-
"Steile Lernkurve": Kretschmann lobt Amtsführung von Merz
-
US-Unternehmen bauen im Juli Arbeitsplätze ab
-
Saudi-Arabien, Türkei und Pakistan schließen inmitten von Iran-Krieg Verteidigungsabkommen
-
Polizei entdeckt Cannabisplantage mit mehr als 900 Pflanzen in Kerpen - Festnahme
-
Xiaomi Skynomad: N70 und N90 erhöhen den Druck auf Europas SUV-Markt
-
Sicherheitskreise vermuten russische Kampagne hinter Falschvideo zu Merz-Rücktritt
-
Papst Leo XIV. will bei Frankreich-Besuch Missbrauchsopfer treffen
-
Nationaler Sicherheitsrat mit Merz tagt zu Drohnenvorfall in Leipzig
-
Kabel der Deutschen Bahn beschädigt: Kölner Staatsschutz ermittelt wegen Sabotage
-
Frankreichs Außenminister Barrot kündigt Reaktion auf russische Wahlkampf-Einmischung an
-
Ein Viertel der Reisenden in Deutschland lässt sich Ziele von der KI vorschlagen
-
Norwegens Fußball-Verband fordert Infantinos Rücktritt
-
Verurteilte Linksextremistin: Bundesgerichtshof bestätigt Beugehaft für Lina E.
-
Verweigerter Dopingtest: NADA will Vierjahressperre für Ansah
-
Medien: Türkischer Präsident Erdogan zu Dreiergipfel in Saudi-Arabien eingetroffen
-
Deutsche Industrieproduktion zeigt sich widerstandsfähig - Rekordstand bei Exporten
-
Weniger Falschgeld im ersten Halbjahr im Umlauf
-
Anhaltende Trockenheit: Rheinpegel bei Düsseldorf auf historischem Tief
-
Urteil: Nähe zu Muslimbruderschaft kann Verbeamtung entgegenstehen
-
Nationaler Sicherheitsrat mit Merz hat zu Drohnenvorfall in Leipzig getagt
-
Dina Ebimbe wechselt von Frankfurt zu Schalke
-
Regierung und Opposition in Venezuela nehmen offiziellen Dialog auf - ohne Machado
-
Schwimm-EM: Gose holt Gold im Freiwasser-Knockout
-
Angeblicher "Geburtstourismus": Trump unternimmt neuen Vorstoß im Streit um US-Staatsbürgerschaft
-
Würgeschlange an Kanalufer in Schleswig-Holstein entdeckt
-
Unter Traktor eingeklemmt: Zwölfjähriger stirbt in Nordrhein-Westfalen
-
Sri Lanka setzt nach Unruhen in Gefängnis Soldaten ein
-
Zuwächse in der Autobranche: Industrieproduktion legt im Juni leicht zu
-
76-jähriger Landwirt in Nordrhein-Westfalen von Traktor überrollt und getötet
-
Nach Tod von 37-Jähriger in Hessen: Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß
-
Deutschlands Exporte im Juni leicht gestiegen
-
Ungenügender Schutz von Kindern: Meta muss in den USA 567 Millionen Dollar zahlen
-
Argentinien: Polizei geht mit Tränengas und Gummigeschossen gegen Proteste vor
-
WNBA: Toronto bleibt trotz starker Sabally in der Krise
-
Grindel erwartet nahendes Ende der Ära Infantino
-
Regierung will bei Klimaschutz vorerst nicht nachsteuern - Kritik der Grünen
-
Hitze und Niedrigwasser: Städte- und Gemeindebund fordert "nationalen Kraftakt"
-
Infantinos Investorenplan: FIFA-Experte fordert Aufarbeitung
-
Biathlon-Olympiasieger Jacquelin wird Teilzeit-Radprofi
-
Kircher: VAR nicht "zu kleinteilig" einsetzen
-
Kreise: Türkei will mit Pakistan und Saudi-Arabien Verteidigungspakt schließen
-
Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen: Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen
-
Ungenügender Schutz von Kindern: Meta muss in USA 567 Millionen Dollar zahlen
-
Regierung und Opposition in Venezuela beginnen offiziellen Dialog - ohne Machado
-
USA wollen bei Visa-Anträgen offenbar Online-Aktivitäten noch stärker überprüfen
-
Röwekamp: Innenministerium muss zentral für Drohnenabwehr zuständig sein
-
Trump unternimmt neuen Vorstoß im Streit um US-Staatsbürgerschaft
-
Erdogan reist zu Dreier-Gipfel mit Pakistan nach Saudi-Arabien
-
58 Soldaten im Jemen bei Huthi-Angriffen getötet - Regierung kündigt Vergeltung an
-
UEFA hält an FIFA-Boykott fest - CAF hält zu Infantino
Proteste in Venezuela: Brasilien und Kolumbien fordern Neuwahlen
Nach internationaler Kritik am erklärten Wahlsieg von Venezuelas Präsident Nicólas Maduro haben Brasilien und Kolumbien Neuwahlen gefordert. Wenn Maduro "gesunden Menschenverstand hat, könnte er versuchen, an die Menschen in Venezuela zu appellieren und vielleicht sogar Wahlen auszurufen", sagt Brasiliens Präsident Lula Inácio Lula da Silva am Donnerstag. Unterdessen verabschiedete das venezolanische Parlament ein Gesetz zur Regulierung von Nichtregierungsorganisationen.
Die Wahlbehörde in Venezuela hatte Maduro ungeachtet internationaler Kritik und Betrugsvorwürfen der Opposition offiziell zum Sieger der Präsidentschaftswahl vom 28. Juli erklärt. Nach der Wahl kam es zu Massenprotesten, bei denen nach Angaben der Staatsanwaltschaft 25 Menschen getötet und 2400 Demonstranten festgenommen wurden.
Mehrere Länder, darunter die USA, Peru und Argentinien, erkannten in den Tagen nach dem Urnengang offiziell den Oppositionskandidaten Edmundo González Urrutia als Sieger der Wahl an. Die EU tat dies bislang nicht, sie lehnte die Anerkennung der Wiederwahl Maduros jedoch ab.
Lula forderte Maduro am Donnerstag in einem brasilianischen Radiosender dazu auf, vor einer Neuwahl "Kriterien für die Teilnahme aller Kandidaten" festzulegen und "Wahlbeobachter aus aller Welt zuzulassen", um die Rechtmäßigkeit der Wahl sicherzustellen. "Er weiß, dass er der brasilianischen Gesellschaft und der Welt eine Erklärung schuldig ist", fügte Lula mit Blick auf seinen venezolanischen Verbündeten hinzu.
Kolumbiens Präsident Gustavo Petro rief im Onlinedienst X zur Abhaltung "neuer, freier Wahlen" auf. Zudem forderte er die übergangsweise Einsetzung einer "Kohabitationsregierung" sowie die Aufhebung aller Sanktionen gegen die Maduro-Regierung und eine "allgemeine nationale und internationale Amnestie". Lula und Petro hatten am Mittwoch in einem Telefongespräch über eine "politische Lösung" für die Krise in Venezuela beraten. Brasilien und Kolumbien unterhalten enge diplomatische Beziehungen zu Maduro.
US-Präsident Joe Biden äußerte sich am Donnerstag ebenfalls zur Krise in Venezuela. Auf die Frage eines Reporters, ob er die Neuwahl-Idee unterstütze, antwortete Biden: "Das tue ich." Das Weiße Haus erklärte aber kurz darauf, Bidens Äußerung habe sich eher allgemein auf die "Absurdität" des von Maduro beanspruchten Wahlsiegs bezogen. "Der Präsident kam auf die Absurdität zu sprechen, dass Maduro und seine Vertreter die Ergebnisse der Wahl vom 28. Juli nicht vorgelegt haben", sagte ein Sprecher. Es sei "absolut eindeutig", dass Maduro die Wahl verloren habe.
Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado lehnte Neuwahlen ab. "Zu ignorieren, was am 28. Juli passiert ist, zeigt mangelnden Respekt für die Venezolaner", die "unter sehr widrigen Bedingungen" gewählt hätten, sagte Machado bei einer Video-Pressekonferenz. Die Opposition habe es geschafft, zu gewinnen, "obwohl es Betrug gab".
Die Opposition hatte den Sieg ebenfalls für sich beansprucht. Sie erklärte, sie habe Zugang zu 80 Prozent der Ergebnisse der Wahllokale gehabt, die bestätigten, dass González Urrutia gewonnen habe.
Auch UN-Wahlbeobachter stellten die Rechtmäßigkeit der Wahl in Frage. Die venezolanische Wahlkommission hatte Maduro mit 52 Prozent der Stimmen zum Sieger der Wahl erklärt, aber keine konkreten Ergebnisse veröffentlicht. Für den autoritär regierenden Präsidenten ist es die dritte Amtszeit. Er schloss Neuwahlen bisher aus.
Gegen González Urrutia und Machado wurden Ermittlungen wegen "Anstachelung zum Aufstand" eingeleitet. Maduro forderte ihre Inhaftierung. Beide halten sich versteckt und treten nicht mehr in der Öffentlichkeit auf.
Das Parlament in Caracas verabschiedete am Donnerstag ein Gesetz, mit dem die Registrierung und Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) reguliert werden sollen. Die weitgehend regierungstreue Nationalversammlung plant zudem weitere Gesetze, die laut Kritikern gegen Maduro-Kritiker gerichtet sind. Der Präsident hatte NGOs vorgeworfen, sie seien eine "Fassade für die Finanzierung terroristischer Aktionen".
P.M.Smith--AMWN