-
Tennis: Alcaraz sagt auch für Cincinnati ab
-
Trump: Iran muss Hormus-Straße "sehr bald" öffnen oder wird "sehr hart getroffen"
-
Behörden: Zwei Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Kompany stärkt Jugendspieler: "Können nichts falsch machen"
-
Deutlich mehr Firmengründungen in Deutschland im vergangenen Jahr
-
Urteil in Prozess um rechte Gruppe Letzte Verteidigungswelle in Hamburg erwartet
-
Möglicher neuer Zivildienst: ASB und DRK stellen konkrete Forderungen
-
Vor Präsidenten-Besuch: Bewaffneter auf Trump-Golfplatz festgenommen
-
Jüdische Organisation: Deutlich mehr antisemitische Angriffe in Großbritannien
-
Wieder Explosionen in Kiew - Luftwaffe warnt vor ballistischen Raketen
-
Möglicher neuer Zivildienst: Arbeiter-Samariter-Bund stellt konkrete Forderungen
-
SpaceX schreibt rote Zahlen: Raumfahrtkonzern enttäuscht nach Rekordbörsengang
-
Medien: Infantino ruft FIFA-Mitarbeiter zu Krisentreffen
-
Schwimm-EM: Hentschel und Turmduo verpassen Medaille
-
Neuer US-Geheimdienstkoordinator Clayton vereidigt
-
Schwimm-EM: Avila Sanchez und Eikermann verpassen Medaille
-
Vulkanausbruch in Guatemala: Höchste Warnstufe und hunderte Evakuierte
-
Feuerwehrleute und Hubschrauber bekämpfen Brand in Naturschutzgebiet in Niederlanden
-
Steinmeier-Nachfolge: Linke regt Staatsoberhaupt aus Zivilgesellschaft an
-
Berliner CSD-Anschlag: "Viele offene Fragen" bei Sitzung von Innenausschuss
-
Tour de France Femmes: Sieg und Gelb für Reusser
-
Trumps umstrittener Justizminister Blanche nimmt Hürde für Ernennung
-
Feuerwehr meldet Fortschritte bei Bekämpfung der Waldbrände nahe Athen
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU-Innenminister demonstrieren Geschlossenheit
-
Italienische Müllabfuhr findet verlorenen Millionen-Lottoschein
-
Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrand in Naturschutzgebiet im Südosten der Niederlande
-
US-Bundesstaat Michigan: Demokraten liefern sich Richtungs-Vorwahl um Senatsposten
-
10.000 Tonnen Fisch im Jahr: Behörden in Südfrankreich genehmigen Mega-Lachsfarm
-
US-Handelsdefizit geht im Juni leicht zurück
-
Fast 41 Grad: Neuer Temperaturrekord in Österreich gemessen
-
Badeverbote in Südwestfrankreich wegen Portugiesischer Galeeren
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU demonstriert bei Krisensitzung Einigkeit
-
US-Finanzminister hält Hormus-Abkommen mit Iran bis Mittwoch für möglich
-
Bundesregierung bereitet neuen Zivildienst vor - bei Rückkehr der Wehrpflicht
-
Interne Mitteilung: Grafström distanziert sich von Infantino
-
Spotify will Abonnenten Tickets vor dem Start des Vorverkaufs anbieten
-
Zuviele Unsicherheiten: Traditionelle Prognose für französische Weinernte verschoben
-
Linke regt Steinmeier-Nachfolge aus Zivilgesellschaft an
-
Díaz-Comeback: Bayern gewinnen Test in Südkorea
-
Waldbrand breitet sich in Naturschutzgebiet im Südosten der Niederlande aus
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU demonstriert nach Krisensitzung Einigkeit
-
Niedrigwasser gefährdet laut Ökonomen deutsches Wirtschaftswachstum
-
Auseinandersetzung in Köln: Vier Verletzte und sieben Festnahmen
-
Frachter in Straße von Hormus von Geschoss getroffen - Ein Vermisster
-
Bundestags-Innenausschuss berät über Konsequenzen aus Berliner CSD-Anschlag
-
Luxushotel Adlon in Berlin soll verkauft werden
-
Schwerdtner: Merz tappt bei Ceuta-Krise "in Falle der Ultrarechten"
-
Gericht: Kein Schmerzensgeld nach Grätsche durch Hobbyfußballer
-
Linke: Nächster Bundespräsident soll aus Zivilgesellschaft kommen
-
NRW-Ministerpräsident Wüst: Kanzleramt "aktuell keine Option"
Follower zu "Kaltstellen" von Behörden aufgefordert - Haftstrafe in München
Ein Anhänger verschiedener Verschwörungsideologien ist in München als Rädelsführer einer kriminellen Vereinigung zu einer Haftstrafe von fast drei Jahren verurteilt worden. Wie das Landgericht München I am Freitag feststellte, hatte Johannes M. ab dem Jahr 2021 einen Kanal im Onlinedienst Telegram mit vielen Abonnenten betrieben. Diese habe er regelmäßig dazu aufgefordert, Behörden mit Telefonaten und Mails "kaltzustellen".
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden seien daraufhin bedroht und beleidigt sowie Opfer von versuchten Nötigungen geworden. Auch M. selbst habe bei Behörden, aber auch in ärztlichen Praxen angerufen und Menschen mit unflätigen Ausdrücken beleidigt.
Wegen der vielen Anrufe von Followern des Telegram-Kanals hätten manche Behörden tagelang schließen müssen, erklärte das Gericht. Einige Betroffene hätten erhebliche psychische Beeinträchtigungen erlitten. So sei etwa die kriminalpolizeiliche Hauptsachbearbeiterin in dem Verfahren schon seit fast zwei Jahren wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung krankgeschrieben.
M. soll die Staatlichkeit Deutschlands ablehnen und Anhänger einer "kruden Mischung" von Verschwörungsmythen sein, die sich an Elementen der sogenannten Qanon-Bewegung und der Reichsbürgerszene orientiere. Reichsbürger sehen die Bundesrepublik nicht als einen legitimen Staat an und fühlen sich an Gesetze, Verwaltungsakte und Gerichtsentscheidungen vielfach nicht gebunden. Es gibt Überschneidungen mit Rechtsextremisten und Anhängern weiterer Verschwörungsideologien.
Die Einrichtung des Telegram-Kanals habe auf einer weltverschwörerischen Weltanschauung beruht und Mitgliedern die Möglichkeit gegeben, sich aktiv zu beteiligen, erklärte das Gericht. Zweck der Gruppe sei die Begehung von Straftaten zu Lasten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Behörden gewesen. Der Angeklagte habe als Rädelsführer agiert und den Kanal auch genutzt, um öffentlich zu Straftaten aufzufordern.
Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten gegen M. wegen der Rädelsführerschaft in einer kriminellen Vereinigung und vieler anderer Straftaten. Die hohe Zahl an Taten sowie Vorstrafen des Angeklagten seien strafverschärfend gewertet worden, hieß es. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, es kann noch Revision zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe eingelegt werden.
Das Gericht teilte weiter mit, dass zur Urteilsverkündung Zuschauer gekommen seien, um den Angeklagten zu unterstützen. Sie hätten die mündliche Begründung des Urteils häufig gestört und seien schließlich des Saals verwiesen worden.
P.Stevenson--AMWN