-
Jürgen Klopp offiziell als neuer Bundestrainer vorgestellt
-
Politologe Höhne: "Kabinettsumbildung birgt Risiken"
-
Konkurrenz in und aus China: Gewinn von VW bricht weiter ein
-
Klopp neuer Bundestrainer - Mertesacker wird Geschäftsführer
-
Präsident: Rumänien schießt erstmals Drohne in ihrem Luftraum ab
-
Afghanin erringt vor Bundesverfassungsgericht Erfolg in Streit um Aufnahmeprogramm
-
Tote Robben vor Rügen: Ursache bislang unklar
-
Guterres-Nachfolge: Sechs Bewerber versprechen in Debatte UN-Reformen
-
Kabinettsumbau: Warken wird Kanzleramtschefin - Linnemann Gesundheitsminister
-
Landgericht Kleve: Falscher Notfallsanitäter zu zehn Jahren Haft verurteilt
-
Angriffe auf Schiffe: US-Präsident Trump will eingefrorenes iranisches Geld einsetzen
-
Zahl von Rechtsextremisten in Baden-Württemberg steigt - Szene zunehmend jünger
-
Tödlicher Bergunfall in Bayern: 76-jähriger Urlauber stürzt in den Tod
-
Umfrage: AfD in Sachsen-Anhalt weiter vorne - Zitterpartie für mehrere Parteien
-
Behörden: Drei Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf St. Petersburg
-
Mit Klopp: Auch Mertesacker kommt zum DFB
-
Brände in Frankreich: Halbinsel Cap Ferret wird evakuiert - Paris bittet EU um Hilfe
-
Auto kollidiert an Bahnübergang in Sachsen-Anhalt mit Zug: 76-Jähriger stirbt
-
Nach WM-Finale: Otamendi beendet Nationalmannschaftskarriere
-
Nettogewinn von Volkswagen im zweiten Quartal um 32,9 Prozent gesunken
-
"Bild": Merz entlässt Verkehrsminister Schnieder
-
Verbraucherstimmung bleibt weiter verhalten
-
Klopp tritt an - mit vollem Terminkalender
-
Neue Zölle der US-Regierung in Kraft getreten
-
Kanu-Cheftrainer nach WM-Entscheidung: "Wurden verarscht"
-
Trotz wütender Fans: Dodgers besuchen Trump im Weißen Haus
-
Trump will mit iranischem Geld Schäden an angegriffenen Schiffen begleichen
-
"Finanztip": Frühstartrente kann erheblichen Beitrag zu Vermögensbildung leisten
-
"Hoffe, es geht gut": Seixas fürchtet Fanmassen in Alpe d'Huez
-
Brände in Frankreich: Knapp 30.000 Menschen evakuiert - Paris bittet EU um Hilfe
-
Australien und Neuseeland kritisieren neue US-Zölle - Japan äußert "Bedauern"
-
Deutscher Fußballbund will Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer vorstellen
-
Nach Schusswaffenvorfall: Trump nimmt an nachgeholter Presse-Gala teil
-
"Spanische Fußfessel" gegen häusliche Gewalt verzögert sich
-
Frankreich bittet wegen Waldbränden andere EU-Länder um Hilfe
-
USA greifen dreizehnte Nacht in Folge Ziele im Iran an
-
US-Regierung verkündet neue Zölle gegen rund 60 Handelspartner
-
Spanien ruft wegen Waldbränden in zwei Regionen "Notstand nationaler Tragweite" aus
-
Justizministerium macht im Streit um Bericht über Trumps Luxusflieger Rückzieher
-
Anwälte: Gesundheitszustand von tunesischem Oppositionsführer Ghannouchi "kritisch"
-
US-Regierung kündigt neue Zölle gegen rund 60 Handelspartner an
-
World Matchplay: Littler unaufhaltsam - Anderson raus
-
Waldbrand außer Kontrolle: 3500 Menschen in Gemeinde westlich von Madrid evakuiert
-
Nübel bei Besiktas-Debüt ohne Gegentor
-
Merz verurteilt Huthi-Angriffe auf saudiarabische Öltanker
-
Mord an US-Politikerin und ihrem Mann: Lebenslange Haft für Täter
-
Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister Fedorow will nach Entlassung zurück in sein Amt
-
Gewalt im Westjordanland: Drei Palästinenser getötet, zwei Israelis verletzt
-
"Risiko" für Handel: USA kritisieren EU-Rekordstrafe für Google scharf
-
Stab-DM: "Salto nullo" für Lita Baehre - Metzger Meister
Baerbock und Pistorius rufen zu europäischer Einigkeit und Geschlossenheit auf
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) haben angesichts der aktuellen internationalen Lage beide zu mehr europäischer Einigkeit und Entschlossenheit aufgerufen. Europa müsse "einig, entschlossen und standhaft" sein, sagte Baerbock am Donnerstag auf der Konferenz "Europe 2025" von "Zeit", "Handelsblatt", "Tagesspiegel" und "Wirtschaftswoche" in Berlin. Nötig ist "eine EU, die in der Lage ist, schnell und entscheidend zu handeln und mit einem klaren Ziel", verlangte auf der Veranstaltung auch Pistorius.
Akteure seien derzeit bereit, "über Jahrzehnte aufgebautes Vertrauen zu zerschlagen, im Zweifel mit einem Tweet", sagte Baerbock mit Blick auf US-Präsident Donald Trump. "Es ist die außenpolitische Aufgabe unserer Zeit, uns damit nicht abzufinden", hob sie hervor. Es gehe für Europa jetzt darum, "die regelbasierte internationale Ordnung zu verteidigen", weil es "in unserem tiefsten Sicherheitsinteresse liegt". Europa dürfe sich dabei nicht selbst überschätzen, müsse aber "unsere Stärken strategisch einsetzen".
Dazu gehöre auch, sich nicht damit abzufinden, dass ein einziges EU-Land die loyale Zusammenarbeit der Union in Frage stelle, mahnte Baerbock mit Blick auf Ungarn. Sie drang daher auf qualifizierte Mehrheitsentscheidungen in der EU auch im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik. "Wir können es uns nicht leisten, dass wir hier nicht voll handlungsfähig sind", warnte die Ministerin. Zudem gehe es weltweit darum, Bündnisse mit Gleichgesinnten zu bilden, was in den Vereinten Nationen oder bei Klimakonferenzen auch immer wieder bereits gut funktioniert habe.
"Wir müssen handeln als Europäer", verlangte auch Pistorius. Entweder begreife Europa die aktuelle Lage "als den endgültigen Weckruf oder wir werden irrelevant". Auch er warnte vor internen Blockaden der EU. "Europa darf nicht geschwächt werden, weder von außen noch von innen", betonte der SPD-Politiker. "Europa ist eine globale Macht", forderte auch er, sich auf eigene Stärken zu besinnen.
Pistorius mahnte dabei mehr Zusammenarbeit und "Interoperabilität" im Verteidigungsbereich an. Notwendig sei "eine starke europäische Verteidigungsindustrie" mit standardisierten Zertifizierungsregeln" und verschlankten Beschaffungsverfahren - auch wenn dies bedeute, "dass wir unsere nationalen Interessen beiseite stellen müssen". Baerbock kritisierte ebenfalls ineffiziente Strukturen durch die nationale Prägung europäischer Rüstungsunternehmen. Darüber hinaus sei für sie eine Europäische Verteidigungsunion "keine Frage des ob, sondern wie bringen wir das auf den Weg".
Übereinstimmend begrüßten Baerbock und Pistorius die Lockerung der Schuldenbremse in Deutschland für den Bereich Verteidigung. Damit habe das Land gezeigt, "dass wir bereit sind, eine führende Rolle zu übernehmen", sagte der Verteidigungsminister. Jetzt müssen auch in der EU mehr Mittel für Verteidigung bereitgestellt werden. "Die finanziellen Mittel sind jetzt da, scheitern kann es nur am politischen Willen", mahnte auch Baerbock, die neuen Spielräume zu nutzen.
Nachdrücklich bekräftigten Baerbock und Pistorius vor dem Hintergrund des Kurswechsels der USA die Notwendigkeit zur entschlossenen Unterstützung der Ukraine. Gerade weil unklar sei, "auf welcher Seite die Amerikaner stehen", sei in diesem Punkt für Deutschland und Europa "Entschlossenheit das allerwichtigste", betonte Baerbock. "Unsere zuverlässige Unterstützung für die Ukraine ist unerlässlich für den Frieden in Europa", verlangte auch Pistorius. Deren Selbstständigkeit und territoriale Integrität dürfe nicht in Frage gestellt werden.
L.Mason--AMWN