-
Niedersachsen: Splittergranate aus Zweitem Weltkrieg in Einfamilienhaus entdeckt
-
Commerzbank meldet Rekordergebnis - Gespräche mit Unicredit stehen an
-
Coup für Köln: Hendrich kehrt in die Bundesliga zurück
-
Kokain in Lutschern: 68-Jähriger bei Schmuggelversuch in Düsseldorf ertappt
-
"Infanti-No Go": Pressestimmen zum Verbleib des FIFA-Chefs
-
Manipulierte Trainerwahl? Razzia bei Südkoreas Fußball-Verband
-
DIHK fordert "resiliente" Infrastruktur: Wasserstraßen besser an Niedrigwasser anpassen
-
Zverev hadert nach Aus: "Schlechtestes Spiel der Saison"
-
Vier deutsche, neun neue: Teammanager-Rekorde in England
-
Trump-Hubschrauber über Washington womöglich Passagierflugzeug zu nahe gekommen
-
Niedrigwasser: Industrie- und Schifffahrtsverbände fordern konkrete Schritte
-
Extremes Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn
-
Bundesgerichtshof urteilt über Mann wegen Kriegsverbrechen in syrischem Bürgerkrieg
-
Urteil in Prozess um tödlichen Autoanschlag auf Verdi-Demonstration in München
-
Vorwurf der Preisabsprache: Drei US-Produzenten müssen 53 Millionen Eier spenden
-
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich "uneingeschränkt" hinter Infantino
-
Steinmeier-Nachfolge: Özdemir spricht sich für eine Frau aus
-
Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen
-
Nilpferd-Baby von Herde von Drogenboss Escobar erst gerettet und dann doch gestorben
-
Niedrigwasser: Ex-Umweltministerin Lemke fordert grundsätzliche Gegenmaßnahmen
-
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino
-
Brandgefahr: THW fordert mehr Investitionen für Bevölkerungsschutz
-
Unbekannter schießt in Baden-Württemberg auf Auto: Ein Verletzter
-
FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino
-
Fehlstart der Hartplatzsaison: Zverev scheitert in Montréal
-
US-Kriegsschiffe der neuen "Trump"-Klasse könnten 275 Milliarden Dollar kosten
-
Drohnen-Vorfall in Leipzig: Dobrindt sieht "neues Bedrohungsszenario"
-
Dobrindt: Drohnen-Vorfall in Leipzig ist "neue Gefahrenqualität"
-
Schwimm-EM: Wesemann gewinnt Gold vom 3-m-Brett
-
Netanjahu stellt sich gegen US-Plan zum Gazastreifen - Armeechef: Gehen "proaktiv" vor
-
Jaissle neuer Teammanager bei Woltemade-Klub Newcastle
-
Behörden in Kolumbien retten Nilpferdbaby der von Drogenboss Escobar eingeführten Herde
-
Studie: Mehr Pumas - weniger Verkehrsunfälle mit Rehen
-
Noosha Aubel: Czy poradzi sobie z problemami Poczdamu?
-
Noosha Aubel: Είναι σε θέση να αντιμετωπίσει τα προβλήματα του Πότσδαμ;
-
Noosha Aubel: Klarar hon av Potsdams problem?
-
نوشا أوبيل: هل هي على مستوى التحديات التي تواجهها بوتسدام؟
-
Noosha Aubel: Zvládne problémy Postupimi?
-
Vier Männer in London von mutmaßlich psychisch kranker Frau niedergestochen
-
Times: Infantino bietet WM-Finale für Unterstützung
-
Schwimm-EM: Pfeif gewinnt ihre dritte Silbermedaille
-
Tour de France Femmes: Niedermaier fährt ins Weiße Trikot
-
US-Bundesstaat Michigan: Linker Demokrat El-Sayed gewinnt Senats-Vorwahl
-
Tillman: "Hat zwischen dem Trainer und mir nicht gepasst"
-
Teheran: Iran und Oman einigen sich auf neue Route durch Straße von Hormus
-
Vier Menschen in London niedergestochen - eine Frau festgenommen
-
US-Bundesstaat Michigan: Linker Demokrat gewinnt Senats-Vorwahl
-
Cannabisplantage mit fast 650 Pflanzen in Sachsen-Anhalt entdeckt - zwei Festnahmen
-
Medien: Vier Menschen in London niedergestochen - eine Frau festgenommen
-
Verkehrsminister Bilger will Wasserstraßen "widerstandsfähiger" machen
Israel meldet Angriff auf Hamas-Kommandozentrum in humanitärer Zone - laut Zivilschutz 40 Tote
Israel hat nach eigenen Angaben einen Luftangriff in einer humanitären Zone im Gazastreifen ausgeführt, bei dem nach palästinensischen Angaben Dutzende Menschen getötet wurden. Bei dem Beschuss eines Kommando-Zentrums der Hamas in Al-Mawasi seien ranghohe "Terroristen" der radikalislamischen Palästinenserorganisation getroffen worden, erklärte die israelische Armee in der Nacht zu Dienstag. Der palästinensische Zivilschutz erklärte hingegen, es seien die Zelte von Geflüchteten bombardiert und dabei mindestens 40 Menschen getötet und 60 weitere verletzt worden.
Mohammed al-Mughair vom Zivilschutz im Gazastreifen sagte der Nachrichtenagentur AFP, nach dem Angriff in der humanitären Zone Al-Mawasi in Chan Junis im Süden des Gazastreifens seien 40 Tote und 60 Verletzte geborgen und in nahegelegene Krankenhäuser gebracht worden. "Unsere Teams versuchen immer noch, 15 Vermisste zu bergen", fügte al-Mughair hinzu. Er sprach von einem Angriff auf "die Zelte von Vertriebenen" in Al-Mawasi.
Von mehreren Quellen im Zivilschutz des Gazastreifens hieß es, dass der Luftangriff riesige Krater hinterlassen habe. "Ganze Familien sind bei dem Mawasi-Chan-Junis-Massaker verschwunden, unter dem Sand, in tiefen Löchern", sagte Zivilschutz-Sprecher Mahmud Basal. Nach seinen Angaben waren die Zivilisten in dem Gebiet vorab nicht vor dem Luftangriff gewarnt worden.
"Mehr als 20 bis 40 Zelte wurden vollkommen beschädigt", erklärte der Sprecher und verwies auf "drei tiefe Krater". Bei der Bergung der Verschütteten fehlte es nach seinen Angaben an der notwendigen Ausrüstung.
Die israelische Armee warf den "terroristischen Organisationen im Gazastreifen" vor, "zivile und humanitäre Infrastruktur systematisch zu missbrauchen, darunter das ausgewiesene humanitäre Gebiet, um terroristische Aktivitäten gegen den Staat Israel und die israelische Armee auszuführen". So habe die Hamas "von einem Kommando- und Kontrollzentrum mitten in der humanitären Zone in Chan Junis operiert".
Die Hamas versicherte, in dem angegriffenen Gebiet hätten sich keine Kämpfer aufgehalten. Diese Darstellung der israelischen Armee sei eine "unverfrorene Lüge", erklärte die islamistische Organisation im Onlinedienst Telegram.
Die israelische Armee hatte Al-Mawasi in der Anfangsphase des Gaza-Kriegs als sichere Zone für Zivilisten ausgewiesen. Zehntausende durch den Krieg vertriebene Palästinenser suchten dort Schutz. Hin und wieder führt die israelische Armee jedoch in dem Gebiet und seiner Umgebung Angriffe aus.
So war nach ihren Angaben im Juli der Hamas-Militärchef Mohammed Deif bei einem dieser Angriffe getötet worden. Nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörden starben bei diesem Armeeeinsatz mehr als 90 Menschen.
Israel und die Hamas befinden sich seit elf Monaten im Krieg. Er war durch den brutalen Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober vergangenen Jahres ausgelöst worden. Kämpfer der Hamas und anderer militanter Palästinensergruppen hatten bei den Angriffen auf Orte im Süden Israels nach israelischen Angaben 1205 Menschen getötet und 251 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.
Als Reaktion auf den Hamas-Angriff geht Israel massiv militärisch im Gazastreifen vor. Nach Angaben der Hamas, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, wurden dabei seit Oktober mehr als 40.990 Menschen in dem Palästinensergebiet getötet.
Seit Beginn des Gaza-Kriegs wurde die meisten der 2,4 Millionen Menschen im Gazastreifen mindestens einmal vertrieben. In Al-Mawasi nahm die Bevölkerungsdichte im Zuge der Fluchtbewegungen massiv zu. Hatten dort vor dem Krieg rund 1200 Menschen pro Quadratkilometer gelebt, sind es nach Berechnungen der UNO nun 30.000 bis 34.000 Menschen pro Quadratkilometer. Die unter Schutz stehende Zone schrumpfte derweil von 50 auf 41 Quadratkilometer.
Die USA, Katar und Ägypten bemühen sich um die Vermittlung eines Waffenruhe-Abkommens zwischen Israel und der Hamas, das auch die Freilassung aller im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln ermöglichen soll.
Die indirekt geführten Verhandlungen zwischen den beiden Konfliktparteien sind allerdings festgefahren. Während die Hamas als Bestandteil des Abkommens einen vollständigen Abzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen verlangt, beharrt die israelische Regierung darauf, dass sie im sogenannten Philadelphi-Korridor an der Grenze des Gazastreifens zu Ägypten die Kontrolle behalten müsse.
Y.Aukaiv--AMWN