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Insa-Umfrage: 68 Prozent unzufrieden mit Arbeit von Bundeskanzler Merz
Der Negativtrend für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die schwarz-rote Bundesregierung aus Union und SPD in den Umfragen setzt sich fort. In einer Befragung des Instituts Insa für die "Bild am Sonntag" bewerteten 68 Prozent oder rund Zweidrittel die Arbeit des Kanzlers negativ, nur 23 Prozent waren damit zufrieden. Mit der Arbeit der Koalition waren 70 Prozent der Befragten unzufrieden, 21 Prozent äußerten sich hier positiv.
Den Angaben zufolge verschlechterten sich Merz und seine Regierung damit im Vergleich zu den Vorläuferbefragungen des Instituts auf den schlechtesten Wert seit Amtsantritt im Mai. In anderen Befragungen wurden in den vergangenen Wochen ähnlich schlechte Werte gemessen.
In einer "Politbarometer"-Umfrage für das ZDF stellten 55 Prozent der Regierung ein eher schlechtes Zeugnis aus. Im Oktober äußerten sich sogar 72 Prozent der Befragten im vom Umfrageinstitut Forsa erhobene "Trendbarometer" für RTL und ntv unzufrieden mit der Arbeit von Merz.
Laut Insa wächst die Kritik auch in den eigenen Reihen. 49 Prozent der Anhänger von CDU und CSU sind mit der Arbeit der Regierung unzufrieden, unter den Anhängern des Koalitionspartners SPD sind es sogar 52 Prozent.
Beim wöchentlichen Sonntagstrend des Instituts für die "Bild am Sonntag" verharrte die Union unverändert bei 25 Prozent auf Platz zwei knapp hinter der AfD, die einen Punkt auf 26 Prozent verlor. Die SPD lag stabil bei 15 Prozent. Union und SPD hätten damit rechnerisch erneut keine Mehrheit, wenn am Sonntag der Bundestag gewählt würde.
Die Linke verbesserte sich im aktuellen Sonntagstrend um einen Punkt auf elf Prozent und zog an den Grünen vorbei, die einen Punkt auf zehn Prozent verloren. BSW und FDP lagen stabil bei jeweils vier Prozent.
Insa befragte am Donnerstag und Freitag bundesweit 1005 Menschen zur Zufriedenheit mit der Regierung. Für den Sonntagtrend wurden zwischen Montag und Freitag der zurückliegenden Woche 1206 Menschen befragt.
P.Costa--AMWN