-
Iran-Krieg: EU bereitet sich auf lange Energiekrise vor
-
Völler über Undav: "Da liegt nichts im Argen"
-
Senegal: Homosexualität wird künftig noch härter bestraft
-
Basketball: Bayern-Trainer Pesic kündigt Karriereende an
-
Todesstrafe-Gesetz: Grünen-Chefin fordert Sanktionen gegen israelische Minister
-
"Wie ein Bergwerk": Spanische Polizei entdeckt Tunnelsystem zum Drogenschmuggel
-
Sicherheitskreise: UN-Soldat im Libanon starb durch israelischen Beschuss
-
SPERRFRIST DIENSTAG 18.20 Uhr: Paulskirchenpreis für Demokratie: Klöckner würdigt iranische Frauenrechtlerin
-
Fifa-Präsident Infantino bestätigt WM-Teilnahme des Iran
-
Britischer König Charles III. reist Ende April in USA - Trump: "Fantastisch"
-
Über vier Dollar pro Gallone: US-Benzinpreise auf höchstem Stand seit 2022
-
Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Haft für Kritiker
-
Erstmals Wolfsangriff auf Menschen seit Wiederansiedlung in Deutschland
-
Französische Bürgermeister holen EU-Fahnen ein - heftige Kritik
-
Markenstreit um "Sendung mit der Maus": Modellbaufirma unterliegt vor Gericht
-
Als Tribünengast: Infantino hält an Irans WM-Teilnahme fest
-
Merz' Äußerung zur Rückkehr von Syrern stößt auf breite Kritik
-
Trotz US-Blockade: Russischer Öltanker in Kuba angekommen
-
Pentagonchef Hegseth: Kommende Tage im Iran-Krieg sind entscheidend
-
Infantino als Tribünengast bei Irans WM-Testspiel
-
Weltweites Luftverkehrsangebot im März trotz Iran-Kriegs gestiegen
-
Urteil: Bei verlorenem Gepäck auch Anspruch auf Teil der Reisekosten
-
Umfragen: Französischer Ex-Premier Philippe könnte Bardella besiegen
-
Aktionsplan für Syrien: Deutschland unterstützt bei Wiederaufbau und Rückkehr
-
Britischer König Charles III. reist Ende April in die USA
-
Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats nach Tod von Blauhelmsoldaten im Libanon
-
Grüne kritisieren Reiche-Vorstoß zu EU-Methanverordnung
-
Israel löst mit Gesetz zur Todesstrafe für verurteilte "Terroristen" Besorgnis aus
-
Debatte um Kassenreform nimmt Fahrt auf - Warken mahnt Kompromissbereitschaft an
-
Entwicklungsministerin Alabali Radovan sagt weitere Hilfen für den Nahen Osten zu
-
Merz zur Rückkehr von Syrern: "Sind uns der Dimension der Aufgabe bewusst"
-
Bericht: Trump will Iran-Krieg auch ohne Öffnung der Straße von Hormus beenden
-
Französische Präsidentschaftskandidatin gibt Schwangerschaft bekannt
-
Klimaerwärmung in Deutschland: Steigende Temperaturen vor allem in Süden und Osten
-
Wolf beißt Frau in Hamburg: Erstmals Angriff nach Wiederansiedlung
-
EU-Außenminister gedenken im ukrainischen Butscha des Massakers vor vier Jahren
-
DFB-Frauen: Cerci und Zicai kehren zurück - Bühl fehlt weiter
-
Diebe stehlen fast zehn Tonnen Schokolade und Gebäck in Nordrhein-Westfalen
-
Bundeswehr bekommt autonome Kampfdrohnen aus australischer Produktion
-
Brüssel prüft französische Staatshilfen für neue Atomreaktoren
-
Bundesverfassungsgericht darf Manuskript zu Fachgespräch geheim halten
-
Urteil: Familie erhält Schadenersatz für bei Flug beschädigten Kinderwagen
-
Ricken zu Schlotterbeck: "Aussagen sind nachvollziehbar"
-
Warken: Bis 2030 Sparpaket von 40 Milliarden Euro für stabile Kassenbeiträge nötig
-
Prozess gegen Boulevardmedien: Prinz Harry fordert "substantielle" Entschädigungen
-
Zahl der Arbeitslosen bleibt im März über Drei-Millionen-Schwelle
-
Wolf beißt Frau in Hamburg: Tier von Polizei eingefangen
-
Frühere FDP-Bundestagsabgeordnete klagen in Karlsruhe gegen Sondervermögen
-
Fernsehmoderatorin Verona Pooth bekam gefälschte Pornobilder von sich
-
48-Jähriger bei Fällarbeiten in Baden-Württemberg von umstürzendem Baum erschlagen
Europäer reagieren zurückhaltend auf "unausgewogene" US-Initiative zur Ukraine
Die europäischen Verbündeten Kiews haben zurückhaltend auf die jüngste US-Initiative zur Beendigung des Ukraine-Krieges reagiert, die russische Interessen in hohem Maße zu begünstigen scheint. So bestanden unter anderen Außenminister Johann Wadephul (CDU) und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf eine Beteiligung der Ukraine und Europas an möglichen Verhandlungen. Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) nannte die Nachrichten zu dem Vorschlag "durchaus verstörend".
Kallas sagte vor Journalisten: "Damit jedweder Friedensplan funktioniert, müssen die Ukrainer und die Europäer an Bord sein." Auch Wadephul forderte, Europa sei bei solchen Gesprächen "mit einzubeziehen". Eine Voraussetzung für Verhandlungen sei zudem, dass der russische Präsident Wladimir Putin "seinen aggressiven Angriffskrieg gegen die Ukraine beendet, dass es zu einem Waffenstillstand kommt, ohne jede Vorbedingung".
Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die USA einen neuen Plan zur Beilegung des seit fast vier Jahren andauernden Konflikts in der Ukraine erarbeitet haben. Einem ranghohen ukrainischen Vertreter zufolge sieht die Initiative eine Abtretung der von Russland kontrollierten Gebiete, inklusive der Krim, sowie eine deutliche Verkleinerung der ukrainischen Armee und den Verzicht der Ukraine auf jegliche Langstreckenwaffen vor.
US-Medien hatten zuvor über angebliche Geheimgespräche zwischen Moskau und Washington berichtet. "Es scheint, dass die Russen dies den Amerikanern vorgeschlagen haben, und sie haben es akzeptiert", hieß es aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen in Kiew. Kallas sagte, ihres Wissens nach habe es keine Beteiligung der Ukraine oder ihrer europäischen Unterstützer bei der Erarbeitung des US-Plans gegeben.
Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot betonte, ein Frieden in der Ukraine dürfe keine "Kapitulation" für Kiew bedeuten. Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski sprach sich gegen eine mögliche Verkleinerung der ukrainischen Streitkräfte aus. Er hoffe, dass "nicht das Opfer Einschränkungen in seiner Fähigkeit zur Verteidigung auferlegt" bekomme.
In Berlin zeigte sich Kanzleramtschef Frei irritiert über den US-Vorschlag. "Es mutet etwas an, als ob Putin damit Kriegsziele erreichen könnte, die er auf dem Schlachtfeld nicht erreicht hat", sagte Frei den Sendern RTL und ntv. CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sprach von einem "Kapitulationsplan, der den Aggressor belohnen" würde. Dass die USA und Russland einen solchen Plan entwickelt hätten, sei "Ausdruck des Versagens Europas, die Ukraine ausreichend zu unterstützen", sagte er der Mediengruppe Bayern.
Aus EU-Kreisen hieß es, die jüngste US-Initiative könnte ein Hinweis auf russische Bemühungen sein, angesichts möglicher weiterer Sanktionen guten Willen gegenüber US-Präsident Donald Trump zu zeigen. Es handele sich um eine "russische Deutungsweise".
Die österreichische Außenministerin Beate Meinl-Reisinger sprach von einer Unausgewogenheit des US-Vorschlags, der "sehr stark auch russische Interessen" zu verfolgen scheine. Es sei notwendig, den Dialog zwischen Europa und den USA zu intensivieren, "damit wir hier auch eine gemeinsame Sichtweise haben, wie wir die Friedensbemühungen vorantreiben können".
Europäische Spitzenpolitiker versuchen seit der Rückkehr Trumps ins Weiße Haus, ihn von ihrer Position in dem Konflikt und einem härteren Vorgehen gegen Russland zu überzeugen. Zuletzt hatten US-Sanktionen gegen Russlands größte Ölkonzerne Rosneft und Lukoil diesbezüglich Hoffnungen in europäischen Hauptstädten geweckt.
Das Büro des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj teilte unterdessen mit, Selenskyj werde sich am Donnerstag mit hochrangigen Vertretern des Pentagons in Kiew treffen. Seit dem Regierungswechsel in Washington im Januar haben nur wenige US-Vertreter die Ukraine besucht.
Selenskyj teilte am Donnerstag zudem mit, nach einem russischen Angriff auf ein Wohngebäude in der westukrainischen Stadt Ternopil würden nach wie vor 22 Menschen vermisst. Bei dem Angriff am Mittwoch waren mindestens 26 Menschen getötet worden, darunter nach Angaben aus Kiew auch drei Kinder.
F.Pedersen--AMWN