-
Wimbledon: Muchova nach Nervenkrimi erste Finalistin
-
Amoklauf an Gymnasium in bayerischem Schongau: 16-Jähriger war polizeibekannt
-
An Mourinhos Seite: Khedira wird Co-Trainer bei Real
-
Monopolkommission kritisiert "Labyrinth" bei Stromhilfen - und sieht KI-Defizite
-
Staat zahlt künftig automatisch: Bundestag beschließt antragsloses Kindergeld
-
13-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall in Brandenburg - Fahrer nahm wohl Drogen
-
Kürzung der Vergütung für Psychotherapeuten: Erfolg für Kassenärzte vor Gericht
-
"Wir liefern": Merz verteidigt Reformpolitik - Opposition wirft ihm Scheitern vor
-
Iran: Abschluss der Trauerfeierlichkeiten für Chamenei in Maschhad
-
Krawietz/Pütz verpassen Wimbledonfinale
-
Ein Revolver und sechs Patronen: Erdogans ungewöhnliches Geschenk beim Nato-Gipfel
-
USA billigen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland
-
Empfehlung für Basisimpfung gegen Coronavirus fällt weg - Auffrischung ab 75 Jahren
-
Betriebsrat und IG Metall machen mobil gegen drastische Sparpläne bei Volkswagen
-
Bundestags-Gutachten sieht hohe Kostenrisiken für Verbraucher durch Grüngasquote
-
Tübinger Oberbürgermeister Palmer wird Berater für Staatsmodernisierung in Baden-Württemberg
-
USA setzen Angriffswelle auf Iran fort - Teheran attackiert Ziele in der Golfregion
-
Scheinrechnungen mit Millionenschaden: Verdächtiger nach zehn Jahren verhaftet
-
Abbas setzt Parlamentswahl in Palästinensergebieten für den 28. November an
-
VW-Betriebsrat fordert vom Vorstand "ganzheitlichen Zukunftsplan"
-
Reaktor in südfranzösischem Akw Golfech wegen hoher Flusstemperaturen abgeschaltet
-
USA stimmen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zu
-
Grünes Licht aus Karlsruhe: Bundestag kann über Gesundheitsreform entscheiden
-
Eilklagen gegen Abstimmung über Reformen scheitern vor Bundesverfassungsgericht
-
Altes Heizungsgesetz wird abgeschafft - Heizungsförderung sinkt
-
Burnham zunächst weiter einziger Kandidat für Starmer-Nachfolge in Großbritannien
-
Bafög-Erhöhung kommt - aber erst später
-
Bundesverfassungsgericht entscheidet gegen Stopp von Kassenreform und Heizungsgesetz
-
Brand auf Nordseeinsel: Vogelwart als einziger Bewohner von Trischen gerettet
-
Die Königin der Rockballade: Britische Sängerin Bonnie Tyler gestorben
-
Koalition einigt sich auf Bafög-Erhöhung
-
Bund und Länder gründen Zentrum für Safe Sports
-
Klopp: Keine Ablöse für Red Bull - Mertesacker soll kommen
-
Absatz bei Porsche im ersten Halbjahr um 16 Prozent zurückgegangen
-
EuGH: Tagebuch der Anne Frank darf auf Niederländisch in Internet stehen
-
Bargeld per App: EU-Parlament stimmt für Einführung des digitalen Euro
-
SAP vermeidet EU-Wettbewerbsstrafe - Zusagen an EU-Kommission angenommen
-
Mehr Mieterschutz: Mieterbund begrüßt geplantes Gesetz - Kritik von Eigentümern
-
Britische Rocksängerin Bonnie Tyler gestorben
-
Vergütung von Dax-Aufsichtsratschefs 2025 im Schnitt bei 465.000 Euro
-
Nach Fund von toten Neugeborenen in Berlin Jugendliche tatverdächtig
-
Undichter Motor bei Gebrauchtwagen: Kaufvertrag nicht automatisch aufgelöst
-
Zehn Jahre Haft für tödliche Attacke auf Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz
-
Grüne werfen Merz soziale Kälte und Versagen in Klimakrise vor
-
Schriftstellerin Christine Wunnicke erhält in diesem Jahr Georg-Büchner-Preis
-
Erdogan verteilt bei Nato-Gipfel Revolver als Gastgebergeschenk
-
Aktionstag der IG Metall gegen Sparpläne bei Volkswagen hat begonnen
-
Junge Union fordert sofortigen Rückzug Wegners von Spitzenkandidatur in Berlin
-
EuGH: Deutsche Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung gilt nicht als staatliche Beihilfe
-
Hitzewelle in Deutschland: RKI schätzt mindestens 5100 hitzebedingte Todesfälle
Krise mit den USA: Venezuela verlegt tausende Soldaten an Grenze zu Kolumbien
Vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Krise mit den USA hat Venezuela seine Militärpräsenz an der Grenze zu Kolumbien verstärkt. Im Bundesstaat Táchira wurden 17.000 Soldaten im Grenzgebiet stationiert, wie die Armee am Donnerstag mitteilte. Die US-Armee griff Berichten zufolge erneut ein mutmaßliches Drogenschmuggler-Boot in der Karibik an. Der für den umstrittenen Einsatz der US-Streitkräfte in der Region zuständige Marineadmiral Alvin Holsey verkündete derweil überraschend seinen Rücktritt.
In Táchira waren Soldaten rund um die Grenzbrücke Simón Bolívar stationiert, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Das venezolanische Militär entsandte Soldaten auch in den südlichen Bundesstaat Amazonas, der an Kolumbien und Brasilien grenzt.
Die dortige Truppenstationierung ziele darauf ab, "die Einsatzbereitschaft" der Streitkräfte zu erhöhen und die Integration des "bewaffneten Volkes" sicherzustellen, erklärte der Kommandant der venezolanischen Armee im Bundesstaat Amazonas, General Lionel Sojo. An verschiedenen Küstenabschnitten des Landes sind ebenfalls Militäreinheiten stationiert.
Die Spannungen zwischen Venezuela und den USA hatten sich in den vergangenen Wochen erheblich erhöht, nachdem US-Präsident Donald Trump Kriegsschiffe in die Karibik entsandt hatte, die nach seinen Angaben den Drogenschmuggel bekämpfen sollen. Dabei griffen die US-Schiffe mehrfach kleine Boote an, die angeblich Drogen transportiert hatten. Insgesamt wurden bei den bisherigen US-Militäreinsätzen gegen angebliche Drogenboote den US-Behörden zufolge mindestens 27 Menschen getötet.
Bei dem jüngsten Angriff am Donnerstag gab es erstmals Überlebende, wie mehrere US-Sender wie CBS, CNN und NBC unter Berufung auf US-Regierungsvertreter berichteten. Das Pentagon reagierte zunächst nicht auf eine AFP-Anfrage zur Zahl der Überlebenden und ihrem Gesundheitszustand.
Der für den umstrittenen Einsatz der US-Armee in der Karibik zuständige Marineadmiral Alvin Holsey kündigte am Donnerstag überraschend seinen Rücktritt an. "Mit Wirkung zum 12. Dezember 2025 werde ich aus der US-Marine ausscheiden", hieß es in einer Erklärung Holseys, die das Südliche Kommando der US-Armee im Onlinedienst X veröffentlichte.
Holsey hatte den Posten erst vor einem Jahr angetreten. Er nannte in seiner Rücktrittserklärung keine Gründe für den Schritt. Seit Trumps Amtsantritt im Januar wurden zahlreiche hochrangige Militär- und Geheimdienstvertreter gefeuert.
Der rechtspopulistische US-Präsident hatte am Mittwoch angedeutet, Einsätze des US-Auslandsgeheimdienstes CIA in Venezuela autorisiert zu haben. Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro reagierte empört: "Nein zu Krieg in der Karibik. Nein zu Regimechange. Nein zu von der CIA inszenierten Putschen", erklärte er.
Trump wirft Maduro vor, Drogenbanden zu kontrollieren. Der venezolanische Staatschef weist dies zurück und prangert den US-Militäreinsatz in der Karibik als Bedrohung für Frieden und Stabilität der Region an. Als Reaktion ordnete Maduro unter anderem Militärübungen in den am dichtesten bewohnten Stadtvierteln des Landes an.
Maduros Stellvertreterin Delcy Rodríguez dementierte derweil einen Bericht, wonach sie mit Washington über eine Ablösung des Präsidenten verhandelt habe. Die US-Zeitung "Miami Herald" hatte gemeldet, dass sich die Vize-Präsidentin zusammen mit ihrem Bruder, dem Parlamentspräsidenten Jorge Rodríguez, in den Gesprächen als "akzeptablere" Alternative zu Maduro präsentiert habe.
Delcy Rodríguez bezeichnete den Bericht als "Fake"-Nachricht. Später veröffentlichte sie in Onlinenetzwerken ein Foto von sich und Maduro, versehen mit dem Kommentar: "Zusammen und vereint mit Präsident Maduro."
D.Kaufman--AMWN