-
Eindringen von Drohne in Nordkorea: Seoul bestätigt Beteiligung von Regierungsbeamten
-
Punktgewinn bei Wagner-Debüt: "Wird uns viel Kraft geben"
-
NBA: Nächster Sieg für Orlando und Wagner
-
Igel-Schutz: Städtetag fordert bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter
-
Pogacar vor Paris-Roubaix: "Druck niedrig wie der Reifendruck"
-
Vasilj: Nach WM-Quali "voller Fokus" auf Klassenerhalt
-
"Keinen Bock mehr": Pietta kritisiert Münchner hart
-
Die Sport-Höhepunkte am Ostermontag, 6. April
-
Kassenärzte-Chef Gassen warnt bei Kürzungen vor deutlich längeren Wartezeiten
-
Großbritannien: Widerstand gegen geplanten Festival-Auftritt von Kanye West
-
EVP-Chef Weber stellt Vetorecht in der EU infrage
-
Energie sparen im Alltag oder pure Abzocke?
-
Drei Vermisste und vier Verletzte nach Einschlag von iranischer Rakete in Haifa
-
Elf Tote bei israelischen Angriffen auf mehrere Regionen des Libanon
-
Serbiens Präsident: Sprengstoff nahe Gaspipeline nach Ungarn entdeckt
-
Trump verlängert Ultimatum für den Iran mutmaßlich bis Dienstag
-
Magdeburg siegt mit Mühe - Ludwig-Show bei Berlin
-
Bei Wagner-Debüt: Köln erkämpft Remis in Frankfurt
-
Wehrdienst-Regel zu Auslandsreisen: Wagenknecht fordert Rücktritt von Pistorius
-
Blamage abgewendet: Wolfsburg dank Johannes im DFB-Pokalfinale
-
Selenskyj trifft syrischen Übergangspräsidenten al-Scharaa in Damaskus
-
CDU-Politiker offen für Streichung von Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel
-
Opec-Staaten beschließen erhöhte Ölproduktion um 206.000 Barrel pro Tag ab Mai
-
St. Pauli vergibt Big Points im Abstiegskampf
-
Ostermesse im Vatikan: Papst Leo XIV. ruft zu Frieden in der Welt auf
-
Dritter Sieg: Überragender Pogacar gewinnt Flandern-Rundfahrt
-
Trump droht Iran mit Zerstörung von Kraftwerken und Brücken - und hält Einigung weiter möglich
-
Handball: Füchse mit Kantersieg gegen Leipzig
-
Libanon: Mehrere Tote bei israelischen Angriffen in Beirut und Südlibanon
-
Dürr verzichtet auf erneute Kandidatur als FDP-Chef und unterstützt Kubicki
-
Drei Menschen in Wald bei Flensburg durch umstürzenden Baum getötet
-
Geburtstagsgeschenk für Wagner: SVE holt Punkt im Topspiel
-
Auch ohne Dzeko: Schalke behauptet Tabellenführung
-
Trump: Aus dem Iran geretteter Kampfjet-Pilot ist "schwer verwundet"
-
Ohne Andrew und seine Familie: Royals bemühen sich zu Ostern um geeintes Auftreten
-
"Bild"-Zeitung: Dürr verzichtet auf erneute Kandidatur als FDP-Chef
-
Trump verkündet Rettung von zweitem über dem Iran abgeschossenen Piloten
-
Leo XIV. wünscht "Frohe Ostern" und ruft zu Frieden in der Welt auf
-
Vor Ostseeküste liegender Wal: Wasserproben sollen Aufschluss über Zustand geben
-
Zivilschutz: Sieben Tote bei israelischem Angriff in Südlibanon
-
Artemis-Astronauten sehen Mond wie kein Mensch vor ihnen
-
Drei im Libanon getötete Blauhelmsoldaten in Indonesien beigesetzt
-
Duell der Superstars: Jokic schlägt Wembanyama
-
Dax-Dividenden steigen auf neues Rekordniveau
-
Curling-WM: Schweden gewinnt Finale gegen Kanada
-
Trump: Zweites Crew-Mitglied von abgeschossenem US-Kampfjet im Iran gerettet
-
Kane geht trotz Verletzung steil: "Wow, wow, wow!"
-
"Alles gut" zwischen Undav und Bundestrainer Nagelsmann
-
Hecking mit Schiri-Schelte: "Das war unterirdisch"
-
Leo XIV. leitet erstmals Ostermesse und spricht Segen "Urbi et Orbi"
Im Iran inhaftierter deutsch-französischer 19-Jähriger ist frei
Der seit Mitte Juni im Iran inhaftierte deutsch-französische 19-Jährige ist aus der Haft entlassen. "Lennart Monterlos ist frei", sagte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Er forderte zugleich die "sofortige Freilassung" der beiden weiterhin im Iran inhaftierten Franzosen Cécile Kohler und Jacques Paris.
"Wir sind sehr erleichtert, dass unser Sohn zurückkehrt", erklärten die Eltern des jungen Mannes über ihre Anwältin Chirinne Ardakani. Sie seien in Gedanken zugleich bei "allen anderen zu Unrecht im Iran inhaftierten Europäern". Monterlos sei bereits auf dem Weg nach Frankreich, hieß es aus informierten Kreisen. Er werde am Donnerstag in Paris erwartet.
Der im Osten Frankreichs aufgewachsene Lennart Monterlos, Sohn eines französischen Vaters und einer deutschen Mutter, war im Sommer 2024 nach seinem deutsch-französischen Schulabschluss Abibac zu einer Weltreise per Fahrrad aufgebrochen. Sein Ziel war Japan, wo ein Cousin von ihm lebt. Dies wollte er in 400 Tage erreichen und dabei 35 Länder durchqueren.
Am 16. Juni, dem dritten Tag des jüngsten Konfliktes zwischen dem Iran und Israel war er in Badar-Abbas, im Süden des Irans, festgenommen worden, kurz bevor er den Iran in Richtung Afghanistan verlassen wollte. Der iranische Außenminister erklärte später in einem Interview mit der Zeitung "Le Monde", dass der junge Mann "wegen der Begehung einer Straftat festgenommen" worden sei, nannte aber keine Details.
In den ersten Wochen hatte die Familie des jungen Mannes keine offizielle Information über seinen Aufenthaltsort oder die Gründe für seine Festnahme erhalten. Später wurde bekannt, dass er wegen Spionage angeklagt worden sei. Frankreich kritisierte die "willkürliche Festnahme". Die französische Regierung wirft dem Iran vor, gezielt westliche Ausländer als politische "Geiseln" zu nehmen.
Lennart Monterlos hatte für seine Weltreise zuvor über eine Internet-Plattform Spenden gesammelt. Er wolle an seine Grenzen stoßen, der digitalen Welt und den Bildschirmen entfliehen, sich den körperlichen und mentalen Herausforderungen stellen, schrieb er dazu. In einem Online-Reisetagebuch veröffentlichte er später zahlreiche Fotos und Videos.
Dort bedankte er sich auch bei seiner Mutter dafür, dass sie ihm Deutsch beigebracht hatte. Dies habe ihm sehr geholfen, als er einige Etappen in Deutschland und Österreich zurücklegte.
Vom Iran aus hatte er mehrere Videos veröffentlicht. In seinem letzten Beitrag berichtet er, wie er in der iranischen Wüste übernachtet habe und ein Bauer ihm Essen und Trinken angeboten habe, als seine Wasservorräte erschöpft gewesen seien.
Seit etwa dreieinhalb befinden sich noch zwei weitere französische Staatsbürger in iranischer Haft, die 41 Jahre alte Cécile Kohler und der 72 Jahre alte Jacques Paris. Beiden wird Spionage für Israel vorgeworfen. Ihnen droht daher die Todesstrafe.
L.Harper--AMWN