-
Netanjahu will "starke" neue rechtsgerichtete Regierung bilden
-
Nach jordanischen Vergeltungsangriffen: Damaskus und Amman wollen Krise beilegen
-
Kongo meldet mehr als 10.000 Ebola-Fälle und Tausende Tote
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Oppositionsführer Eisenkot will nach Israel-Wahl neue Regierung bilden
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Özdemir kritisiert Audi-Chef wegen Auftritts an Trumps Seite
-
Israel-Wahl: Opposition leicht vorne - schwierige Regierungsbildung erwartet
-
Tödliche Schlägerei nach Rockkonzert in der Schweiz wird untersucht
-
Drohne, Rot, Elfer-Drama: Arsenal blamiert sich bei Viertligist
-
Wahlergebnisse in Brasilien und Serbien prägen den politischen Wochenauftakt
-
Porsche verbessert Ergebnis trotz deutlich schwächerer Verkäufe
-
Trotz Füllkrug-Doppelpack: BVB besiegt Werder
-
Pistorius führt Politiker-Ranking an, AfD bleibt stärkste Partei
-
Regierungskreise: USA wollen Flávio Bolsonaro und seiner Familie Visa geben
-
Hubig sieht Klärungsbedarf bei Dobrindts Vergesellschaftungsgesetz
-
Regierungskreise: Trump will laxere Klimaauflagen für Öl- und Gassektor bei Methan
-
Podcast „Radio Migrant“ erzählt Arbeitsmigration aus Sicht der Betroffenen
-
Wahlprognosen in Israel: Opposition leicht vorne - aber ohne Mehrheit
-
Gericht lehnt vorzeitige Haftentlassung von Beate Zschäpe ab
-
Berliner SPD-Spitze will Mitgliederentscheid über Koalition mit Linken und Grünen
-
Zverev übersteht Krimi zum Auftakt - der Nummer eins ganz nah
-
Israels Linke sucht vor der Wahl nach Profil und Mehrheiten
-
Putin spricht mit iranischem Präsidenten über Iran-Krieg
-
Hessischer Jubel an der Elbe: Frankfurt stürmt ins Achtelfinale
-
Fünf mögliche Wege zu einer neuen israelischen Regierung
-
In Unterzahl: Baumgartner rettet Leipzig in Essen
-
Linken-Fraktionsspitze vertagt Entscheidung zu umstrittener Abgeordneter Emde
-
Rekordbeteiligung bei Israel-Wahl - Streit um Betrugsvorwürfe
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Brasiliens Präsident Lula wird 81 - und will 24 Stunden am Tag arbeiten
-
Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus
-
Prozess gegen früheren kremlnahen Aktivisten und heutigen Putin-Kritiker Remeslo begonnen
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
Block-Prozess: Oberlandesgericht soll über beschlagnahmte Aufzeichnungen entscheiden
-
Huthis: Größte Ölraffinerie und Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien angegriffen
-
Israel: Netanjahus Partei fordert länger geöffnete Wahllokale - Eisenkots Partei dagegen
-
Fünf Bundesländer scheiden aus der Suche nach einem Atommüllendlager aus
-
Trump will Kongresswahl-Ergebnisse akzeptieren - wenn sie "ehrlich" sind
-
Jay-Z gestaltet die Halbzeitshow des Super Bowl 2027
-
Parlamentswahl in Israel: Streit um Wahlbetrugsvorwürfe von Netanjahu
-
Trotz Negativserie: Carrick soll United-Coach bleiben
-
Netanjahus Likud-Partei beantragt verlängerte Öffnungszeiten von Wahllokalen
-
Harry Kane feiert seinen ersten Ballon d’Or
-
Anschlag bei Paris: Nationalversammlung hält Schweigeminute für Opfer ab
-
Dokumentarfilm „Naza“ untersucht den Begriff des Kollateralschadens
-
Grünen-Fraktion in Berlin bestätigt Graf und Jarasch als Vorsitzende
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Kolomojskij warnt vor finanziellen Folgen eines Kriegsendes für die Ukraine
-
Urteil in NRW: Möbilierte Mikro-Apartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen
EU-Sondergipfel: Von der Leyen muss sich weiter gedulden
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen muss sich weiter gedulden: Der Brüsseler Sondergipfel zu den europäischen Spitzenposten endete in der Nacht zu Dienstag ohne Einigung auf eine zweite Amtszeit für die 65-Jährige. Klarheit wird erst beim regulären EU-Gipfel ab nächste Woche Donnerstag erwartet. Die Konservativen setzen nun auf klärende Gespräche mit Sozialdemokraten und Liberalen. Die Grünen im Europaparlament kritisierten das "Postengeschachere".
Die Ko-Fraktionsvorsitzende der Grünen, Terry Reintke, äußerte sich im Deutschlandfunk "enttäuscht" über das Treffen der Staats- und Regierungschefs. Wenn nun wieder das "Postengeschachere" losgehe, gefährde dies die Handlungsfähigkeit der EU.
Der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber (CSU), äußerte sich dagegen positiv über den Gipfel: "Unsere Spitzenkandidatin, mit der wir transparent in die Wahl gegangen sind, hat da viel Unterstützung bekommen", sagte er im Deutschlandfunk.
Mit von der Leyen als europaweite Spitzenkandidatin war die EVP um CDU und CSU bei den Europawahlen vor gut einer Woche mit Abstand stärkste Kraft geworden. Die EVP beansprucht deshalb für weitere fünf Jahre die EU-Kommissionsspitze für die frühere Bundesverteidigungsministerin.
Die Sozialdemokraten kamen bei den Wahlen mit leichten Verlusten auf den zweiten Platz und wollen den Posten des EU-Ratspräsidenten neu besetzen, den derzeit der Belgier Charles Michel innehat. Sie haben dafür den früheren portugiesischen Regierungschef António Costa vorgeschlagen.
Die Liberalen wurden mit deutlichen Verlusten drittstärkste Kraft und hoffen auf das Amt des EU-Außenbeauftragten, den mancher Diplomat als "Trostpreis" sieht. Dafür ist die estnische Regierungschefin Kaja Kallas im Gespräch.
Weber sagte, Costa und Kallas seien "in der EVP positiv aufgenommen" worden. Sie stünden "für Kontinuität, für Substanz". Zudem gebe es mit den Kandidaten aus Süd- und Osteuropa eine gute regionale Balance. Das Wichtigste sei nun, "dass wir nicht im Personalchaos enden, sondern uns jetzt um die Inhalte kümmern", betonte er.
Bei dem Gipfel gab es viel Zuspruch für von der Leyen: Eine Reihe von Staats- und Regierungschefs bescheinigten der CDU-Politikerin öffentlich, in den vergangenen fünf Jahren einen "sehr guten Job" gemacht zu haben - darunter auch solche, die nicht dem bürgerlichen Lager angehören.
Während die 65-Jährige damit auf grünes Licht der Mitgliedsländer für eine zweite Amtszeit hoffen kann, wurde überraschend um den Posten des EU-Ratspräsidenten gefeilscht. Nach Angaben aus mehreren Delegationen erhoben die konservativen Staats- und Regierungschefs ebenfalls Anspruch auf das Amt - zumindest für die Hälfte der fünfjährigen Legislatur. Offenbar hat der kroatische Regierungschef Andrej Plenkovic Interesse an dem Posten.
Auch EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola wurde beim Gipfel als mögliche Ratspräsidentin genannt. Zunächst will die 45-jährige Malteserin allerdings weitere zweieinhalb Jahre an der Spitze des Europaparlaments bleiben.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte vor dem Gipfel Hoffnung auf eine Einigung "in kürzester Zeit" geäußert. Für seine Rückendeckung für von der Leyen stellte er erneut eine Bedingung: "Im Parlament darf es keine Unterstützung der Kommissionspräsidentschaft geben, die sich auf rechte und rechtspopulistische Parteien stützt", sagte er.
Denn selbst wenn es kommende Woche beim EU-Gipfel eine schnelle Einigung auf von der Leyen geben sollte, ist dies noch kein Selbstläufer: Im Europaparlament benötigt sie die Unterstützung von 361 der 720 Abgeordneten. Frühestmöglicher Termin für ihre Wahl ist die konstituierende Sitzung des EU-Parlaments Mitte Juli in Straßburg.
F.Schneider--AMWN