-
Medien: Diomande vor Wechsel zu Real Madrid
-
Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft ermittelt weiter
-
Achter Major-Titel in Folge: Littler gewinnt World Matchplay
-
Brasilien ruft Botschafter nach Äußerungen von Argentiniens Präsident Milei zurück
-
Vierstündiger Einsatz: Feuerwehr holt in Celle vier Waschbären aus Schornstein
-
Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft übernimmt
-
Wirbel um Kabinettsumbildung: Schnieder wirft hin - Bilger soll Nachfolger werden
-
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Anschlag auf Berliner CSD
-
Pogacar zum fünften Mal Tour-Sieger - Van der Poel siegt in Paris
-
Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert
-
Berliner Polizei: Mutmaßlicher CSD-Angreifer bei Einsatz erschossen
-
CDU-Politiker Bilger soll neuer Bundesverkehrsminister werden
-
"Unwürdig": Minister Schnieder wirft nach Wirbel um Kabinettsumbildung hin
-
Brände in Frankreich und Spanien wüten weiter - 300.000 Menschen evakuiert
-
Blutiger Angriff auf CSD in Berlin: Behörden gehen von islamistischem Anschlag aus
-
"Unwürdiger Zustand": Verkehrsminister Schnieder will Merz um Entlassung bitten
-
Berliner Justiz bestätigt: Mutmaßlicher CSD-Angreifer wollte zu IS-Miliz nach Syrien
-
Spaniens König Felipe VI. besucht durch Waldbrände Vertriebene
-
Guterres fordert bei Besuch in Damaskus Ende aller Syrien-Sanktionen
-
Messerstiche und Schüsse mit Schreckschusswaffe: Ein Toter nach Streit in Hamburg
-
"Kriegserklärung" gegen Gesellschaft: CSD-Angriff löst Debatte über Konsequenzen aus
-
Bundesliga prüft Angebot von US-Investor
-
Weltmeister Norris siegt in Ungarn - Antonelli Dritter
-
Viele neue Unesco-Welterbestätten: Auch Wohnsiedlung der Moderne in Berlin dabei
-
Merz richtet Appell an queere Gemeinschaft: "Lassen Sie sich nicht einschüchtern"
-
Tödliche Attacke bei CSD in Berlin: Behörden gehen von islamistischem Anschlag aus
-
Kiew: Russland will weitere 30.000 Soldaten aus Nordkorea für Ukraine-Krieg
-
"Das kann mal passieren": Söder verteidigt Merz gegen Kritik wegen Kabinettsumbildung
-
Korpatsch feiert Heimsieg in Hamburg
-
Zwei Nächte in Folge keine US-Angriffe im Iran: Teheran stoppt seine Attacken
-
Bericht: Tatverdächtiger des CSD-Anschlags seit Jahren als Gefährder bekannt
-
Sensationelles Gold in Hongkong: Eifler wird Fecht-Weltmeisterin
-
Dobrindt stuft Bluttat beim Berliner CSD als "islamistischen Terroranschlag" ein
-
Brände in Frankreich und Spanien zwingen insgesamt mehr als 300.000 Menschen zur Flucht
-
Kubicki wirft Bundesregierung "Hilflosigkeit" im Umgang mit Islamismus vor
-
"Willkür" und "Dilettantismus": Unmut in der CDU über Kanzler Merz wächst
-
Mutmaßlicher Anschlag beim CSD Berlin: Ermittler fahnden nach 21-Jährigem
-
Anfang Oktober: Malaysia kehrt in den Formel-1-Kalender zurück
-
Brände in Frankreich: Flammen kommen bis 15 Kilometer an Großraum Bordeaux heran
-
Kevric meldet sich zurück: Zwei DM-Titel nach langer Leidenszeit
-
Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin in Unesco-Welterbeliste aufgenommen
-
Polizisten an Bahnhöfen in Einsatz: Großfahndung nach Bluttat bei Berliner CSD
-
Debatte über Gefahr durch Islamismus nach Gewalttat beim Berliner CSD
-
Kleinflugzeug stürzt auf Dach von Wohnhaus: Zwei Tote in Niedersachsen
-
Junge-Union-Chef spricht nach CSD-Bluttat von "Kriegserklärung" des Islamismus
-
Steinmeier verurteilt CSD-Bluttat als "Angriff auf offene Gesellschaft"
-
Während Besitzerin Einkäufe auslädt: 77-Jährige fährt mit fremdem Auto davon
-
Beach Pro Tour: Winter/Huster verlieren Finale in Shangluo
-
Justizministerin: Generalbundesanwalt könnte Ermittlung zu CSD-Bluttat übernehmen
-
Massenkarambolage an Stauende: Mehr als 30 Verletzte auf Autobahn in Thüringen
Innenausschuss tagt zu München-Anschlag - Faeser für "maximale Härte" gegen Täter
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat nach einer Sondersitzung des Bundestags-Innenausschusses zum Anschlag von München Aufklärung und eine Verurteilung des Täters gefordert. "Der Attentäter muss mit der maximalen Härte des Rechtsstaats rechnen", erklärte Faeser am Donnerstag nach der Ausschusssitzung. "Das heißt: höchstmögliche Strafen und die Abschiebung direkt aus der Haft." Außerdem sei "genau zu ermitteln", wie der Täter sich radikalisiert habe. "Die Ermittlungen des Generalbundesanwalts werden hier mehr Klarheit bringen", erklärte die Ministerin dazu.
Am Donnerstag vergangener Woche war ein Mann mit einem Auto in München in das Ende eines Demonstrationszuges der Gewerkschaft Verdi gefahren und hatte zahlreiche Menschen schwer verletzt. Eine Mutter und ihre zweijährige Tochter starben wenige Tage später. Der mutmaßliche Täter aus Afghanistan ist in Untersuchungshaft. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat islamistisch motiviert war. Eine Woche später tagte nun der Innenausschuss im Bundestag zu möglichen Konsequenzen aus der Tat.
Faeser rief im Anschluss an die nichtöffentliche Sitzung auch dazu auf, "dem Hass und der Spaltung entgegenzutreten". Sie betonte: "Es geht um Menschlichkeit und Mitgefühl. Das Leid der Opfer darf keinesfalls für Stimmungsmache missbraucht werden." Die Ministerin warnte davor, die 25 Millionen Menschen in Deutschland mit ausländischen Wurzeln "unter Generalverdacht" zu stellen.
Der SPD-Abgeordnete Lars Castellucci forderte nach der Ausschusssitzung praktikable Lösungen, um Attentate wie in München künftig zu verhindern. "Es ist klar: Eine hundertprozentige Sicherheit kann es in unserem freiheitlichen System nicht geben - aber was können wir tun, um solch schreckliche Taten wo möglich zu verhindern?", fragte der stellvertretende Vorsitzende des Innenausschusses in der "Rheinischen Post". Er forderte "eine Stärkung der Sicherheitsbehörden, eine Verbesserung unserer polizeilichen Schutzkonzepte bei Veranstaltungen" und Präventionsmaßnahmen.
Die Grünen sehen entscheidende Fragen bei der Aufklärung noch unbeantwortet. "Die Sicherheitsbehörden haben heute wenig Neues präsentiert", kritisierte Fraktionsvize Konstantin von Notz in der "Rheinischen Post". "Wo und wie eine Radikalisierung erfolgt ist, ob es einen konkreten Anlass für die entsetzliche Tat gab oder ob es irgendwelche familiären, persönlichen oder andere Anknüpfungspunkte in die islamistische Welt gab, konnte bisher nicht beantwortet werden."
Die CSU-Abgeordnete Andrea Lindholz hatte vor der Sitzung betont, es sei wichtig, das Motiv des Täters zu klären. Es müsse beleuchtet werden, wie bei dem offenbar gut integrierten Geflüchteten ein "Radikalisierungsprozess" stattgefunden habe und wann die für seine Duldung zuständigen Behörden mit ihm zuletzt Kontakt hatten.
Der SPD-Politiker Dirk Wiese verwies vor der Ausschusssitzung auf Fragen nach dem besseren Schutz von Demonstrationen und Großveranstaltungen. Er machte dabei auf angekündigte Streiks und Kundgebungen von Verdi im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst am Freitag und bevorstehende Karnevalsumzüge aufmerksam.
Der FDP-Abgeordnete Manuel Höferlin warf die Frage auf, ob die Kundgebung in München richtig abgesichert gewesen sei. Er sah zudem "ein paar Unklarheiten im Werdegang des Täters". Die Umstände seiner Duldung müssten hinterfragt werden. Höferlin bedauerte gleichzeitig, dass die Sondersitzung des Innenausschusses kurz vor der Bundestagswahl einberufen wurde. Aus Respekt vor den Angehörigen habe seine Fraktion für einen Termin in der kommenden Woche plädiert.
L.Durand--AMWN