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Rekord bei internationalen Studierenden - Deutschland weltweit auf Rang drei
Im vergangenen Wintersemester studierten rund 370.000 internationale Studierende an deutschen Hochschulen – so viele, wie nie zuvor. Die Bundesrepublik schob sich damit im weltweiten Ranking der beliebtesten Studienländern an Australien vorbei auf Rang drei, wie das Bundesforschungsministerium und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) am Donnerstag mitteilten. Auf Platz eins der bei internationalen Studierenden beliebtesten Länder liegen die USA, dahinter folgt Großbritannien.
Die meisten internationalen Studentinnen und Studenten, die hierzulande studieren, kommen aus Indien - 42.600. Das Land steht damit bei den Herkunftsländern zum ersten Mal auf Platz eins, dahinter folgt China. Bei den internationalen Erstsemestern lag Deutschland zudem im vergangenen Wintersemester mit rund 80.000 erstmals wieder über dem Niveau vor Ausbruch der Coronapandemie.
"Deutschland ist weiterhin höchst attraktiv für internationale Studierende und Forschende", erklärte Bundesbildungsministerin Bettina Stark Watzinger (FDP). "Das ist eine sehr gute Nachricht für den Wissenschaftsstandort Deutschland und angesichts des Fachkräftemangels." Das Bundesbildungsministerium unterstütze diesen Trend seit Langem.
"Die deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen erfreuen sich weiter international großer Beliebtheit", befand DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee. Dabei hätten insbesondere die hohe Qualität der akademischen Ausbildung, die Gebührenfreiheit und die guten Karrieremöglichkeiten für Hochschulabsolventinnen und -absolventen auf dem deutschen Arbeitsmarkt den Aufstieg der Bundesrepublik unter die Top drei der beliebtesten Studienländer unterstützt.
D.Kaufman--AMWN