist
-
Mindestens fünf Tote bei Unfall von Amazon-Frachtflugzeug an Flughafen Miami
-
Starker Alcaraz in drei Sätzen ins Viertelfinale
-
AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt könnte rechtsextremistische Regierung ermöglichen
-
Miami: Amazon-Frachtflugzeug schießt über Landebahn hinaus und rammt Fahrzeuge
-
Hacker veröffentlichen sensible Dateien aus Berlin: Forderungen nach besserem Schutz
-
Chef von CDU-Sozialflügel fordert Merz zu Kurswechsel auf
-
Cyberangriff auf Berliner Senatsverwaltung: Hacker veröffentlichen weitere Daten
-
AfD gewinnt in Sachsen-Anhalt haushoch gegen CDU – absolute Mehrheit unklar
-
Dänemark: Frühere Königin Margrethe nach Schwächeanfall im Krankenhaus
-
Nach Bruch mit Bundespartei: Frühere Thüringer BSW-Spitzen gründen neue Partei
-
Ukraine-Krieg: US-Gesandter Witkoff fordert Zugeständnisse beider Seiten
-
Siegmund lehnt AfD-geführte Minderheitsregierung in Sachsen-Anhalt ab
-
Hütters bitteres Heim-Comeback: Augsburg erstmals Spitzenreiter
-
Witkoff fordert Russland und Ukraine zu "Kompromissen" für Kriegsende auf
-
AfD-Erdrutschsieg in Sachsen-Anhalt – absolute Mehrheit unklar - CDU abgeschlagen
-
Nach Austrittswelle: Frühere BSW-Mitglieder in Thüringen gründen neue Partei
-
Siegmund: "Wir haben in diesem Land Geschichte geschrieben"
-
Weidel sieht in Sachsen-Anhalt Regierungsauftrag für AfD
-
US-Gesandter Witkoff nennt Gespräche in Kiew "substanziell"
-
Souverän in Valencia: Barcelona nutzt Real-Patzer
-
Prognosen: AfD in Sachsen-Anhalt weit vor CDU – absolute Mehrheit unklar
-
Nächste Klatsche: Eisbären verlieren auch in Davos
-
Von der Leyen zu zweitägigem Besuch in Grönland eingetroffen
-
Vuelta: Van Aert gewinnt auch 15. Etappe
-
Desolater HSV geht gegen Mainz unter
-
Hohe Beteiligung bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
-
Antonelli siegt mit historischer Aufholjagd - Ferraris Fiasko
-
Mehr als 140 Tote bei neuen Kämpfen im Jemen
-
Sachsen-Anhalt: Wahlbeteiligung um 16.00 Uhr über 65 Prozent
-
Libanons Präsident ruft nach neuen israelischen Angriffen USA um Hilfe an
-
Lawrow nach Leipziger Drohnenvorfall: "Letztlich der Beginn eines echten Krieges"
-
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mobilisiert Wähler
-
Hertha historisch gut und an der Spitze
-
Lawrow: Deutschland will "wieder Krieg" gegen Russland
-
Sachsen-Anhalt: Wahlbeteiligung um 14.00 Uhr doppelt so hoch wie 2021
-
US-Gesandte Witkoff und Kushner erstmals in Kiew zu Gesprächen über Ukraine-Krieg
-
Anschläge auf Umspannwerke: Polizei rückt zu Einsatz nahe Hambacher Forst aus
-
Iran-Krieg: Mehrere Öltanker und andere Schiffe attackiert
-
Vettels Ehrenrunden für Schumacher: "Ich vermisse Michael"
-
Nach Drohnenvorfall: Innenminister Dobrindt kündigt Schutzschirm gegen Sabotage an
-
Startup aus Bayern schreibt mit erfolgreichem Flug von Trägerrakete Weltraumgeschichte
-
Soforthilfe für die Füchse: Franzose Zaepfel kommt
-
US-Gesandte Witkoff und Kushner per Zug in Kiew eingetroffen
-
Bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet sich deutlich höhere Wahlbeteiligung ab
-
Isar Aerospace: Erfolgreicher Start von Trägerrakete "nur ein erster Schritt"
-
Anschläge auf Umspannwerke: Fahndung nach Tatverdächtigem läuft auf Hochtouren
-
Explosionen in Militärgebäude in Bolivien: Drei Tote und mehr als 80 Verletzte
-
CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze gibt seine Stimme in Magdeburg ab
-
Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat Siegmund gibt Stimme in Tangermünde ab
Britische Entscheidung für Panzer-Lieferung an Ukraine verstärkt Druck auf Scholz
Die britische Entscheidung für die Lieferung schwerer Kampfpanzer an die Ukraine verstärkt den Druck auf Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Politikerinnen und Politiker aus Koalition und Union forderten den Kanzler auf, sein Nein zur Lieferung auch deutscher Leopard-Panzer aufzugeben. "Militärische Unterstützung für die Ukraine ist der schnellste Weg zum Frieden", drängte auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zum Handeln.
Der britische Premierminister Rishi Sunak hatte am Samstag angekündigt, dass die Ukraine 14 Kampfpanzer des Typs Challenger 2 erhalten soll. Scholz hat sein Nein zur Lieferung von Kampfpanzern bisher vor allem damit begründet, dass es hier keinen deutschen Alleingang geben solle. Allerdings sind auch Polen und weitere EU- und Nato-Staaten zur Lieferung von in Deutschland hergestellten Leopard-Panzern bereit, wofür Scholz grünes Licht geben müsste.
"Wir sind in einer entscheidenden Phase des Krieges", sagte Stoltenberg dem Düsseldorfer "Handelsblatt". "Daher ist es wichtig, dass wir die Ukraine mit den Waffen ausstatten, die sie braucht, um zu gewinnen." Stoltenberg lobte die dafür zuletzt erfolgten Zusagen zur Lieferung schweren Kriegsgeräts, fügte aber hinzu: "Ich erwarte schon in naher Zukunft mehr."
Für die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine warb erneut auch der Grünen-Europapolitiker Anton Hofreiter. Es sei "jetzt wichtig, dass der Kanzler den Weg frei macht für die Lieferung von Leopard 2", sagte Hofreiter den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Sonntag. Entschlossenes Handeln erhöhe die Chance, den Krieg zu beenden.
Vergangene Woche hatte die Bundesregierung zunächst die Lieferung von 40 deutschen Marder-Schützenpanzern an die Ukraine zugesagt. "Der Marder kann nur der erste Schritt gewesen sein." Nach dem Marder müsse der Leopard folgen, verlangte nun die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann im Portal t-online.
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) wies Einwände zurück, Panzer-Lieferungen könnten eine weitere Eskalation des Krieges auslösen. "Die Ukraine befindet sich im Recht, weil sie einen Selbstverteidigungskrieg führt. Nach dem Völkerrecht dürfen wir der Ukraine dafür Waffen liefern. Wir werden dadurch nicht zur Kriegspartei. Egal, welche Qualität die Waffen haben", sagte Buschmann der "Augsburger Allgemeinen".
Rheinmetall-Chef Armin Papperger sagte der "BamS", das Unternehmen verfüge noch über 22 ausgemusterte Panzer des Typs Leopard 2 und 88 weitere des Typs Leopard 1. "Selbst wenn morgen die Entscheidung fällt, dass wir unsere Leopard-Panzer nach Kiew schicken dürfen, dauert die Lieferung bis Anfang nächsten Jahres", sagte Papperger allerdings weiter. Die Panzer müssten "komplett auseinandergenommen und dann wieder neu aufgebaut" werden. Denkbar wären jedoch auch Lieferungen aus Bundeswehr-Beständen.
Auch die Union befürwortet eine Unterstützung für die Ukraine mit Leopard-Panzern. Der CDU-Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter brachte zudem einen Rückkauf der 15 Gepard-Flugabwehrpanzer ins Gespräch, die Deutschland im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft an Katar verkauft hatte. "Die katarischen Gepard-Panzer werden dort aktuell nicht benötigt und sind in einsatzbereitem Zustand", sagte Kiesewetter der "Süddeutschen Zeitung". "Alles, was zum Sieg der Ukraine beitragen kann, sollten wir auch tun", forderte er weiter.
Weitere militärische Unterstützung könnte der Ukraine am Freitag beim nächsten Treffen ihrer Verbündeten in Ramstein zugesagt werden. Die Ukrainerinnen und Ukrainer seien "bereit, für Freiheit und Demokratie zu kämpfen", sagte die ukrainische Friedensnobelpreisträgerin Oleksandra Matwijtschuk der "Bild am Sonntag". Dabei könne "jeder Panzer Leben retten. Jedes Zögern bringt täglich Tod", mahnte die Leiterin des ukrainischen Zentrums für Bürgerliche Freiheiten (CCL).
O.Johnson--AMWN