-
Behörden: Nach Überschwemmungen in Nepal 384 Touristen vermisst
-
Verwirrung um Zuckersteuer: Doch keine Abgabe auf Getränke mit Süßstoff
-
Kreml: CIA-Chef Ratcliffe bei Moskau-Besuch in Kontakt mit russischen Geheimdiensten
-
Merz sieht Verantwortung für Hitzeschutz bei Ländern: Es mangelt nicht an Geld
-
Hoeneß bestätigt: Undav neuer VfB-Kapitän
-
Angriffe auf deutsche Wirtschaft: Spur führt häufiger zu ausländischen Geheimdiensten
-
Urteil: Kleingärtnerin muss Parzelle wegen illegalen Schuppens zurückgeben
-
Ausnahmeregeln für Käseproduzenten in Frankreich wegen Dürre
-
FC Bayern: Palhinha wechselt zu Benfica
-
Flugbegleiterin in Frankreich: Brustkrebs als Berufskrankheit anerkannt
-
Für 100 Millionen Euro: ManCity verpflichtet Jungstar Bouaddi
-
14 Säuglinge sterben bei Brand auf Entbindungsstation in Pakistan
-
Klimaphänomen El Niño: Auch Panama und El Salvador rufen Dürre-Alarm aus
-
Schwesig will nicht SPD-Chefin werden - Rückendeckung für Bas und Klingbeil
-
Datenschützer gehten wegen "Schattendatenbank" gegen Schufa vor
-
Nach Infektion mit Malaria: Beschäftigter von Frankfurter Flughafen gestorben
-
Klingbeil: Zuckersteuer soll doch nicht für Getränke mit Süßstoff gelten
-
SpaceX plant neuen Weltraumbahnhof für Starship-Raketen in Louisiana
-
Gegen Rassismus und für Demokratie: Migranten in Sachsen-Anhalt schließen Geschäfte
-
Auto-Expertin Keim sieht Chancen für VW - Stellenabbau unvermeidlich
-
Mutmaßlicher Dreifachmord in Bayern: Prozess gegen 38-Jährigen ab Oktober
-
Prozess gegen Meta: US-Tech-Konzern bemüht sich laut Medienbericht um Vergleich
-
FIFA-Machtkampf: Europäische Topligen gegen Infantino
-
Watzke plädiert: "Neuem" BVB "Geduld entgegenbringen"
-
Rias-Bericht: Neuer Höchststand bei antisemitischen Vorfällen in Thüringen
-
Einnahmen aus Erbschaft- und Schenkungsteuer auf neuen Höchstwert gestiegen
-
Neue Freundin von Mann erstochen: Bundesgerichtshof bestätigt Essener Mordurteil
-
Datenanalyse: Teenager in Australien nutzen Onlinedienste fast so stark wie vor Verbot
-
Verbände: Staat könnte fast vier Milliarden Euro durch Zuckersteuer einnehmen
-
"In Zukunft getrennte Wege": Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer sind kein Paar mehr
-
Kettenkarussell bleibt stehen: Fahrgäste in Hamburg aus 25 Metern Höhe gerettet
-
14 Säuglinge bei Brand in Entbindungsstation in Pakistan gestorben
-
Lange macht Hoffnung auf WM-Teilnahme von Nyara Sabally
-
Von Trump unterstützte Darline Graham gewinnt Stichwahl um Senatssitz ihres verstorbenen Bruders
-
Ifo: Exporterwartungen deutscher Unternehmen stark gestiegen
-
Polizei in Australien sucht Austernbdiebe - Muscheln im Wert von mehr als 200.00 Euro gestohlen
-
Mit Pochettino-Sohn: Andorras Meister kann Geschichte schreiben
-
Für Sammelkarten: Startelf-Debütanten erhalten "Patch"
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenduell zwischen CDU und AfD
-
Bundeskabinett berät über Klimakrise und deren Folgen
-
Französische Astronautin Adenot tauscht bei zweitem ISS-Außeneinsatz Antenne aus
-
US Open: Alcaraz feiert Comeback mit Williams
-
Kurdenführer Abdi verkündet Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens
-
Israel beginnt mit Räumung von UNRWA-Ausbildungszentrum in Ost-Jerusalem
-
Handelsstreit zwischen USA und Kanada geht mit Gegenzöllen aus Ottawa in neue Runde
-
FC Bayern: Eberl und Dreesen verlängern bis 2029
-
US Open: Zverev im Mixed-Wettbewerb ausgeschieden
-
20-Jähriger in Leverkusen erstochen - Täter flüchtig
-
Eurojackpot geknackt: Fast 40 Millionen Euro gehen nach Schleswig-Holstein
-
Trump würdigt Dolly Parton als "eine der größten Countrysängerinnen"
Mindestens zwei Tote bei verheerendem russischen Angriff auf Odessa
Bei einem verheerenden russischen Angriff auf die Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa sind nach ukrainischen Angaben mindestens zwei Menschen getötet und mehr als 20 weitere verletzt worden. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge wurden in der Nacht auf Sonntag bei dem fünften nächtlichen Angriff auf die Stadt binnen einer Woche 19 Geschosse abgefeuert, darunter Marschflugkörper der Typen Oniks und Kalibr sowie ballistische Iskander-Raketen. Der russische Präsident Wladimir Putin traf sich unterdessen erstmals seit der Rebellion der Wagner-Söldnergruppe mit dem belarussischen Staatschef Alexander Lukaschenko.
Der russische Angriff auf Odessa zerstörte nach ukrainischen Angaben unter anderem die Verklärungskathedrale in der zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Altstadt von Odessa. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am Sonntagmorgen in mehreren Online-Netzwerken, für das Vorgehen in Odessa werde "mit Sicherheit Vergeltung gegen die russischen Terroristen" geübt.
Bei den Todesopfern der Angriffe handelt es sich nach ukrainischen Angaben um zwei Männer. Unter den nach Angaben der Regionalverwaltung von Odessa mindestens 22 weiteren Verletzten sind demnach vier Kinder. Die beiden Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs in der Verklärungskathedrale befanden, seien jedoch unverletzt geblieben, sagte Andrij Paltschuk, Archdiakon der Kathedrale. Die Altstadt der ukrainischen Hafenstadt Odessa gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.
Der ukrainischen Luftwaffe zufolge fing die Luftabwehr neun der 19 von Russland abgefeuerten Geschosse ab. Die nicht gestoppten Raketen beschädigten dem Südkommando der ukrainischen Armee zufolge unter anderem den Hafen der Stadt sowie "sechs Wohngebäude, darunter Mehrfamilienhäuser". Außerdem habe es Stromausfälle gegeben.
Der Stabschef des ukrainischen Präsidialamtes, Andrij Jermak, forderte mit Blick auf den erneuten russischen Beschuss mehr Raketenabwehrsysteme und taktische Raketen für sein Land. Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter: "Wir brauchen mehr Flugabwehr."
Seit dem Auslaufen des Abkommens zum Export ukrainischen Getreides aus Schwarzmeerhäfen am Montag hatte Russland nach ukrainischen Angaben wiederholt die Hafenstädte Odessa und Mykolajiw angegriffen. Kiew zufolge nahm Russland insbesondere die Hafen-Infrastruktur ins Visier, um eine Wiederaufnahme ukrainischer Getreideexporte über das Schwarze Meer unmöglich zu machen.
Die russische Armee erklärt, nur Militäranlagen zu beschießen. Zu dem Angriff in der Nacht auf Sonntag erklärten die Streitkräfte in Moskau, sie hätten Orte getroffen, an denen "Terrorakte gegen Russland mithilfe von Marinedrohnen" vorbereitet worden seien. Mit Marinedrohnen war Sicherheitskreisen zufolge am vergangenen Montag die Brücke zwischen Russland und der von Moskau annektierten Halbinsel Krim attackiert worden.
In der Nacht zum Sonntag wehrte die russische Armee nach eigenen Angaben drei ukrainische Angriffe in der Gegend von Saporischschja ab, wo sich das von Russland besetzte größte Atomkraftwerk Europas befindet. Die ukrainische Armee schoss demnach in Richtung von Rabotino.
Die ukrainische Armee erklärte ihrerseits, Russland sei daran gescheitert, eine "verlorene Position" südlich von Nowodariwka in der Region Saporischschja wiederzugewinnen. Der ukrainischen Armee sei es gelungen, an Frontabschnitten nahe Melitopol und Berdjansk "gewonnene Stellungen zu verteidigen".
Der russische Präsident Putin bekräftigte indes bei seinem Treffen mit seinem belarussischen Kollegen Lukaschenko in Sankt Petersburg seine Ansicht, die ukrainische Gegenoffensive sei "gescheitert".
Lukaschenko und Putin gaben sich bei ihrem Treffen volksnah. Die Zeitung "Kommersant" verbreitete im Online-Dienst Telegram ein kurzes Video von einem Bad in der Menge der beiden Staatschefs. AFP konnte nicht verifizieren, ob das Treffen spontan oder inszeniert war.
Die Gespräche zwischen Putin und Lukaschenko sollen dem russischen Präsidenten zufolge zwei Tage dauern. Dabei werde es "sicherlich" um die Sicherheit in der Region gehen, sagte Putin. Der Chef der Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, soll sich in Belarus im Exil befinden.
O.Johnson--AMWN