-
Gericht: AfD-Fahnenschwenken auf Brücke über Autobahn zu Recht verboten
-
EU und China einigen sich auf Begrenzung chinesischer Hybridauto-Exporte
-
Gedenken an Anschlag in Halle: Studenten versperren AfD-Politiker Tillschneider Weg
-
Friedensnobelpreis geht an Südafrikanerin Pillay für ihren Einsatz für Menschenrechte
-
Sachsen-Anhalt: BMW stellt AfD-Politiker Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung
-
Formel 1: Verstappen holt Sprint-Pole, muss aber zittern
-
Mecklenburg-Vorpommern: Rot-Rot-Grün vereinbart Koalitionsverhandlungen
-
Schuster: DFB-Debütanten haben "Schwung mitgebracht"
-
Scharfe Kritik an geplanter Liveübertragung von Hinrichtung in den USA
-
Deutlich weniger Korridorsanierungen bis 2031: Bahn streckt Baustellenplanung
-
Ex-Prinz Andrew erhielt 302.000 Pfund Entschädigung für Auszug aus Royal Lodge
-
Zusammenstöße zwischen Jugendlichen und Polizei am Rande einer Demo in Brüssel
-
"Schande": Schröder erntet mit Putin-Besuch Sturm der Entrüstung
-
Gericht: Internetanbieter muss Pornoseiten vorerst nicht in Deutschland sperren
-
Fall Kocak: Linken-Bundestagsfraktion sieht "keinen Bedarf für weitere Konsequenzen"
-
CDU unter Druck: Klausurtagung soll Streitthemen ausräumen
-
Selenskyj: "Erhebliche Schäden" am Stromnetz der Ukraine durch russische Angriffe
-
China verkündet Einigung mit EU bei Handel mit Hybridautos
-
UN-Menschenrechtsbüro verfolgt Schülerproteste in Frankreich "mit Sorge"
-
Gesichtsliftings beliebt: Umfrage zu Schönheits-OPs zeigt Einfluss sozialer Medien
-
EU-Staaten einigen sich auf gemeinsame Börsenaufsicht - Ausnahme für Deutsche Börse
-
Deutlich weniger Korridorsanierungen bis 2031: Deutsche Bahn passt Planung an
-
Bessere Chancen für die Kleinsten: Gesetz zu frühkindlicher Bildung im Bundestag
-
Einsatz für Menschenrechte: Südafrikanerin Navi Pillay erhält Friedensnobelpreis
-
UNO: Geplanter Livestream von Hinrichtung in den USA ist Form von "Folter"
-
"Schande": Scharfe Kritik an Schröders Putin-Besuch von Merz und Bundesparteien
-
Merz "zutiefst empört" über Schröders Besuch bei Putin in Moskau
-
Tödliche Schüsse bei Waffenkontrolle in Bayern: Kein Hinweis auf extremistisches Motiv
-
An Baumspitzen geklammert: Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien gerettet
-
Friedensnobelpreis geht an südafrikanische Juristin Navanethem "Navi" Pillay
-
Zwei Tote bei Waffenkontrolle: Motiv von 60-jährigem Verdächtigen noch unklar
-
Unterwasserlärm: Australische Forscher testen Hörvermögen von Seelöwen und Seebären
-
"Schande": Kritik an Altkanzler Schröder nach Besuch bei Putin
-
Mission 1: Zverev startet trotz Schrecksekunde erfolgreich
-
Tourismus: Neuer Rekord bei Übernachtungen in deutschen Betrieben
-
Tischtennis: Ovtcharov muss für EM absagen
-
Bundestag gibt grünes Licht für neue Bahnstrecke Hamburg-Hannover
-
Trump: Die USA werden den Iran vor den Kongresswahlen nicht mehr angreifen
-
Prien: Frühkindliche Bildung entscheidend für Schulerfolg - Gesetz im Bundestag
-
Brasilien: Drittplatzierter bei Präsidentschaftswahl unterstützt Bolsonaro
-
Vor CDU-Klausurtagung: Frei dringt auf klaren Kurs und "konsequente" Umsetzung von Reformen
-
Schüsse auf Auto mit Kind an Bord: Mann in New York bei ICE-Einsatz verletzt
-
Einstand für die 76ers: James erzielt zehn Punkte
-
Voss zieht positives DTM-Fazit: "Spannend und ausgeglichen"
-
WNBA: Wilson zum fünften Mal als MVP ausgezeichnet
-
Sander über Blessin: "Trainer, der sehr klar kommuniziert"
-
NFL: Buccaneers feiern ersten Saisonsieg
-
Mumbrú: Bayern-Profi Washington keine Option für DBB-Team
-
Kühnen verteidigt Zverev: "Der beste Spieler des Jahres"
-
US-Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" nach elfmonatigem Einsatz wieder in Kalifornien
Parlamentswahl in Albanien beendet - Ergebnisse am Dienstag erwartet
In Albanien haben die Bürgerinnen und Bürger über ein neues Parlament und damit über eine weitere Amtszeit von Regierungschef Edi Rama abgestimmt. Erste Ergebnisse sollen laut Wahlkommission am Dienstag vorliegen. Der Urnengang vom Sonntag gilt als wichtiger Stimmungstest auf Albaniens Weg zu einem EU-Beitritt. Rama hat angekündigt, die Bemühungen um einen EU-Beitritt im Jahr 2030 fortzusetzen. Sein wichtigster Rivale ist der rechtsgerichtete Ex-Regierungschef und frühere Präsident Sali Berisha.
"Heute ist der Tag, an dem das Volk spricht", sagte Regierungschef Rama nach seiner Stimmabgabe in der Hauptstadt Tirana. Sein Konkurrent Berisha forderte die Menschen dazu auf, "für die Zukunft ihrer Kinder in diesem Land" zu stimmen, als er die Wahlkabine verließ. Am Abend zeigte er sich "optimistisch", dass Ramas "letzte Stunden" im Amt gekommen seien.
Insgesamt waren rund 3,7 Millionen Albanerinnen und Albaner aufgerufen, unter den Kandidaten von 40 verschiedenen Parteien zu entscheiden. Die Wahlbeteiligung lag laut der Wahlkommission bei rund 42 Prozent.
Der Wahlkampf wurde dominiert von Auseinandersetzungen zwischen den beiden Favoriten. Der 60-jährige Rama führt seit 2005 die Sozialistische Partei und strebt eine vierte Amtszeit als Ministerpräsident in Folge an.
Im Wahlkampf hob Rama die Vorzüge eines EU-Beitritts hervor: Die Türen nach Brüssel seien der Schlüssel dazu, dass alle Albanerinnen und Albaner von "den gleichen Rechten wie die Bürger der anderen europäischen Länder profitieren" könnten. Von der Opposition wurde er wiederholt beschuldigt, Kontakte zum organisierten Verbrechen zu haben, was Rama bestritt.
Sein Kontrahent, der 80-jährige Berisha, will nach zwölf Jahren in der Opposition an die Macht zurückkehren. Er präsentierte sich als starker Anführer, setzte auf wirtschaftlichen Aufschwung und führte seinen Wahlkampf mit dem an US-Präsident Donald Trump angelehnten Slogan "Großartiges Albanien".
Allerdings steht Berisha wegen Korruptionsvorwürfen im Visier der albanischen Justiz. Wegen des Verdachts, er unterhalte Verbindungen zum organisierten Verbrechen, darf er seit 2021 nicht in die USA und nach Großbritannien einreisen.
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sprach von einer "extremen politischen Polarisierung" in dem Balkanland. Der Wahlkampf wurde von heftigen verbalen Auseinandersetzungen überschattet: So beschuldigte Berisha die regierenden Sozialisten des "Stimmenkaufs" und der "Einschüchterung von Wählern", was Rama als "Ausrede" zur Erklärung der bevorstehenden Niederlage des Berisha-Lagers zurückwies.
Umfragen deuteten auf einen Sieg von Ramas Sozialisten hin. Bei der Parlamentswahl konnten zudem erstmals die im Ausland lebenden Albanerinnen und Albaner per Briefwahl ihre Stimme abgeben. Nach Angaben der Wahlkommission des Landes sind 245.935 Menschen in der Diaspora als Wähler registriert. Neben der Wahlkommission und rund 300 internationalen Wahlbeobachtern wurden zum ersten Mal auch Beamte des öffentlichen Diensts und der Justiz eingesetzt, um einen transparenten Wahlgang zu gewährleisten.
Für Brüssel gilt die Wahl als wichtiger Test auf dem Weg Albaniens zur EU-Mitgliedschaft. "Albanien hat bedeutende Fortschritte gemacht und seine Beharrlichkeit bei der Umsetzung ehrgeiziger Reformen zum Wohle seiner Bürger unter Beweis gestellt", sagte der EU-Botschafter in Albanien, Silvio Gonzato, der Nachrichtenagentur AFP.
2009 war Albanien der Nato beigetreten und hatte im selben Jahr den EU-Beitritt beantragt. Die erste Regierungskonferenz für die Beitrittsverhandlungen fand im Juli 2022 statt. Als problematisch für eine EU-Mitgliedschaft galten bislang die Korruption und die organisierte Kriminalität in Albanien.
In der europäischen Migrationspolitik spielt das Land aber bereits eine Rolle: Die Regierung in Tirana schloss mit dem EU-Gründungsmitglied Italien ein Abkommen, um bis zu 40.000 Bootsflüchtlinge pro Jahr in Zentren aufzunehmen und Asylanträge bereits vor der EU-Grenze zu bearbeiten.
M.Thompson--AMWN