-
Iranische Staatsmedien: Luftabwehrsysteme in Teheran aktiviert
-
Trump: Iran hat "zu Unrecht" festgehaltene US-Staatsbürgerin ausreisen lassen
-
Merz und Macron treffen sich vor deutsch-französischem Ministerrat
-
Ein- oder Zweifamilienhaus: Bundesgerichtshof urteilt über Maklercourtage
-
Urteil zu tödlichem Einsturz der Morandi-Brücke in Genua im Sommer 2018
-
Merz und Steinmeier empfangen algerischen Präsidenten Tebboune in Berlin
-
Trump richtet sich in Fernsehansprache an die Nation
-
Brasiliens Indigenen-Anführer Raoni nach einem Monat aus Krankenhaus entlassen
-
Trump: Iran hat "zu Unrecht" festgehaltene US-Staatsbürgerin freigelassen
-
Wassermangel: Deutscher Städtetag fordert bewussten Umgang mit kostbarem Nass
-
Argentiniens Spieler feiern WM-Sieg über England mit Falkland-Botschaft
-
Russland wirft Ukraine Tötung von Chefingenieur von Akw Saporischschja vor
-
Schon mehr als 260 Hektar Land von Waldbrand im Müritz-Nationalpark betroffen
-
"Ich bin sprachlos": Argentinien feiert nächste Auferstehung
-
US-Armee greift erneut Ziele im Iran an - Auch Öltanker beschossen
-
England in Schockstarre: "Fans wütend auf Tuchel"
-
"Sieg für die Ewigkeit": Pressestimmen zum WM-Halbfinale
-
Serie gebrochen: WM-Finale erstmals seit 1978 ohne Bayern-Profi
-
Messi schlägt Tuchel: Argentinien stürmt ins Finale
-
Trump begrüßt mögliches Aus für Zeitumstellung in den USA
-
Ukrainischer Verteidigungsminister Fedorow erklärt seinen Rücktritt
-
SpaceX-Aktienkurs fällt wieder unter Ausgabepreis
-
WM-Halbfinale: Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als "Piraten"
-
Frankreich erlaubt Sterbehilfe für unheilbar Kranke
-
Medien: Mann wegen Drohungen gegen britischen Rechtspopulisten Farage festgenommen
-
DFB informiert Gremien über Klopp-Fortschritte
-
Trumps Justizminister Blanche gerät im US-Senat ins Schleudern
-
Ungarn: Orbans Ex-Außenminister wechselt zu chinesischem E-Auto-Hersteller BYD
-
Musk: Marine Le Pen ist "letzte Hoffnung" für Frankreich
-
USA: Israelisch-libanesische Gespräche verliefen "produktiv und positiv"
-
Früherer US-Präsident Biden kündigt Buch über seine Amtszeit an
-
Scheidender britischer Premier Starmer sichert Nachfolger Burnham Unterstützung zu
-
Waerenskjold gewinnt Express-Etappe im Sprint
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark wird immer größer - Explosionen von Altmunition
-
Beziehung zu Schülerin: Stellvertretender Schulleiter aus Kiel kein Beamter mehr
-
Litauen und Lettland warnen vor russischen Angriffen auf Infrastruktur im Baltikum
-
Vermeintliche Giftschlange in Schleswig-Holstein entpuppt sich als KI-Fake
-
Verdacht auf Sozialbetrug in Millionenhöhe: Razzien in neun Bundesländern
-
Trotz Todesschüssen: Trump beharrt auf ICE-Fahrzeugkontrollen
-
Koalition "im Rhythmus": Merz sieht Regierung bei Reformen auf Kurs
-
Nordrhein-Westfalen: 50-Jähriger stirbt nach Auseinandersetzung mit Skatern
-
Israelische NGO kritisiert Regierungsplan zum Ausbau von Siedlungen scharf
-
Waldbrand südlich von Paris eingedämmt - Mehrere Verdächtige in Gewahrsam
-
Infantino-Wiederwahl: DFB hat nicht unterschrieben
-
Lebensgefährtin an Weihachten zu Tode geprügelt: Lange Haftstrafe für Brandenburger
-
Gesundheitssystem soll digitaler werden - elektronische Arztüberweisung geplant
-
Stromversorgung in Kuba nach erneutem landesweiten Ausfall wiederhergestellt
-
Sanktionen für Käufer russischer Energie: China weist US-Pläne "entschieden" zurück
-
Kanzler: Wir leben weder im Krieg noch im Frieden
-
Bilanz von Waldbrand in Andalusien: Zwölf der 13 Todesopfer stammten aus dem Ausland
Pistorius in Dänemark: Wichtiger Partner bei Sicherung der Ostsee
Demonstrativer Schulterschluss mit dem nördlichen Nachbarn: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat bei einem Besuch in Dänemark die wachsende militärische Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern unterstrichen. Deutschland habe bei der Überwachung der Ostsee "die Führung übernommen", Dänemark sei hierfür ein wichtiger Partner, sagte Pistorius am Montag bei einer Pressekonferenz mit seinem dänischen Kollegen Troels Lund Poulsen im Verteidigungsministerium in Kopenhagen.
Pistorius verwies insbesondere auf wachsende Gefahren für die Sicherheit auf See durch Russland. "Die maritimen Gefahren türmen sich auf, so viel ist sicher", sagte er. Als Beispiel nannte er hybride Angriffe etwa durch Schiffsanker, die Unterseekabel beschädigten und die Störung von GPS-Signalen. Pistorius fügte an, Russland militarisiere die Arktis, was sich unter anderem an wachsender Aktivität in der Region zeige.
Der Bundesverteidigungsminister unterstrich zudem die Solidarität Deutschlands und anderer europäischer Nato-Staaten mit Blick auf Grönland – auf das die US-Regierung unter Präsident Donald Trump in den vergangenen Monaten wiederholt Anspruch erhoben hatte. Pistorius kündigte an, das zu Dänemark gehörende autonome Inselgebiet im September gemeinsam mit Poulsen besuchen zu wollen. Mit Blick auf die US-Regierung und deren Äußerungen zu Grönland fügte Pistorius an: "Was wir aus Washington hören ist, dass dieses Thema in den vergangenen Wochen weniger und weniger vorkommt."
Poulsen hatte Pistorius nach dessen Ankunft in Dänemark am Vormittag empfangen. Beide hatten zunächst das größte dänische Rüstungsunternehmen Terma besucht, das unter anderem die ukrainische Armee ausstattet. Dann trafen sich beide zu einem Arbeitsmittagessen. Nach der auf Englisch abgehaltenen Pressekonferenz reiste Pistorius am frühen Nachmittag wieder nach Berlin zurück.
Dänemark übernimmt am Dienstag turnusgemäß die EU-Ratspräsidentschaft. Das Land hat, wie Deutschland, seit der russischen Invasion der Ukraine im Februar 2022 seine Verteidigungsausgaben deutlich erhöht und spielt eine wichtige Rolle bei der Überwachung des Ostseeraums und dessen Schutz vor Angriffen auf Infrastruktureinrichtungen wie Unterseekabel.
Dänemark zählt unter den Nato-Staaten zu den entschlossensten Unterstützern der Ukraine gegen die russische Invasion. Zudem war es 2022 nach Kriegsbeginn per Volksentscheid der gemeinsamen EU-Verteidigungspolitik beigetreten – und hatte somit eine seit drei Jahrzehnten andauernde Ausnahmeregelung beendet.
Bundesverteidigungsminister Pistorius dankte seinem dänischen Kollegen Poulsen vor diesem Hintergrund für die Unterstützung der Ukraine. Kopenhagen sei einer "standhafter Partner" bei der Militärhilfe für Kiew, sagte Pistorius. Die Unterstützung der Ukraine sei ein "unverzichtbarer Beitrag zur Verteidigung in Europa".
Poulsen lobte seinerseits Deutschland für die Umsetzung des 2022 verkündeten Kurswechsels in der Verteidigungspolitik. Deutschland leiste aus seiner Sicht "großartige Arbeit" – insbesondere dabei, Investitionen in Verteidigungsprojekte zu beschleunigen und seine Fähigkeiten auszuweiten.
O.Karlsson--AMWN