-
Ricken zu Schlotterbeck: "Aussagen sind nachvollziehbar"
-
Warken: Bis 2030 Sparpaket von 40 Milliarden Euro für stabile Kassenbeiträge nötig
-
Prozess gegen Boulevardmedien: Prinz Harry fordert "substantielle" Entschädigungen
-
Zahl der Arbeitslosen bleibt im März über Drei-Millionen-Schwelle
-
Wolf beißt Frau in Hamburg: Tier von Polizei eingefangen
-
Frühere FDP-Bundestagsabgeordnete klagen in Karlsruhe gegen Sondervermögen
-
Fernsehmoderatorin Verona Pooth bekam gefälschte Pornobilder von sich
-
48-Jähriger bei Fällarbeiten in Baden-Württemberg von umstürzendem Baum erschlagen
-
Nasa startet Countdown für bemannte Mond-Mission Artemis 2
-
Myanmars Militärjunta-Chef Min Aung Hlaing zum Vizepräsidenten gewählt
-
Abgetaucht: In Ostsee gestrandeter Buckelwal über Nacht verschwunden
-
In Ostsee gestrandeter Buckelwal über Nacht verschwunden
-
Berichte: Frau in Hamburg von Wolf gebissen
-
Nach Tod von UN-Soldaten im Libanon: Indonesien fordert Einhaltung des Völkerrechts
-
Nach Tod von Blauhelmsoldaten im Libanon: Indonesien fordert Einhaltung des Völkerrechts
-
Nach 2024: Super Bowl auch 2029 in Las Vegas
-
Wembanyama glänzt: Spurs weiter nicht zu stoppen
-
Gewalt an Frauen: Richterbund beklagt erhebliche Personallücken
-
Nach Niederlage in Stuttgart: Ghana entlässt Addo
-
Social-Media-Verbot in Australien: Mögliche Verstöße von Tech-Konzernen untersucht
-
"Ribéry-mäßig": Viel Lob für Jungstar Karl
-
Petros plant nächsten Rekord in London: "Schritt für Schritt"
-
Vertragsverlängerung? Schlotterbeck dementiert Einigung mit BVB
-
Deutsche Bahn: Personalmangel in Stellwerken weitgehend behoben
-
Dröge gibt Regierung Mitschuld an Konjunktur-Flaute - und fordert Energie-Kurswechsel
-
Bericht: Massiver Lieferverzug bei Drohnenabwehrprojekt von Rheinmetall
-
Frankreichs Senat stimmt über Social-Media-Verbot für Jugendliche ab
-
EU-Energieminister beraten in Videokonferenz über Energiepreise
-
Vier Jahre nach Massaker in Butscha: EU-Außenminister zu Gedenken in Ukraine
-
Tod von Blauhelmsoldaten im Libanon: UN-Sicherheitsrat kommt am Dienstag zusammen
-
Netanjahu: Mehr als die Hälfte der Kriegsziele im Iran sind erreicht
-
Nagelsmann: "Wir sind sehr konteranfällig"
-
Matchwinner Undav kritisiert Pfiffe gegen Sané
-
Washington: Goldene Toilette zum Protest gegen Trump aufgestellt
-
Undav rettet DFB-Team: Später Sieg gegen Ghana
-
Buckelwal in Wismarer Bucht ist losgeschwommen
-
Rückkehr auf Bühne nach sechs Jahren: Céline Dion gibt zehn Konzerte in Paris bekannt
-
Israelisches Parlament billigt Gesetz zur Todesstrafe für verurteilte "Terroristen"
-
UN-Mission: Zwei Blauhelmsoldaten bei Explosion im Südlibanon getötet
-
WM-Test gegen Ghana: Nagelsmann wechselt viermal
-
Infantino: "Kein Plan B" für WM ohne den Iran
-
Kommission stellt Empfehlungen vor: Milliarden-Einsparungen für Krankenkassen
-
FC Bayern verkündet Abschied von Guerreiro
-
Ärztevertreter und Branchenverbände kritisieren Empfehlungen zur Kassen-Reform
-
Trump droht mit "Vernichtung" der Ölinsel Charg und aller Kraftwerke im Iran
-
US-Botschaft in Venezuela nach sieben Jahren wieder geöffnet
-
Milliarden-Einschnitte im Gesundheitswesen: Kommission stellt Empfehlungen vor
-
Merz dringt bei Antrittsbesuch von syrischem Präsidenten auf Flüchtlingsrückkehr
-
Mutmaßlicher russischer Spion in Nordrhein-Westfalen festgenommen
-
Neue Preisregel für Tankstellen ab Mittwoch - Spritpreis steigt wieder
Wadephul fordert bei Hamas-Entwaffnung "politischen Druck" arabischer Staaten
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat die arabischen Staaten aufgefordert, bei der laut UN-Resolution vorgesehenen Entwaffnung der Hamas ihren Einfluss auf die islamistische Palästinenserorganisation geltend zu machen. Die Hamas müsse "einsehen, dass der bewaffnete Kampf vorbei ist", sagte der Außenminister am Dienstag in Berlin nach einem Treffen mit seinem jordanischen Kollegen Ajman Safadi. Dazu bedarf es "eines politischen Drucks, auch von arabischer Seite".
Die Frage der Entwaffnung der Hamas sei "eine der kompliziertesten Fragen" im Zusammenhang mit der Zukunft des Gazastreifens. "Das war von vornherein klar", sagte Wadephul. Allerdings bestehe derzeit die Gefahr, dass die Hamas "in einem großen Teil des Gazastreifens die Macht eher konsolidiert". Dies dürfe die internationale Gemeinschaft "nicht zulassen".
Die Verabschiedung der Resolution des UN-Sicherheitsrats am Montag vergangener Woche sei "ein wichtiger Schritt" auf dem Weg hin zu einem stabilen Gazastreifen gewesen, sagte Wadephul. Nun gelte es, diese Resolution "mit Leben zu füllen". Mit seinem jordanischen Kollegen habe er unter anderem darüber gesprochen, dass es "jetzt sehr schnell auch Beratungen darüber geben" müsse, wie die Resolution "praktisch umzusetzen" sei.
Beide seien sich hierbei einig gewesen, dass der politische Druck auf die Hamas einhergehen müsse mit einem "glaubwürdigen politischen Prozess für den Gazastreifen und letzten Endes für alle palästinensischen Gebiete". "Ich glaube, es ist jetzt an der Zeit, die nächsten Schritte zu machen, um hier konkret zu werden", sagte Wadephul.
In der UN-Resolution wird der Friedensplan von US-Präsident Donald Trump befürwortet, der nach zwei Jahren Krieg zu einer fragilen Waffenruhe zwischen Israel und der islamistischen Hamas am 10. Oktober geführt hat. Er sieht die Schaffung einer Internationalen Stabilisierungstruppe vor, die mit Israel und Ägypten sowie neu ausgebildeten palästinensischen Polizeikräften zusammenarbeiten soll, um die Grenzgebiete zu sichern und den Gazastreifen zu entmilitarisieren. Die Hamas lehnt ihre Entwaffnung strikt ab.
Safadi bekräftigte in diesem Zusammenhang Jordaniens Forderung nach einer Zweistaatenlösung. "Allein eine Zweistaatenlösung kann nachhaltigen Frieden sichern", sagte der jordanische Außenminister. Aus Jordaniens Sicht gehörten dabei der Gazastreifen und das Westjordanland zusammen. "Wir können nicht akzeptieren, dass es eine Trennung zwischen diesen beiden gibt."
Wadephul äußerte sich auch zu der Wiederaufbaukonferenz für den Gazastreifen, die Deutschland gemeinsam mit Ägypten ausrichten will. "Deutschland bleibt bereit, gemeinsam mit Ägypten", sagte der Minister und kündigte weitere Beratungen mit seinem ägyptischen Kollegen in Kürze in Berlin an.
Einen konkreten Termin für die Konferenz gebe es derzeit noch nicht. Es sei aber nun "an der Zeit, dass wir anfangen mit konkreten Maßnahmen" über die humanitäre Hilfe hinaus, sagte Wadephul. Als Grund nannte er eine "Zukunftsperspektive für die Menschen dort" als den "besten Schutz" dagegen, dass das Gebiet "wieder abdriftet unter Hamas-Kontrolle und versinkt in Terrorismus".
M.A.Colin--AMWN