-
Deutschland und fünf weitere EU-Länder: EU-Budgetentwurf muss deutlich schrumpfen
-
Früherer PKK-Kader in Hamburg angeklagt
-
Nach Sturzflut am Himalaya: Helfer suchen nach 1400 Vermissten - Mehr als 360 Tote geborgen
-
Gewalttat an Brandenburger Schule - vermutlich Verletzte
-
Anschläge vom 11. September 2001: Prozess gegen Drahtzieher beginnt 2028
-
Diebe stehlen chemischen Stoff und bieten ihn geschädigter Firma zum Kauf an
-
Sender: Früherer bosnisch-serbischer Armeechef Ratko Mladic tot
-
Auftrag Heim-WM: Rankel ist neuer Eishockey-Bundestrainer
-
Atubolu-Wechsel nach Frankfurt vor Abschluss
-
Deutschland und fünf weitere EU-Länder: EU-Budget muss um hunderte Milliarden gekürzt werden
-
Union und SPD bei Fraktionsklausur: Auf der Suche nach dem "Mut von Münster"
-
Ermittlungen nach Bränden in Hürtgenwald dauern an: Ursache weiter unklar
-
Nordzucker schließt Zuckerfabrik in Dänemark: 150 Jobs betroffen
-
Rheinland-Pfalz: Fast fünf Jahre Haft für Erzieher wegen sexuellen Missbrauchs
-
Nach Sturzflut: Bereits mehr als 350 Todesopfer in Nepal geborgen
-
Formel 1: Colapinto auch 2027 im Alpine
-
Russland greift Kiew am helllichten Tag mit Drohnen an
-
Demokratiefestival in Magdeburg einen Tag vor der Landtagswahl
-
Forschungseisbrecher "Polarstern" legt zwei Millionen Seemeilen zurück
-
Norwegen bangt um König Harald V. - Palast: König in "extrem ernstem" Zustand
-
Berichte: CIA-Chef warnte in Moskau vor Angriff auf Nato - Kreml dementiert
-
Saisonaus für Deutschlands Top-Sprinter Ansah
-
Was vielen unbekannt ist: Schimmelpilzgifte werden beim Kochen nicht zerstört
-
Steinmeier warnt bei Gamescom vor Extremismus und Gewalt in Videospielen
-
Betriebsräte im Schiffbau sehen Aufschwung bei Werften - vor allem Marineschiffbau
-
Arbeiter in Brandenburg stürzt von Baugerüst und stirbt
-
Digitalstudie: KI weit verbreitet, Skepsis bleibt aber bei Finanzfragen
-
Sorge um König Harald V.: Norwegens Regierungschef sagt Besuch in Berlin ab
-
Milliardeninvestition: Schwarz Gruppe plant riesiges Rechenzentrum bei Rostock
-
KSC empfängt VfL Wolfsburg am Samstag um 13 Uhr
-
PotAS-Analyse: Bobfahrer und Rodler vorne
-
31-Jähriger wegen Hackerangriffs auf deutsche Rosneft-Tochter verurteilt
-
Suche nach mehr als 1300 Vermissten nach Sturzflut am Himalaya - Acht Deutsche vermisst
-
Quallenplage in Frankreich führt erneut zu Atomreaktor-Abschaltung
-
FMCH fordert Moratorium für Tardoc-Höchstgrenze
-
ARD richtet anstelle von Generalsekretariat dauerhafte Geschäftsstelle ein
-
ADAC: Jeder vierte Deutsche fährt in den Camping-Urlaub
-
Russischer Generalstabschef Gerassimow besucht Soldaten an der Front in der Ukraine
-
Tödliche Messerattacke auf Mann in Uelzen: Zehn Jahre Haft wegen Totschlags
-
Ermittler entdecken anderthalb Tonnen Crystal Meth im Hamburger Hafen
-
Linke unternimmt neuen Vorstoß für Mietendeckel - mit eigenem Rechtsgutachten
-
In neuem Sarg: Gebeine Ottos des Großen werden in Magdeburg feierlich beigesetzt
-
Schwarz Gruppe plant Rechenzentrum bei Rostock für bis zu 5,6 Milliarden Euro
-
US-Chiphersteller Nvidia verdoppelt Quartalsumsatz
-
Apobank erzielt im ersten Halbjahr 2026 Überschuss von 52,5 Millionen Euro
-
Frei erwartet "Gleichschritt" von Union und SPD bei Fraktionsklausur
-
Gericht: Katholische Kinder haben keinen Vorrang an jeder Bekenntnisschule
-
Verletzt: Weltrekordler Sawe sagt für Berlin-Marathon ab
-
Kompany bestätigt: Musiala fehlt auch zum Ligastart
-
Rente mit 63: Warken zeigt Kompromisslinien auf
Stimmauszählung in Sierra Leone nach "relativ friedlicher" Wahl
Nach Verzögerungen bei einer weitgehend friedlichen Parlaments- und Präsidentschaftswahl sind in Sierra Leone die Stimmauszählungen im Gange. Die Auszählung der gesammelten Stimmen lief in der Hauptstadt Freetown und vier weiteren Orten, teilte die Wahlkommission am Sonntag mit. Die Ergebnisse werden in den kommenden 48 Stunden erwartet. Präsident Julius Maada Bio von der Partei SLPP lag nach Umfragen vor der Wahl gegenüber Oppositionsführer Samura Kamara von der APC vorn.
Unabhängige Wahlbeobachter bezeichneten die Wahlen trotz Zusammenstößen vor dem Wahltag als "relativ friedlich" - allerdings öffneten zahlreiche Stellen zur Stimmabgabe in Freetown am Samstag erst mit größeren Verzögerungen. Nach Schließung der Wahllokale wurden nach Angaben der Wahlkommission jedoch Abstimmungshelfer in Teilen des Landes beim Transport von Wahlunterlagen angegriffen.
Auch die Oppositionspartei APC meldete am Samstagabend Gewaltausbrüche in der Nähe von Wahlzentren der Hauptstadt. Wahlbeobachter von zwei verschiedenen Organisationen bestätigten der Nachrichtenagentur AFP einen der Vorfälle.
Die Wähler stimmten am Samstag auch über neue Kommunalregierungen ab. Nach einem kürzlich verabschiedeten Gleichstellungsgesetz muss ein Drittel aller Kandidaten Frauen sein.
Um das Amt des Präsidenten bewarben sich zwölf Männer und eine Frau. Der Hauptrivale des Amtsinhaber Bio ist Oppositionsführer Kamara, Parteichef des All People's Congress (APC). Bio von der Sierra Leone People's Party (SLPP) hatte sich 2018 in einer Stichwahl knapp gegen Kamara durchgesetzt.
Sierra Leone steckt in einer wirtschaftlichen Krise: Für viele der acht Millionen Einwohner des westafrikanischen Lands sind die explodierenden Lebensmittelpreise eine Hauptsorge, denn Sierra Leone ist stark von Importen anhängig und leidet an den Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie des Kriegs in der Ukraine. Im Vorjahresvergleich kletterte die Inflation im April auf 43 Prozent.
Bio hatte sich in diesem Jahr vor allem für die Themen Bildung und Frauenrechte eingesetzt. Er wolle die Landwirtschaft fördern und die tiefe Abhängigkeit seines Landes von Lebensmittelimporten verringern, sagte er der AFP.
Sein Herausforderer Kamara, der vor Bios Amtsantritt im Jahr 2018 Finanz- und später Außenminister des Landes war, sagte, er wolle das Vertrauen in staatliche Wirtschaftsinstitutionen wiederherstellen und ausländische Investoren anlocken.
Mehr als die Hälfte der rund 3,4 Millionen Wahlberechtigten sind jünger als 35 Jahre. Viele Wähler stimmen bei der Wahl für regionale Kandidaten, da erwartet wird, dass so Arbeitsplätze und Sozialleistungen in Regionen fließen, deren Politiker an der Macht sind.
Die Wahlbeteiligung lag in der Vergangenheit auf hohem Nivaeu zwischen 76 und 87 Prozent. Um die Präsidentenwahl für sich zu entscheiden, muss ein Kandidat in der ersten Runde 55 Prozent der Stimmen für sich holen.
L.Miller--AMWN