-
Real Madrid verlängert mit Vinicius Jr. bis 2032
-
Schwimm-EM: Eikermann und Rösler gewinnen Silber und Bronze
-
Syrische Staatsmedien: Bombe in Kleinbus nahe Damaskus explodiert
-
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Sprengstoff-Drohne in Leipzig
-
42,2 Grad: Allzeit-Hitzerekord in der Slowakei nach nur einem Tag gebrochen
-
Französische Sängerin Vanessa Paradis gibt Trennung von Regisseur Benchetrit bekannt
-
Tour de France Femmes: Lippert sprintet am Etappensieg vorbei
-
Schwimm-EM: Hentschel/Müller gewinnen Synchron-Bronze
-
Höhere Trassenpreise: Länder drohen mit Klage
-
RWE gibt Offshore-Windparkprojekte in den USA auf
-
Mindestens 38 Soldaten bei Angriffen im Jemen getötet - Huthis reklamieren Attacke
-
UEFA hält an FIFA-Boykott fest
-
Niedrigwasser: Bilger für Aussetzung von Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw
-
Millionendeal perfekt: Diomande wechselt nach Madrid
-
US-Republikaner wollen früheren Corona-Berater Fauci vor Gericht stellen lassen
-
Forlán wird Nationaltrainer in Uruguay
-
Böden in Deutschland ähnlich trocken wie in Dürrejahren 2018 und 2022
-
Mutter mit 71 Stichen getötet und Leiche zerstückelt: Mann muss in Psychiatrie
-
Nach Ausweisung von Journalistin: Russland wirft Frankreich "politische Verfolgung" vor
-
Iran-Krieg: Berichte über US-Munitionsknappheit - Pakistan will neue Gespräche
-
Fund von Sprengstoffdrohne sorgt für Debatte über Luftsicherheit
-
Für zwei Jahre: Salah-Wechsel zu Trabzonspor perfekt
-
Niedrigwasser: Bilger erwägt Aufhebung von Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw
-
Kritik von Naturschützern: Kreuzfahrtbranche weiter auf "fossilem Kurs"
-
Knöchelbruch: Lamparter muss nach Sturz operiert werden
-
Medien: Ukrainisches Flugzeug in Leipzig neben Drohne war mit Munition beladen
-
Schauspielerin Iris Berben bekommt Deutschen Kulturpolitikpreis
-
Passagierverkehr an deutschen Flughäfen im ersten Halbjahr gesunken
-
Papst Leo bei Besuch in Assisi von tausenden jungen Menschen begeistert empfangen
-
Hausärzte kritisieren Untätigkeit der Regierung in Hitzekrise
-
Übernahmekampf: Commerzbank geht mit Rekordergebnis in Gespräche mit der Unicredit
-
Nach Drohnen-Vorfall an Leipziger Flughafen: Suche nach weiterem Objekt dauert an
-
Verbände fordern Regierung zu Einberufung von Hitzegipfel auf
-
Schwimm-EM: Eikermann und Rösler stark im Turm-Vorkampf
-
Kompany: "Es ist schwierig, besser zu werden"
-
Medien: Diomande wechselt zu Real Madrid
-
E-Auto-Boom setzt sich auch im Juli fort - Neuwagenmarkt weiter im Aufwärtstrend
-
Lebenslange Haft in Prozess um Autoanschlag auf Münchner Verdi-Demo
-
Korruptionsermittlungen gegen ukrainische Ex-Botschafterin in den USA
-
Wahl-O-Mat zu Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gestartet
-
Bundesverfassungsgericht: Bundestag muss "zeitnah" über Wahleinsprüche entscheiden
-
KI-Boom: Siemens verzeichnet Rekord bei Auftragseingang und deutliche Gewinnzuwachs
-
Frau aus Berliner Kleingartenvorstand soll fast eine Million Euro veruntreut haben
-
Zahl deutscher Azubis sinkt deutlich - Anstieg bei ausländischen Auszubildenden
-
Frau fällt bei Gewitter von Motorboot in Bodensee und stirbt
-
Rüstungsbetrieb in Bayern ausgespäht: Mutmaßlicher Agent festgenommen
-
Myanmars Ex-General Min Aung Hlaing zu erstem Besuch in Thailand als Präsident
-
Drohnenabwehr: Grüne fordern "klare Zuständigkeiten" - SPD sieht Behörden gestärkt
-
Nach Suchaktion: Vermisste Dreijährige aus Schleswig-Holstein tot aufgefunden
-
Auto kommt von Autobahn ab und stürzt auf Gleise: Drei Tote in Bayern
US-Justiz klagt Hamas-Chef Sinwar und weitere Anführer an
Die US-Justiz hat mehrere Anführer der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas wegen "Terrorismus" und weiterer Vorwürfe angeklagt. Wie aus am Dienstag (Ortszeit) nach monatelanger Geheimhaltung freigegebenen Dokumenten hervorgeht, erhob das US-Justizministerium Anfang Februar Anklage gegen sechs Hamas-Anführer wegen des Überfalls der islamistischen Palästinensergruppe auf Israel am 7. Oktober. Darunter ist Hamas-Chef Jahja Sinwar und dessen inzwischen getöteter Vorgänger Ismail Hanija.
Das Justizministerium in Washington wirft den Hamas-Anführern unter anderem "Verschwörung zur materiellen Unterstützung von Terrorakten mit Todesfolge" sowie sechs weitere Anklagepunkte vor. Die Anklage enthält zudem Haftbefehle gegen alle sechs Beschuldigten.
US-Justizminister Merrick Garland erklärte in einer Videobotschaft, die Anklage richte sich gegen Sinwar und "weitere hochrangige Hamas-Funktionäre", weil diese die "über Jahrzehnte hinweg massenhafte Gewalt und Terror" geplant hätten - einschließlich des Großangriffs auf Israel vor elf Monaten.
"Bei ihren Angriffen in den vergangenen drei Jahrzehnten hat die Hamas Tausende von Zivilisten ermordet und verletzt, darunter Dutzende von US-Bürgern", sagte Garland. Die nun veröffentlichte Anklage sei "nur ein Teil unserer Bemühungen, jeden Aspekt der Aktivitäten der Hamas ins Visier zu nehmen", ergänzte der US-Justizminister: "Diese Maßnahmen werden nicht unsere letzten sein."
Die Anklage sei unter Verschluss gehalten worden, "um den Vereinigten Staaten zu ermöglichen, Hanija und die anderen Angeklagten in Gewahrsam zu nehmen", erklärte ein Beamter des Justizministeriums. Als einen Grund für die Freigabe der Dokumente nannte er unter anderem "jüngste Entwicklungen in der Region" sowie Hanijas Tod.
Neben Sinwar und Hanija betrifft die Anklage vier weitere hochrangige Hamas-Funktionäre, darunter den ehemaligen und im Juli gestorbenen Oberbefehlshaber der Essedin-al-Kassam-Brigaden, Mohammad Al-Masri sowie dessen Stellvertreter Marwan Issa, der nach israelischen Angaben im März bei einem israelischen Armeeeinsatz getötet wurde. Darüber hinaus sind der in Katar lebende Hamas-Auslandschef Chaled Meschal sowie der ebenfalls im Ausland lebende Hamas-Verantwortliche für internationale Beziehungen, Ali Baraka, angeklagt.
Laut Garland untersuchen die US-Behörden zudem die Tötung von Hersh Goldberg-Polin, einem 23-Jährigen mit israelischer und US-Staatsbürgerschaft. Goldberg-Polin war am 7. Oktober von Hamas-Kämpfern vom Nova-Musikfestival im Süden Israels entführt und am Wochenende von der israelischen Armee tot aus dem Gazastreifen geborgen worden. "Wir untersuchen die Ermordung von Hersh und jeden einzelnen der brutalen Morde der Hamas an Amerikanern als einen terroristischen Akt", sagte der Justizminister.
Das Schicksal der 23-Jährigen hatte auch die Menschen in den USA bewegt, wo seine Eltern im vergangenen Monat beim Parteitag der Demokraten sprachen. US-Präsident Joe Biden erklärte am Sonntag, er sei "am Boden zerstört und empört" über Goldberg-Polins Tod und schwor, dass "die Hamas-Führer für diese Verbrechen bezahlen werden".
Bei ihrem Großangriff auf Orte im Süden Israels hatten Kämpfer der von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuften Hamas am 7. Oktober nach israelischen Angaben 1205 Menschen getötet und 251 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Bei den Angriffen wurden der Klage zufolge mindestens 43 US-Bürger getötet und mindestens zehn weitere als Geiseln genommen oder als vermisst gemeldet.
Als Reaktion auf den Hamas-Angriff geht Israel seit Monaten massiv militärisch im Gazastreifen vor. Nach Angaben der Hamas, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, wurden dabei bisher mehr als 40.800 Menschen getötet.
S.Gregor--AMWN