-
Medien: Infantino ruft FIFA-Mitarbeiter zu Krisentreffen
-
Schwimm-EM: Hentschel und Turmduo verpassen Medaille
-
Neuer US-Geheimdienstkoordinator Clayton vereidigt
-
Schwimm-EM: Avila Sanchez und Eikermann verpassen Medaille
-
Vulkanausbruch in Guatemala: Höchste Warnstufe und hunderte Evakuierte
-
Feuerwehrleute und Hubschrauber bekämpfen Brand in Naturschutzgebiet in Niederlanden
-
Steinmeier-Nachfolge: Linke regt Staatsoberhaupt aus Zivilgesellschaft an
-
Berliner CSD-Anschlag: "Viele offene Fragen" bei Sitzung von Innenausschuss
-
Tour de France Femmes: Sieg und Gelb für Reusser
-
Trumps umstrittener Justizminister Blanche nimmt Hürde für Ernennung
-
Feuerwehr meldet Fortschritte bei Bekämpfung der Waldbrände nahe Athen
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU-Innenminister demonstrieren Geschlossenheit
-
Italienische Müllabfuhr findet verlorenen Millionen-Lottoschein
-
Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrand in Naturschutzgebiet im Südosten der Niederlande
-
US-Bundesstaat Michigan: Demokraten liefern sich Richtungs-Vorwahl um Senatsposten
-
10.000 Tonnen Fisch im Jahr: Behörden in Südfrankreich genehmigen Mega-Lachsfarm
-
US-Handelsdefizit geht im Juni leicht zurück
-
Fast 41 Grad: Neuer Temperaturrekord in Österreich gemessen
-
Badeverbote in Südwestfrankreich wegen Portugiesischer Galeeren
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU demonstriert bei Krisensitzung Einigkeit
-
US-Finanzminister hält Hormus-Abkommen mit Iran bis Mittwoch für möglich
-
Bundesregierung bereitet neuen Zivildienst vor - bei Rückkehr der Wehrpflicht
-
Interne Mitteilung: Grafström distanziert sich von Infantino
-
Spotify will Abonnenten Tickets vor dem Start des Vorverkaufs anbieten
-
Zuviele Unsicherheiten: Traditionelle Prognose für französische Weinernte verschoben
-
Linke regt Steinmeier-Nachfolge aus Zivilgesellschaft an
-
Díaz-Comeback: Bayern gewinnen Test in Südkorea
-
Waldbrand breitet sich in Naturschutzgebiet im Südosten der Niederlande aus
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU demonstriert nach Krisensitzung Einigkeit
-
Niedrigwasser gefährdet laut Ökonomen deutsches Wirtschaftswachstum
-
Auseinandersetzung in Köln: Vier Verletzte und sieben Festnahmen
-
Frachter in Straße von Hormus von Geschoss getroffen - Ein Vermisster
-
Bundestags-Innenausschuss berät über Konsequenzen aus Berliner CSD-Anschlag
-
Luxushotel Adlon in Berlin soll verkauft werden
-
Schwerdtner: Merz tappt bei Ceuta-Krise "in Falle der Ultrarechten"
-
Gericht: Kein Schmerzensgeld nach Grätsche durch Hobbyfußballer
-
Linke: Nächster Bundespräsident soll aus Zivilgesellschaft kommen
-
NRW-Ministerpräsident Wüst: Kanzleramt "aktuell keine Option"
-
Marokko weist Verantwortung für Massenandrang von Migranten auf Ceuta zurück
-
Juli war heißester Monat seit Aufzeichnungsbeginn in Frankreich
-
Mindestens neun Tote bei gegenseitigen Luftangriffen Russlands und der Ukraine
-
Schwimm-EM: Wellbrock holt Gold - Bronze für Klemet
-
Urteil gegen Apple: Ersatzgerät im Rahmen der Gewährleistung muss fabrikneu sein
-
Rund 50 Rinder bei Stallbrand in Niedersachsen verendet
-
Zwei Männer in Augsburg getötet - Polizei nimmt Verdächtigen fest
-
Streit um Aus für "Rente mit 63": Frei sieht keinen Verhandlungsspielraum
-
Unwettergefahr bei starker Hitze: Wetterdienst warnt vor neuen Gewittern
-
Dutzende Löschflugzeuge weiter im Einsatz gegen Feuer nahe Athen
-
"Frei erfunden": FIFA dementiert Infantino-Anrufe bei Trump
-
Schwacher Yen hilft: Toyota hebt Gewinnprognose an
Ukrainische Armee zieht sich aus östlicher Stadt Wuhledar zurück
Angesichts intensiver russischer Angriffe hat sich die ukrainische Armee nach eigenen Angaben aus der strategisch wichtigen Stadt Wuhledar im Osten des Landes zurückgezogen. Das Oberkommando habe die Erlaubnis zum Rückzug der Einheiten gegeben, "um Personal und militärische Ausrüstung zu retten und eine Position für weitere Einsätze einzunehmen", erklärte die in dem Gebiet aktive Einheit am Mittwoch im Onlinedienst Telegram. Die ukrainische Staatsanwaltschaft eröffnete unterdessen Ermittlungen wegen der mutmaßlichen Hinrichtung ukrainischer Kriegsgefangener durch russische Soldaten.
Die ukrainische Einheit erklärte, es seien den Russen zwar schwere Schäden zugefügt worden, durch die unablässigen Angriffe bestehe jedoch die "Gefahr einer Einkreisung", hieß es weiter.
Die Bergbaustadt Wuhledar liegt rund 50 Kilometer südwestlich von Donezk. Seit Beginn seines Angriffskriegs im Februar 2022 hatte Russland versucht, den Ort einzunehmen. Immer wieder kam es zu blutigen Kämpfen um die Kontrolle über die Stadt, die inzwischen durch den russischen Beschuss weitgehend zerstört ist.
Dass sich die ukrainische Armee nun von dort zurückzieht und die Stadt den russischen Streitkräften überlässt, wirft Fragen zur Festigkeit der ukrainischen Verteidigungsstellungen entlang der südöstlichen Front auf. Der ukrainische Rückzug aus Wuhledar stellt einen der bedeutendsten Geländegewinne für die russischen Truppen bei ihrem seit Monaten andauernden Vorstoß im Osten der Ukraine dar.
Vor der russischen Invasion lebten rund 14.000 Menschen in Wuhledar. Nach Angaben von Gouverneur Wadym Filaschkin waren es zuletzt noch rund hundert Zivilisten. Die humanitäre Situation sei "äußerst schwierig", schrieb Filaschkin im Onlinedienst Telegram.
Russische Militärblogger hatten in den vergangenen Tagen Videos veröffentlicht, in denen Soldaten russische Flaggen in Wuhledar hissten. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte die Einnahme der Stadt zunächst nicht. Das Ministerium erklärte am Mittwoch lediglich, dass die Streitkräfte die kleine Siedlung Verchnokamjanske weiter nördlich in der Region Donezk eingenommen hätten.
Beide Seiten haben immense Ressourcen in den Kampf um Wuhledar gesteckt. Die Eroberung hat aber wohl vor allem eine symbolische Bedeutung. "Es ist unklar, ob die russischen Streitkräfte in naher Zukunft schnelle Fortschritte über Wuhledar hinaus machen werden", heißt es in einer Analyse des Instituts für Kriegsstudien aus den USA.
Russische Truppen versuchen derweil auf Pokrowsk weiter nördlich vorzurücken. Tausende Zivilisten haben die strategisch wichtige Bergbaustadt im vergangenen Monaten verlassen. Die russischen Streitkräfte sind inzwischen weniger als zehn Kilometer von Pokrowsk entfernt.
In Kiew leitete unterdessen die ukrainische Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen der mutmaßlichen Hinrichtung von 16 ukrainischen Kriegsgefangenen durch die russische Armee ein. Sie stützt sich dabei auf Informationen aus Onlinenetzwerken, darunter ein Video der mutmaßlichen Hinrichtung.
Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine im Februar 2022 haben sich beide Seiten bereits mehrfach die Tötung von Kriegsgefangenen vorgeworfen. Im März 2023 ging das Video eines gefangenen ukrainischen Soldaten viral, auf dem dieser "Ruhm der Ukraine!" ruft und dann durch Erschießen hingerichtet wird.
Th.Berger--AMWN