-
Trotz GKV-Reform: Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an stabile Beiträge
-
Deutsche Bahn stellt Halbjahreszahlen vor
-
Bundesgerichtshof urteilt über "Focus"-Ärztesiegel
-
UN-Sicherheitsrat: Abstimmung über Guterres-Nachfolge beginnt
-
Wegen Protesten in Bolivien: Haftbefehl gegen Ex-Staatschef Morales erlassen
-
Erstmals seit fast einer Woche: USA melden neue Angriffe auf den Iran
-
Rushdie-Attentäter einer "terroristischen Handlung" schuldig gesprochen
-
Städtetag: Wir brauchen "Milliardensummen" für Schutz gegen die Hitze
-
Nach Selenskyj-Warnung vor "massiven" Luftangriffen: Explosionen in Kiew
-
"Bild": Deutsche Bahn macht erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn
-
Microsoft profitiert von KI-Investitionen - Instagram-Mutter Meta schwächelt
-
Trump: Internationaler Flughafen Washington soll "bester" der Welt werden
-
Nach BBC-Doku: Schauspieler Jared Leto weist Vorwürfe sexueller Gewalt zurück
-
Infantino verteidigt sich: "Eine Chance, keine Verpflichtung"
-
"Familienstreit" bei der Fed: US-Notenbank lässt Leitzins vorerst unverändert
-
Schwere Waldbrände in Griechenland und in der Türkei - Mehrere Tote
-
Nach gescheiterter Klage: Medien fordern Millionenkosten von Prinz Harry zurück
-
Nach US-saudiarabischen Angriffen im Irak droht neue Eskalation des Kriegs in der Region
-
Vater von Amy Winehouse muss Freundinnen der Sängerin fast eine Million Pfund zahlen
-
Brasiliens Justiz untersucht Video mit KI-Bild von Ex-Präsident Bolsonaro
-
Mancini-Einstand mit Entschuldigung: "Es tut mir leid"
-
Trump stellt früheren US-Corona-Berater Fauci an den Pranger
-
Kabinettsumbildung vollzogen - Merz verspricht nach Kritik aus der CDU neuen Stil
-
Frei will als Unions-Fraktionschef Vertrauen der Menschen zurückgewinnen
-
Merz will seine Politik künftig besser erklären
-
Protest gegen neue Kategorie für asiatischen Pop: Band BTS will keinen Grammy
-
Merz hofft nach Turbulenzen um Personalwechsel auf "neue Dynamik"
-
Ukraine zieht gegen Rückkehr Russlands zu Olympischen Spielen vor Gericht
-
Apotheken, Tankstellen und Altenpflege: Kuba öffnet Wirtschaftssektoren für Privatfirmen
-
"Fatales Zeichen": Neuendorf kritisiert FIFA-Pläne
-
OpenAI: Unkontrollierter KI-Hackerangriff war größer als angenommen
-
Linnemann tritt Amt als Gesundheitsminister an - Werkzeugkasten als Geschenk
-
Durchgesickerte Prüfungsaufgaben: Indische Abgeordnete stimmen für härtere Strafen
-
Kabinettsumbildung vollzogen - Merz-Vertrauter Frei neuer Fraktionschef der Union
-
Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für heftige Kritik
-
Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf FIFA-Pläne
-
Besser als Spahn: Union wählt Frei mit fast 92 Prozent zum neuen Fraktionschef
-
Nach kurzzeitiger Ruhe neue Angriffe des Iran und US-Angriffe im Irak
-
Nordrhein-Westfalen: 27-jähriger Zollbeamter stürzt bei Einsatz von Dach und stirbt
-
Analyse: Zahl antisemitischer Angriffe weltweit gestiegen - besonders in Deutschland
-
Bayern-Zugang Brown: Auf Rummenigges Spuren
-
Anschlag auf Verdi-Demo in München: Verteidigung fordert Unterbringung in Psychiatrie
-
Nach 15 Jahren: Erstmals wieder Direktflug nach Syrien
-
Frankreich weist umstrittene russische Journalistin Fedorova aus
-
Bundesregierung will KI in Asylverfahren nutzen - Kritik von Pro Asyl
-
Amtsübergabe: Neuer Verkehrsminister Bilger will "ideologische Debatten" vermeiden
-
Evakuierte in Spanien und Frankreich kehren nach Bränden zurück - Erneut Hitzewelle
-
Nordrhein-Westfalen: Lehrerin scheitert vor Gericht mit Versetzung nach Ostfriesland
-
Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos"
-
Russland schreibt Telegram-Chef Durow international zur Fahndung aus
Nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Magdeburg: Sechstes Todesopfer
Nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt ist die Zahl der Todesopfer auf sechs gestiegen. Eine 52-jährige Frau erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen, wie das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt und ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg am Montag mitteilten. Bei dem Anschlag kurz vor Weihnachten war ein 50-Jähriger mit einem Auto über den Weihnachtsmarkt gerast und hatte viele Besucherinnen und Besucher erfasst.
Fünf Menschen starben am Tattag - ein neunjähriges Kind und vier Frauen im Alter von 45 bis 75 Jahren. Die 52-Jährige erlag dem Landeskriminalamt zufolge nun am frühen Montagmorgen in einem Krankenhaus im Magdeburger Umland ihren Verletzungen und ist damit das sechste Todesopfer des Anschlags vom vierten Adventswochenende.
Die Behörden sprachen zuletzt außerdem von 299 Verletzten. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen seit 2006 in Deutschland lebenden Arzt aus Saudi-Arabien. Die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg führt das Ermittlungsverfahren.
Deutsche Behörden hatten vor dem Anschlag zahlreiche Hinweise auf den mutmaßlichen Täter. Nach Angaben von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und dem Präsidenten des Bundeskriminalamts, Holger Münch, passte er aber in kein bisheriges Raster. Er konnte demnach keiner der üblichen Gefährderkategorien wie Islamist, Rechts- oder Linksextremist zugeordnet werden.
Taleb A. selbst versteht sich als Islamkritiker, er äußerte aber auch Verachtung gegenüber deutschen Behörden und dem deutschen Staat und sympathisiert mit der AfD. In sozialen Netzwerken fiel der als Arzt in Sachsen-Anhalt arbeitende A. durch radikale und teils auch wirre Äußerungen auf. Faeser zufolge gab es diverse Hinweise auf eine gestörte Psyche des Manns. Als Motiv des Anschlags gab A. in seiner ersten Vernehmung Unzufriedenheit mit der Behandlung saudiarabischer Flüchtlinge an.
Der Opferbeauftragte des Bundes, Roland Weber, geht von mehr als 500 Opfern des Anschlags aus, weil sich viele Betroffene oft erst Tage oder Wochen später bei den Behörden oder der Opferhilfe meldeten. So merkten Augenzeugen oft erst viel später, dass es ihnen psychisch schlecht gehe, sagte er am Montag im ZDF-"Morgenmagazin".
Betroffene haben demnach Anspruch auf sogenannte schnelle Hilfe, damit sie Traumaambulanzen nutzen können, "um schlimme postraumatische Belastungsstörungen zu verhindern", wie Weber sagte. Nach dem islamistisch motivierten Lastwagenanschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz 2016 sei nicht nur das Entschädigungsrecht reformiert worden. Damals sei sich auch viel zu spät um die Opfer gekümmert worden. Daraus hätten die Behörden gelernt. Gleichwohl will Weber auch analysieren, wo es nach dem Anschlag von Magdeburg bei der Opferbetreuung Defizite gibt.
Y.Aukaiv--AMWN