-
Haakon VIII. würdigt verstorbenen König Harald in erster Ansprache
-
Villa mit Pool und Zürichseeblick kostet 9,8 Millionen Franken
-
Audrey Werro sagt Start in Bellinzona ab
-
Siegmund fordert Beobachtung der Stimmenauszählung
-
Deichmann und Rutkowski beenden Europa-Rundfahrt über 24.000 Kilometer
-
Gosen-Neu Zittau gedenkt zweier Opfer einer Gewalttat
-
Krösche weicht Fragen zu möglichem Eintracht-Abschied aus
-
Krösche sagt TV-Interview ab, Aufsichtsrat berät nach Transferschluss
-
Dallinga führt Köln bei seinem Debüt zum 3:2 gegen Hoffenheim
-
Mehrere Rivalitäten prägen das Formel-1-Fahrerlager
-
Pogacar muss Vuelta nach schwerem Sturz verlassen
-
Zwickau siegt, Erfurt patzt und Halle gewinnt in Berlin
-
Micky-Maus-Magazin feiert 75 Jahre Comicgeschichte
-
Heidenheim dreht Spiel gegen Dresden nach spektakulärem Eigentor
-
Lausanne führt zur Pause gegen Zürich, Luzern gleicht in Unterzahl aus
-
Carneys harter Kurs gegen Trump dient auch Kanadas Innenpolitik
-
Person im Bahnhof Leuk von Zug erfasst und getötet
-
Ndoye trifft in Liverpool, Elversberg feiert historischen Bundesliga-Sieg
-
Pogacar scheidet als Vuelta-Leader nach Sturz aus
-
Nicht jedes ultraprozessierte Lebensmittel ist automatisch ungesund
-
UBS-Tochter beteiligt sich als Ankerinvestorin am Shein-Börsengang
-
Marc Marquez gewinnt fünften MotoGP-Sprint der Saison
-
Norwegischer Palast erinnert nach Haralds Tod an 58. Hochzeitstag
-
Person am Bahnhof Leuk von Zug erfasst und tödlich verletzt
-
Federer schließt Trainerjob vorerst aus und bleibt offen für Mentorenrolle
-
Union Berlin rettet gegen Frankfurt in der Nachspielzeit ein 3:3
-
AfD-Politiker Reichardt provoziert beim Jugendkongress mit Beschimpfungen
-
Berliner Feuerwehr feiert 175 Jahre mit Fahrzeugkorso durch die Stadt
-
Žižek sieht Kapitalismus als gemeinsame Wurzel globaler Existenzkrisen
-
Gericht lehnt erneute Berliner Notunterkunft für rumänische Familie ab
-
Wahlstimmen aus Charlottenburg zeigen Frust über Kosten und Politik
-
Hertha dreht 0:2 in Braunschweig und übernimmt die Tabellenführung
-
Führerscheinreform könnte vor allem schnellen Fahrschülern Kosten sparen
-
Zwei Verletzte nach Auseinandersetzung in Worms-Herrnsheim
-
München erinnert 25 Jahre nach dem Mord an Habil Kiliç
-
Stiftung Genshagen erhält Weimarer Dreieck-Preis für Jugendlabor
-
Uster entzieht Stadträtin Caviezel nach Polizeiaffäre das Sicherheitsdossier
-
Tadej Pogacar muss Vuelta nach schwerem Sturz aufgeben
-
Jackson Goldstone verteidigt Downhill-WM-Titel im Val di Sole
-
Israelische Siedler greifen palästinensisches Dorf Kusra im Westjordanland an
-
Doppelpack von Dallinga: Köln erkämpft Sieg gegen Hoffenheim
-
Party zur historischen Premiere: Elversberg schlägt Leverkusen
-
Reitz trifft, Nkunku glänzt: Demichelis jubelt bei Liga-Debüt
-
Vuelta: Pogacar nach Sturz ausgestiegen
-
AfD-Nachwuchskongress in Magdeburg: Schmähungen und Forderung nach "Remigration"
-
Schon mehr als 680 Tote nach Sturzflut im Himalaya geborgen
-
AfD-Nachwuchskongress in Magdeburg: Forderung nach massenhafter "Remigration"
-
Reese trifft doppelt: Wolfsburg siegt auch beim KSC
-
Mindestens 37 Tote bei russischem Drohnenangriff auf Munitionslager nahe Kiew
-
Heidenheim gelingt Trendwende
Kiew erneut massiv mit russischen Raketen und Drohnen beschossen
Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht erneut mit russischen Raketen und Drohnen angegriffen worden. Das Luftabwehrsystem der Ukraine habe "alle 15 Marschflugkörper und alle 21 Angriffsdrohnen zerstört", erklärte die ukrainische Luftwaffe am Freitag im Onlinedienst Telegram. Die russische Armee erklärte hingegen, sie habe in der Nacht Luftabwehrsysteme in der Ukraine bombardiert und "getroffen". Derweil meldeten die Behörden in der grenznahen russischen Region Belgorod zwei Tote infolge erneuter ukrainischer Angriffe.
Nach Angaben der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft wurde infolge des "massiven Angriffs" auf Kiew ein elfjähriges Kind verletzt. Ein 68-jähriger Mann sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Auch seien Häuser und Autos beschädigt worden. Der Polizeichef der Region, Andrij Nebytow, erklärte seinerseits, dass nach dem erneuten russischen Angriff "fünf Wohnhäuser beschädigt" worden seien, vermutlich durch herabfallende Raketenteile. Der nächtliche Luftalarm dauerte demnach "mehr als zwei Stunden".
Wie der Chef der Militär- und Zivilverwaltung, Serhij Popko, auf Telegram mitteilte, setzte Russland bei der jüngsten Angriffswelle Raketen der Typen X-101 und X-555 sowie iranische Drohnen vom Typ Schahed ein. Dies sei bereits der sechste russische Luftangriff innerhalb von sechs Tagen, erklärte Popko.
Russland teilte hingegen am Freitag mit, seine Streitkräfte hätten in der Nacht erfolgreich Luftabwehrsysteme in der Ukraine ausgeschaltet. Die Angriffe der russischen Luftstreitkräfte hätten mit Präzisionsraketen auf "feindliche Flugabwehrsysteme" gezielt, die "wichtige militärische Infrastrukturen" geschützt hätten, erklärte das russische Verteidigungsministerium. Alle "anvisierten Ziele" seien "getroffen" worden.
Der nächtliche Beschuss der Ukraine durch Russland hat seit Anfang Mai massiv zugenommen - insbesondere rund um Kiew. Die Ukraine prangert diese Strategie als Terror gegen die Zivilbevölkerung an, während die Armee des Landes eigenen Angaben zufolge die Vorbereitungen zu einer Gegenoffensive abschließt. Aus Moskau hingegen heißt es, seine "erfolgreichen" Angriffe richteten sich gegen militärische Ziele.
Russland verfolgt Experten zufolge mit den verstärkten Angriffen auf Kiew - weitab von den Schauplätzen der Gefechte im Osten und Süden des Landes - das Ziel, die ukrainische Luftabwehr zu schwächen und die geplante Gegenoffensive zu behindern.
Unterdessen unterstrich US-Außenminister Antony Blinken angesichts der lauter werdenden Forderungen nach Friedensverhandlungen mit Russland die entscheidende Bedeutung einer "starken" Ukraine als Voraussetzung für einen "echten Frieden". "Gerade weil wir uns keine Illusionen über Putins Bestrebungen machen, glauben wir, dass die Voraussetzung für eine sinnvolle Diplomatie und einen echten Frieden eine stärkere Ukraine ist, die in der Lage ist, künftige Aggressionen abzuschrecken und abzuwehren", sagte Blinken mit Blick auf Russlands Präsident Wladimir Putin am Freitag bei einem Besuch in Helsinki.
Zugleich bezeichnete er den russischen Angriffskrieg als "strategischen Misserfolg" und als eine "Fallstudie für Scheitern". Putins aggressiver Krieg habe Russlands militärische, wirtschaftliche und diplomatische Stärke sowie dessen Einfluss auf absehbare Zeit "erheblich geschwächt".
Auch Bundesaußenministerin Annalena Barbock (Grüne) bekräftigte die anhaltende westliche Unterstützung für die Ukraine. "Mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Russland die sicherheitspolitschen Koordinaten im Ostseeraum brutal verschoben", sagte Baerbock bei einem Treffen des Ostseerats in Wismar. Deshalb stünden die Ostsee-Anrainer "in voller Solidarität an der Seite der Menschen in der Ukraine, in ihrem Kampf für Frieden und Freiheit, so lange wie nötig".
Derweil meldeten die Behörden in der russischen Grenzregion Belgorod erneute ukrainische Angriffe. In der zuletzt wiederholt attackierten Region seien zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Demnach wurden auch andere Orte in der Region angegriffen.
Am Donnerstag hatte die russische Armee nach eigenen Angaben mit Hilfe von Artillerie und Kampfjets eine versuchte "Invasion" ukrainischer Einheiten abgewehrt. Angesichts der verstärkten Angriffe auf die Grenzregion flohen die Bewohner aus den angegriffenen Gebieten und wurden in Notunterkünften untergebracht.
O.Johnson--AMWN